Superenduro Pogno // ITA

07.- 10.06.2012

Nach dem IXS Cup in Morgins fuhr Anita direkt nach Val di Sole um mit der Specialized Crew und ein paar Reportern das neue Carbon Demo zu testen. Caro war ja wegen des Worldcups bereits schon da. Am Montagabend führte unsere Reise weiter in das kleine italienische Dorf Pogno im Piemont, wo am Wochenende auch das Superenduro Race stattfinden sollte. Einen Tag später fuhren wir erstmals zu einem nahegelegenen Bikepark nach Scopello, welcher einzig und allein für uns sechs Nasen den Lift in Betrieb nahm! 😉 Die Italiener hatten uns definitiv nicht zu viel versprochen, die Trails da waren einfach der Wahnsinn! Nachdem wir den ganzen Tag nicht genug vom fahren kriegen konnten, mussten am Abend doch noch ein paar Fotos gemacht werden. Das Motto von unserem Fotografen Matt Wragg war wie immer; „Perfekt, aber bitte noch einmal…“ Durchaus anstrengend, aber was dabei entstanden ist, kann sich auch durchaus sehen lassen!

Am Mittwoch konnten wir erstmals auf die Trails, die während dem Race gefahren werden sollten, da waren sie alle noch staubtrocken… Die Vorfreude auf das Race wuchs bei jedem Run, alle Strecken waren total flowig und schnell. Die Wettervoraussage verhiess jedoch nichts gutes für das Wochenende, es war so ziemlich Dauerregen angesagt. Für den Donnerstag hatte wir uns zur Abwechslung mal gar nichts vorgenommen, Ruhetag! Dies wurde uns dann allerdings doch zu langweilig und wir shuttelten unsere Freunde vom Drift Racing Team den ganzen Nachmittag zu den Trails.

Freitags waren dann immer mehr Fahrer anzutreffen die auf den Strecken trainieren wollten. Am Abend davor hatten wir uns dafür extra einen Shuttle Fahrer organisiert der uns den ganzen Morgen shutteln sollte. Daraus wurde dann leider doch nichts, da sich der kleine Mafioso kurzerhand für eine andere Gruppe entschieden hatte, die ihm wohl mehr bezahlt hatte. Umdisponieren war somit angesagt, kurzerhand mal unseren schwarzen Van ausgeräumt und in ein Bike-Shuttle umfunktioniert. Dem netten Pierro, (der wie auch schon die ganzen Tage davor untätig vor einer Bar sass und Kaffe trank) die Autoschlüssel in die Hand gedrückt und los gings. Der Typ war ein echter Glücksgriff und wir hatten einen riesen Spass auf den mittlerweile ziemlich nassen aber „noch“ griffigen Strecken.

Am Samstag Abend wurde als Prolog zum ersten Stage gestartet, es Regnete aus Kübeln. Um zum Start des ersten Stages zu gelangen fuhr man zuerst ungefähr fünf Minuten auf einem anderen Stage. Obwohl es richtig geschüttet hatte und man schon nach wenigen Metern fahrt durchnässt war, war der Trail zum Start griffiger als im trockenen und einfach nur geil. Wir freuten uns auf den Start zu Stage eins. In italienischer Chaosmanier wurde im 15sek Intervall gestartet, einen kräftigen Klaps vom Starter hinten drauf und los! Kurz nach dem Start veränderten sich die Boden Verhältnisse schlagartig, der Trail war nur noch eine einzige Rutschpartie von oben bis unten. Einige der kleinen, steilen Uphills waren weder auf dem Bike noch zu Fuss kaum zu bewältigen. Leider war bei solchen Verhältnissen der Startintervall etwas zu knapp bemessen. Dies hiess unglücklicherweise das wir so ziemlich jede vor uns gestartete Frau überholen mussten um ins Ziel zu gelangen. Es war aber ein riesen Gaudi und mit den Plätzen 2 & 3 waren wir auch ziemlich zufrieden.

In der Nacht hielt der Dauerregen an und verwandelte sich auch noch in einen tobenden Sturm, der Regen der uns auf das Dach vom Bus prasselte, hielt uns zwischendurch immer wieder wach. Darum wurde am nächsten Tag auch ein Stage weggelassen. Dies hiess für den Sonntag nur noch zwei Stages und deren Transferetappen zu fahren. Zusammen mit der Cube Action Team Fahrerin Julia Hoffmann nahmen wir die Strecke in Angriff. Wir ergänzten uns perfekt und hatten einen coolen Tag zusammen. Da wir beide etwas gepatz haben und je noch einen Abgang zu verzeichnen hatten, reichte es Schlussendlich um wenige Sekunden nicht aufs Podium. Rang 4 für Anita und direkt dahinter auf Rang 5 Caro. 

Die Superenduro Serie hat uns total positiv überrascht, alles ist super organisiert und alle Leute die wir getroffen haben sehr herzlich und hilfsbereit. Wir werden auf jeden Fall wieder bei der Serie an den Start gehen! Danke an Specialized für den coolen Trip!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.