Spot Report: Golden


Golden bildet das Tor zu den Rocky Mountains. Hier erwartet einen Wildniss pur und grandiose Aussichten. Wer sich mit dem Bike nach Golden begibt hat entweder die Möglichkeit den Psychosis Race Track vom Mount Seven zu fahren oder man begibt sich in den Kicking Horse Bikepark auf der anderen Talseite.
Wer sich auf den Weg macht nach Golden, der fährt erst mal für längere Zeit durch unberührte Natur, bis er das kleine Städtchen in den Rocky Mountains erreicht.

Panorama vom Mount 7

Aus Bikersicht kennt man hier vor allem das Psychosis Race. Als eines der längsten DH Rennen (Siegerzeiten um die 13 Minuten) führt die Strecke von der Spitze des Mount 7 hinunter bis nach Golden. Generell ist Golden vor allem im Winter ein beliebtes Reiseziel, der grösste Arbeitgeber ist die Kanadische Eisenbahn und die Holzindustrie in der Gegend.

Mount Seven

Unser persönlicher Favorit in Golden ist der Mount 7. Er ist unmittelbar am Stadtrand und kann mit dem Auto über eine Gravelroad (Kiesstrasse) geshuttelt werden. Ungefähr eine halbe Stunde dauert der Uphill mit dem Auto (wer mit dem Bike rauffahren will sollte sicher mit 2 Stunden oder mehr rechnen). Auf dem Weg zur Bergspitze zweigen immer wieder kleinere Strassen ab. Die Abzweigung 5K führt dabei zur Mitte des Psychosis Kurses. Folgt man der Abzweigung 10K so findet man neben der Strasse zudem 2 weitere Trails mit diversen Holzbauten. Auf der Spitze des Mount Seven wartet nicht nur die Psychosis Rennstrecke, sondern auch eine grandiose Aussicht.  

Der Psychosis Trail ist über weite Strecken ein beinahe naturbelassener Singletrail, lediglich ab und zu ein kleiner Anlieger und ein paar kleine Sprünge ergänzen die Strecke.

Für einen richtigen Adrenalinkick sorgen zwei Steilpassagen in der Strecke oder wie es Steve Smith in Seasons formulierte: „Go as slow as you can it’s still too fast.“

Kicking Horse Bikepark


Wem das noch nicht genug ist, der findet in Golden zudem den Kicking Horse Bikepark. Nicht weniger als 1100 Höhenmeter werden dabei pro Abfahrt überwunden. Auf dem Weg noch oben überquert man noch ein Bärengehege und erspäht mit etwas Glück den Grizzly Bären, welche dort auch in freier Wildbahn vorkommen.

Der Park verfügt effektiv über ca. 5 komplette Trails, von welchen aber keiner restlos überzeugen mag. Der Bikepark ist an manchen Stellen für kanadische Verhältnisse schlecht unterhalten oder einfach nicht sauber gebaut. Gerade die Jump und Flow Trails sind im felsigen Bikepark nicht besonders gelungen. Besser stürzt man sich hier auf Singletrails und die technischen Abfahrten. 

Pioneer Trail

Wir fanden gefallen an der Kombination „Northern Lights“, „Dirt Devils“, „Time Travel“, „Blaster“ und „Pioneer“. Angefangen bei schönen Singletrail in Hochalpinen Landschaft, wird es zunehmend ruppiger bis man auf dem Pioneer noch einige North Shore (z.B. in Spiral Form) findet.

 

Pioneer Trail

 

 Aber Achtung: Freeriden ist in diesem Bikepark nicht erlaubt.

Andi diskutiert mit der Bikepatrol

Die Tageskarte im Kicking Horse Bikepark kostet 41 Dollar, 2 Tageskarten 74 Dollar. Der Bikepark ist geöffnet von 10:30 bis 17:30. Eine Trailübersicht findet sich hier.

 

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