Sam Pilgrim gewinnt den 5. Vienna Air King Contest

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Der junge Brite Sam Pilgrim setzte sich im Kampf um den Sieg beim «5. Vienna Air King» dank eines starken letzten Laufs gegen Martin Söderström durch.

Zur fünften Austragung des «Vienna Air King», zugleich der Auftakt zur neu ins Leben gerufenen «Freeride Mountain Bike World Tour», reisten über 50 Fahrer aus 14 Ländern an. Und obwohl das Wetter für knifflige Verhältnisse im Herzen Wiens sorgte – neben einem apriltypischen Mix aus kurzen Sonnenphasen und heftigen Regenschauern gab es auch böige Windstösse, bekam das Publikum einen Contest auf höchstem Niveau geboten.


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Auch wenn er diesmal nicht um den Sieg mitmischen konnte, zeigte Benny Korthaus spektakuläre Sprünge wie diesen NoFoot CanCan. Foto: Ale di Lullo

Allein bei der Beschreibung der gezeigten Tricks könnte einem vor lauter Rotationen schnell mal schwindlig werden. Und das, obwohl mit Benny Korthaus, Amir Kabbani, Graham Agassiz und Darren Berrecloth einige bekannte Namen das Finale nicht erreichten.


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Streckenbauer mit Stil: Andi Brewi sorgte für Hochstimmung beim Publikum – und klassierte sich am Ende dank Tricks wie diesem Indian Seatgrab auf Rang 5. Foto: Ale di Lullo

In diesem Finale hielt zur Freude des Publikums mit Andi Brewi auch ein Local Hero tapfer mit: Brewi war massgeblich am Kursbau beteiligt und liess sich von Wind und Wetter nicht am Tricksen hindern. Er packte nacheinander einen X-Up am Start-Drop, einen Superman Indian, Barspin und Backflip Turndown in seinen Lauf und schloss mit einem Flatspin 540ie in der Quarter ab. Das reichte unterm Strich für Rang 5.


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Rückwärts in Richtung Landehügel: Der Amerikaner Jamie Goldman zeigte technisch anspruchsvolle Tricks, sprang aber knapp am Podium vorbei. Foto: David Ullrich

Unmittelbar vor Brewi platzierte sich Jamie Goldman als Vierter. Vom Start weg nahm Goldman den Drop per Backflip und zeigte darauf einen Superman Seatgrab, zwei gegenläufig gedrehte 360ies und einen X-Up in der Quarter. Dass dieser Run nicht für einen Platz aufm Podium reichte, lag am überraschenden Schweden John Alm Hogman: Der liess dem Tailwhip am Start-Drop einen Superman Cancan, einen 360ie und einen 360ie Tailwhip folgen und schloss mit einem Whip ab.


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Alter – uhm, nein, junger Schwede! John Alm Hogman mitten im 360ie Tailwhip und unterwegs zu Rang 3 beim «Vienna Air King». Foto: David Ullrich

Den Sieg beim «Vienna Air King» machten aber Martin Söderström und Sam Pilgrim unter sich aus – ein Showdown der Sieger der Jahre 2008 und 2009. Und die beiden boten dem Publikum eine hochstehende Show. Zunächst schien es, als ob Söderström mit seinem zweiten Lauf den Sieg in der Tasche habe: Er dropte mit einem 360ie in die Line, liess einen Double Tailwhip, einen 360ie One Hand sowie einen 360ie Double Tailwhip folgen und schloss in der Quarter mit einem Tail Tap to Foot Jam ab.


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Mit massig Drehungen und Tailwhips wusste Martin Söderström Publikum und Judges zu begeistern – und musste sich nur einem Konkurrenten geschlagen geben. Foto: Ale di Lullo

In der Folge verzichtete Söderström wegen der kniffligen Verhältnisse auf seinen dritten Lauf – und wurde prompt noch von Sam Pilgrim entthront. Der junge Brite holte sich die 3’800 Euro für den Sieg mit einem Backflip Table am Start-Drop, einem One-Footed Backflip X-Up, einem 360ie Tabletop, einem 360ie Double Tailwhip und einem sauberen Flair in der abschliessenden Quarterpipe.


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Dirtjump-Hochadel bei der Arbeit: Sam Pilgrim, hier mitten im Flair in der Quarterpipe, wurde zum zweiten Mal zum «Vienna Air King» gekrönt. Foto: Ale di Lullo

Im «Best Trick Contest» am Sonntag sorgte Andi Wittmann dafür, dass doch noch ein deutschsprachiger «Dreckspringer» aufs Podium klettern konnte – und zwar nicht auf irgendeine Stufe, sondern zuoberst. Im dritten Versuch stand Wittmann einen Cork 720ie. Damit setzte er sich verdient gegen die 360ie Double Tailwhips von Martin Söderström, den 360ie Triple Barspin des Polen Dawid Godziek und den Frontflip Tuck NoHander des Briten Danny Pace durch. Auch Sam Pilgrim hatte das Nachsehen, obwohl er mit Frontflip X-Up, 360ie Downside Whip und 360ie Superman Seatgrab ein paar hammerharte Tricks auspackte.


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Die bestklassierten des «5th Vienna Air King» auf einen Blick – und nein, die feschen Damen in den schwarzen Overalls sind nicht mitgehupft. Foto: David Ullrich

5. Vienna Air King
1. Sam Pilgrim, GBR/Team Ashton-DiamondBack
2. Martin Söderström, SWE/NS Bikes-POC
3. John Alm Hogman, SWE/Scott
4. Jamie Goldman, USA/SantaCruz Syndicate
5. Andi Brewi, AUT/KTM
6. Blake Samson, GBR/Team Ashton-DiamondBack
7. Thomas Zejda, CZE/Dartmoor
8. Andi Wittman, GER/Giant
9. Symon Godziek, POL/Dartmoor
10. Marek Maro, CZE/Dartmoor

11. Benny Korthaus, GER/Red Bull
12. Bartek Obukovicz, POL/NS Bikes
13. Amir Kabbani. GER/Mongoose
14. Darren Berrecloth, CAN/Specialized
15. Jakub Vencl, CZE/Author


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Mit einem 720ie Cork sicherte sich Andi Wittmann den Sieg im spektakulären «Best Trick Contest» – und damit 500 Euros und einen HD-Camcorder. Foto: David Ullrich

Best Trick Competition, Gewinner:
Andi Wittmann mit Cork 720ie

Quelle: PM Rasoulution
Bilder: zVg Rasoulution
Text: LvR

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