Delfs und Rennie zeigen sich in neuem Outfit

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Mit Nathan Rennie und Mitch Delfs stossen ein Star und ein Talent aus Australien neu zum Team Kenda-Morewood – nun gibt’s auch Bilder zu den News.

Da Nathan Rennie beim SantaCruz-Syndicate-Team keinen Vertrag mehr angeboten bekam, musste er sich auf die neue Saison hin nach einem neuen Team umsehen. Fündig wurde Rennie bei Morewood-BOS, wo man nach dem Abgang von Fabien Pédémanaud nach neuen Fahrern Ausschau hielt.


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Gestatten? Nathan Rennie in neuem Outfit – auch wenn einiges vertraut ist. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Neu heisst das Team nun «Kenda-Morewood», und es wird von Innsbruck aus gesteuert, denn dahinter steckt als Besitzerin die «Gravity Group» von Peter Siulczynski. Der hatte sich ursprünglich mit Filip Polc zusammen getan, um ein UCI-Rennteam auf die Räder zu stellen, und darf sich auch die Entdeckung von Sam Blenkinsop auf die Fahnen schreiben.


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Rennie’s junger Teamkollege Mitch Delfs – einer von vielen, jungen und sauschnellen Aussies im Downhill-Worldcup. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Neben Nathan Rennie tritt auch dessen junger Landsmann Mitchell «Mitch» Delfs in den Farben des Teams an. Delfs ist einer von vielen sauschnellen, jungen Australiern und hatte beim Worldcup-Finale in Schladming auf sich aufmerksam gemacht, als er in den Farben des Vorgänger-Teams «Kenda-Tomac» lange Zeit den Hotseat in Beschlag nahm.


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«Makulu» heisst in einem alten Zulu-Dialekt «gross» – für Nathan Rennie musste aber ein extragrosser Rahmen her. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Die beiden werden auf dem neuen Downhillbike von Morewood antreten. Dieses heisst «Makulu», was in einem alten Zulu-Dialekt so viel wie «gross» bedeutet, und ist ein Eingelenker mit Motolink-Anlenkung des BOS-«S**Toy»-Federbeins und betont tiefem Schwerpunkt.


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Die Teamfahrer nutzten den ersten Zusammenzug, um sich mit den Einstellmöglichkeiten der BOS-Federelemente vertraut zu machen. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Die Federgabel kommt natürlich ebenfalls von Team-Cosponsor BOS: Der erste Zusammenzug des Teams im spanischen Malaga diente auch ganz wesentlich daazu, verschiedenste Set-Ups auszuprobieren. So legte Delfs und Rennie 27 Abfahrten hin – mit 23 verschiedenen Fahrwerks-Setups, welche ihnen Olivier Bossard und dessen Team eine nach dem anderen ans Rad montierten.


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Der Bremssattel der «The One» aus der Nähe – sieh an, Postmount an der Schwinge, sauber und adapterfrei gelöst. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Auch die Kenda-Reifen sind gesetzt, ist der amerikanisch-taiwanesische Reifenhersteller doch einer der beiden Hauptsponsoren des Teams. Dazu kommen DeeMax-Laufräder von Mavic und die bekannt guten «The One»-Bremsen von Formula.


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Wenn nur jeder Arbeitsplatz so aufgeräumt wäre… Foto: zVg Hoshi Yoshida

Weiter geht’s in der Kitliste mit Kettenführungen von MRP sowie Lenker, Vorbau und Sattelstütze aus dem Hause ControlTech. Komplettiert wird die Ausstattung durch eine SRAM-Schaltung samt Trigger-Schalthebel, RaceFace-Kurbeln und -Innenlager, CrankBros’ «5050»-Flatpedals und einem SDG-Sattel.


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Rennie ist leicht an seinem Helm im RedBull-Design von Delfs zu unterscheiden. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Eingekleidet werden Rennie und Delfs von Troy Lee Designs, und derselbe Hersteller liefert auch die Helme. Ausser an seiner Körpergrösse ist Rennie auch weiterhin an seinem Helm im markant-blausilbernen RedBull-Design erkennbar, ausserdem nutzt Rennie Smith-Goggles.


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Bedeutend leichter fällt die Unterscheidung, wenn man Rennie und Delfs nebeneinander sieht – nicht dass Delfs so klein wäre. Aber der Rennie ist nun einmal «makulu»… Foto: zVg Hoshi Yoshida

Einig sind sich die beiden bei der Frage, welcher Schuh auf einem Flat-Pedal am meisten Halt bietet, denn beide vetrauen hier auf FiveTen und die inzwischen schon legendäre Stealth-Rubber-Sohle. Rennie trägt sogar ein speziell gestaltetes Signature-Modell vom Outdoor-Schuster.


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Bike-Profis sind immer leicht daran zu erkennen, dass ihr Name auf allen erdenklichen Teilen auftaucht. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Die englischen Kollegen vom Dirt Mag UK haben ein informatives Video aufgeschaltet, in dem Rennie und Delfs aus dem Nähkästchen plaudern, einander interviewen und beim Testen zu sehen sind. Hier gehts zum MPORA-Video des Team-Zusammenzugs im spanischen Malaga.


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Olivier Bossard (li.) und Pat Morewood haben in der kommenden Saison etwas vor – man darf gespannt sein. Foto: zVg Hoshi Yoshida

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich das australische Duo Rennie/Delfs in der kommenden Saison schlagen wird. Die Erwartungen sind hoch, zumal der erste Lauf des diesjährigen Downhill-Worldcups in Pietermaritzburg stattfinden wird. Und somit für Pat Morewood ein lupenreines Heimspiel ist.

Quelle: PM Kenda-Morewood-BOS
Photos: zVg Hoshi Yoshida
Text: LvR

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