Leogang: Sam Pilgrim siegt beim «White Style»-Contest

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Der junge Brite Sam Pilgrim beeindruckte beim «White Style» in Leogang die Judges – und gewann den Contest vor Linus Sjöholm und Yannick Granieri.


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Ein Blick auf den Parcours und die Zuschauer in Leogang. Foto: Ale di Lullo

Ausser geschätzten 2000 Zuschauern fanden auch einige der weltbesten Trickser aus den Sparten Dirt und Slopestyle den Weg nach Leogang. Schliesslich lockte denen, welche auf dem von Kona Clump-Teamfahrer Grant «Chopper» Fielder gestalteten Kurs die Judges am meisten zu überzeugen vermochten, ein ansehnliches Preisgeld. Und der Parcours hatte zum Tricksen einige passende Objekte zu bieten: Vom Start weg gings über einen kleinen Drop, zwei Doubles und eine Kombination zweier grosser Fruit Bowls über einen 15 Fuss-Drop zum abschliessenden, wirklich grossen Double.


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In der Qualifikation hatte Martin Soederstroem mit diversen Tailwhip-Varianten die Nase noch vorne – aber im Finale brachte er keinen sauberen Lauf runter. Foto: Dennis Katinas

In der Qualifikation war es der Schwede Martin Soederstroem, der mit sauberen Double Tailwhips und viel Style die höchste Wertung kassierte. Daneben machten der Franzose Yannick Granieri mit Backflips an den grössten Sprüngen, Cam McCaul mit seinem enormen Trickrepertoire und Darren Berrecloth mit hohen, perfekt ausgeführten 360 Look-Downs auf sich aufmerksam. Die Top8 der Qualifikation machten Linus Sjoeholm, Amir Kabbani, Sam Pilgrim und Jamie Goldman voll.


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Der junge Franzose Yannick Granieri schoss sich am höchsten in den Himmel über Leogang – und aufs Podium des «White Style»-Contests. Foto: Dennis Katinas

Als es dann ernst galt, wurde Martin Soederstroem im ersten Lauf von einem mechanischen Problem gebremst. Zu noch mehr Risiko gezwungen, flog der Schwede in seinem zweiten Lauf bei einem Double Tailwhip weit ins Flat und konnte den Sprung nicht stehen – so resultierte für ihn nur der elfte und damit zweitletzte Rang im Finale. Auch Jamie Goldman hatte Mühe, im Finale einen sauberen Lauf runter zu bringen. Anders sah das bei den jungen Wilden aus Europa aus: Yannick Granieri beeindruckte vor allem durch die Höhe seiner Backflips, 360er und Tailwhips. Weil er seinen zweiten Lauf nach einer verpatzten Landung nicht durchziehen konnte, reichte es dem Franzosen «nur» zu Rang Drei.


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Mit Tricks wie diesem Flipwhip über den abschliessenden Kicker katapultierte sich der Schwede Linus Sjoeholm aufs Podest. Foto: Dennis Katinas

An Soederstroem’s Stelle hielt dessen Kumpel Linus Sjoeholm die schwedische Fahne hoch: Linus zeigte nicht nur eine enorme Vielfalt an Tricks, sondern führte diese auch sehr sauber aus. In seinem besseren der beiden Finalläufe begann Sjoeholm mit einem 360er über den ersten Drop, liess dem einen Double Tailwhip und einen Superman an den beiden folgenden Doubles folgen, zog mit einem Backflip in die erste Fruitbowl und mit einem Barspin in die zweite, ehe er den grossen Drop mit einem Tailwhip nahm und am letzten, grossen Kicker einen sauberen Flipwhip hinzauberte. Das reichte für Rang Zwei und 1000 Euro Preisgeld.


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Ob vor- oder rückwärts: Für Sam Pilgrim stand Leogang öfters Kopf, und als Lohn dafür holte er sich den Siegerscheck ab. Foto: Ale di Lullo

Getoppt wurde Sjoeholm nur noch vom jungen Briten Sam Pilgrim: Dem Tailwhip zum Auftakt liess der einen Frontflip am ersten und einen NoHander am zweiten Double folgen. In die beiden Fruitbowls packte Pilgrim darauf einen 360er X-Up, einen Tuck NoHander und einen Backflip – und krönte seinen Lauf mit einem Backflip Table am letzten Kicker. Das reichte für den Sieg beim «White Style» und 1800 Euro Preisgeld. Als einziger deutscher Finalist verpasste Amir Kabbani auf Rang 4 das Podest nur knapp, konnte sich aber noch vor einem illustren Trio aus Übersee behaupten: Wer bei einem Slopestyle-Contest Fahrer wie Darren Berrecloth, Cam McCaul und Jamie Goldman hinter sich lässt, hat allemal Grund zur Freude.


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Die drei Erstklassierten des «White Style»-Contests 2010 lassen sich feiern – und fächern sich mit ihren Schecks Frischluft zu. Foto: Dennis Katinas

White Style presented by Kona
30. Januar 2010, Leogang/AUT

1. Sam Pilgrim, GBR/Diamond Back
2. Linus Sjoeholm, SWE/Scott
3. Yannick Granieri, FRA/Commencal

4. Amir Kabbani, GER/Mongoose
5. Darren Berrecloth, CAN/Specialized
6. Cam McCaul, USA/Trek
7. Jamie Goldman, USA/SantaCruz
8. Sam Reynolds, GBR/DMR
9. Grant Fielder, GBR/Kona
10. Niki Leitner, AUT/YT Industries
11. Martin Soederstroem, SWE/NS Bikes
12. Jakub Vencl, CZE/AGang


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Klassischer Trick, mit viel Style vorgetragen: Amir Kabbani zieht einen Superman Seatgrab über den grossen Kicker. Airtime! Foto: Ale di Lullo

Ach ja: Wer den «White Style»-Contest verpasst hat, kann sich am kommenden 6. März um 11.30 Uhr eine gut halbstündige Zusammenfassung des Events auf der Website des österreichischen Web-TV-Anbieters Servus.tv reinziehen. Wer nicht so lange warten mag: Auf www.watch26.tv werden schon früher ein Highlight-Clip sowie die Läufe der drei Erstplatzierten zu sehen sein.

Quelle: PM Rasoulution
Photos: zVg Rasoulution
Text: LvR

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