Spot Report: Whistler


Der Whistler Mountain Bikepark ist das Paradeexemplar eines Bikeparks. Kein anderer Park verfügt über eine solche Bekanntheit, zieht solche Besuchermassen an und bietet eine dermassen grosse Vielfalt an Trails auf kleinstem Raum. Nicht nur am Berg auch im Dorf ist der Teufel los und auch an den wohlverdienten Ruhetagen gibt es in Whistler viel zu erleben und zu entdecken. Was am Mythos Whistler dran ist seht ihr im Spot Report.

Whistler ist der Traum eines jeden Downhillbikers, Gründe dafür gibt es genug. Unzählige gut unterhaltene Strecken für Gross und Klein, für Anfänger als auch Profis, Biken ist hier überall das Thema Nummer 1 und auch die hübschen Frauen auf schnellen DH Bikes scheint es magisch hierher zu ziehen. Nicht umsonst verzeichnete der Whistler Bikepark diesen Sommer den 1 Millionsten Besucher!

In Whistler stehen 2 Sessellifte zur Verfügung. Der obere, der Garbanzo Sessellift, ist erst geöffnet sobald es der Schnee zulässt (i.d.R. ab Mitte Juni). Grandios sind auch die Öffnungszeiten. Die Lifte sind täglich von 10:00 bis 20:00 geöffnet (Garbanzo nur bis 19:00). Die Saison dauert von Mai bis Oktober (ab September verkürzte Öffnungszeiten).

Ninja Cougar, DH Pumptrack

Ein Besuch empfiehlt sich eher in der zweiten Hälfte der Saison (also nach dem Crankworx), der Park ist dann zwar immernoch gut besucht, die grossen Schlangen beim Sessellift sind dann allerdings wieder verschwunden und da die Trails laufend unterhalten werden (somit also nie wirklich ausgefahren sind), kann man sich auch gegen Ende Saison auf Trails in einem exzellenten Zustand freuen und sich zudem sicher sein, dass dann alle Trails geöffnet sind, welche bspw. schneebedingt geschlossen waren. Als weiterer Vorteil präsentiert sich der August in der Regel als Wetterstabilster Monat im Sommer.

Bikepark Info Seite

Nebst dem Bikepark findet man hier zudem einen Skate und Dirtpark und einen Pumptrack ausserhalb des Bikeparks.

Über den Bikepark selbst könnte man stundenlang erzählen, denn er enthält ganze 50 Trails (darunter auch viele nicht durchgehende), deshalb hier nur die wichtigsten Neuheiten von diesem Jahr:

Fade to Black

Neu erstellter Expert Trail, welcher viele Holzkonstruktionen beinhaltet. Ungewöhnlich für Whistler: Dieser Trail ist als einer der wenigen nicht komplett rollbar.

Crabapple Hits

Die grösste Jumpline in Whistler. Sie wurde diesen Sommer frisch überarbeitet und ist nun grösser als je zuvor.

Blue Velvet


Der zweite Teil dieses Trails wurde diesen Sommer im Garbanzo Bereich ebenfalls eröffnet. Er beinhaltet unter anderem einen coolen Rock Wallride.

Zur Trailübersicht

Kommen wir noch zu den harten Fakten. Whistler ist für kanadische Verhältnisse eher teuer. Alles kostet hier ein bisschen mehr. Vom Restaurant bis zum Liftticket, aber daran ist man sich ja aus den Schweizer Ferienorten scho längst gewöhnt. Die Tageskarte schlägt mit 55 Dollar ohne Taxen (12%) zu buche. Wer einen längeren Aufenthalt hier plant kommt um die Triple Play Card oder das Saisonabo allerdings nicht herum. Die Triple Play Card ist eine 3 Tageskarte für 115 Dollar (für 3 nicht zwingend aufeinander folgende Tage) und kann nach dem Gebrauch der 3 Tage beliebig erweitert werden zu einem günstigeren Tarif (41 Dollar pro zusätzlicher Tag) als die Tageskarte. Wer allerdings mehr als 14 Tage im Bikepark plant, der ist am Besten mit dem Saisonabo bedient (525 Dollar).

Zur Preisliste

 

Gemütlich eins Trinken und Ausblick auf den Bikepark, das gibts nur im GLC

Übernachtungen

Wer auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft ist, sollte sich zuerst im Whistler Staff House umsehen. Diese bieten auch Schlafgelegenheiten für nicht Mitarbeiter an, welche im Bereich von 15-20 Dollar pro Nacht liegen. Zur Preisübersicht.

Natürlich findet man auch reihenweise Appartements und Hotels. Es gilt dabei lediglich auf den Standort zu achten (mit Vorteil Whistler Village) wer nicht täglich mehrere Kilometer dem Highway nach zum Bikepark radeln will.

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