Crankworx Gallerie 2011


Ganze 10 Tage war Whistler im Ausnahmezustand. Während des Crankworxs tummelten sich all die grossen Namen der Bikeszene die man sonst nur auf Rennplätzen oder auf der Filmleinwand sieht.
Den Crankworx Slopestyle, der das grosse Finale des Crankworxs darstellt kennt unterdessen wohl jeder. Doch in den 10 Tagen spielt sich hier noch einiges mehr auf und neben den Rennstrecken ab. Wir haben euch deshalb eine grosse Gallery des Crankworx Festivals zusammengestellt und einige Highlights herausgepickt, um euch einen kleinen Überblick über die Geschehnisse im grössten Bikeresorts Nordamerikas zu verschaffen.

Canadian Open DH:

Am DH Open mussten sich die Profis und Amateure die Canadian Open Strecke runterstürzen. Schlamm und Regen erschwerten den ohnehin schon anspruchsvollen Parcours.

Hecklers Rock (to heckle: jemanden in die Zange nehmen) konnte sich dabei in der Geschichte des Crankworxs einen speziellen Namen machen. Wer von dieser exklusiven Lage aus den Fahrern zuschauen möchte darf dies nur oben ohne tun (gilt auch für das weibliche Geschlecht). Ansonsten muss er sich von den anderen Zuschauern einiges an Hohn und Spot anhören. Den Sieg nach Hause fahren konnten hier 2 allseits bekannte Namen: Steve Smith bei den Herren und Rachel Atherthon bei den Frauen.

Crankworx Slopestyle: Red Bull Joyride, Teva Best Trick Showdown

Der Slopestyle Parcours zeichnet sich dieses Jahr durch zwei Dinge aus: Die Lines waren in diesem Jahr alles andere als abwechslungsreich. Viele der eigentlich geplanten Obstacles wurden nicht gebaut und somit gab es für die Riders kaum die Möglichkeit in der Linienwahl kreativ zu werden.

Zudem war der Kurs extrem schnell, was zu extrem hohen Airs, desöfteren auch zu Landungen im Flat und zu Stürzen führte.


Als Zuschauermagnet entpuppte sich wie jedes Jahr der Slopestyle. Der Zielhang von Whistler war brechend voll und der Druck unter den Pros an diesem Contest zu brillieren müssen war zu spüren. Am renomiertesten Slopestyle Contest wollte jeder seine besten Tricks zeigen, doch genau das wurde einigen zum Verhängnis. Zahlreiche Pros welche auf bestem Weg zum Sieg waren crashten im Verlaufe ihres Finallaufs und mussten so ihre Chancen auf einen Podestplatz begraben. 
Besonders hart traf es Kelly Mc Garry, welcher verletzt (vermutlich mit gebrochenem Arm) aufgeben musste. Aber auch andere Topfavoriten gingen zu Boden: Tyler Mc Caul stürzte bei einem relativ simplen 360, Lacondeguy legte eine Bruchlandung hin beim Backflip vom Zieldrop und Yannick Granieri flog nach einem zu weit gezogenem Flip über eine Steilwandkurve. Pechvogel des Abends war Sam Pilgrim, der es von Reifendefekten geplagt nie über den Startdrop hinaus schaffte und sich somit die Chancen auf einen Gesamtsieg in der FMB Worldtour somit schon ziemlich sicher verspielt hat.

Pumptrack Challenge

Unkompliziert gehts bei der Pumptrack Challenge zu und her. Hier wird nicht gegen die Uhr gefahren sondern Mann gegen Mann. Gewinner ist wer den seine Hälfte des Pumptracks zuerst zurücklegt in am Schluss des Pumptracks schneller abklatscht.

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