Are Bikepark Report

Der Bikepark Are konnte dieses Jahr besonders mit der Go Pro Video Challenge auf sich aufmerksam machen. Diese fand während des alljährlichen Are Bikefestivals statt. Mit dabei waren Stars der Szene wie Martin Söderstöm und Darcy Turenne.

FrontlineMag war anlässlich des Maxiavalanche Are vor Ort und hat den Park für euch unter die Lupe genommen.

Bikepark

Der Bikepark erstreckt sich von 400 bis 1200 Höhenmeter und bietet ein breites Angebot. Wer eher einfache und vorallem gut gepflegte, schnelle und flowige Strecken sucht kommt hier voll auf seine Kosten.
Effektiv sind es ca.3 durchgehende Strecken von oben bis unten und zahlreiche weitere Abzweigungen ab der Mitte des Bikeparks. 
Jumptrails, DH-Racetrack, Singletrails und zahlreiche Beginner Trails, sowie ein Dirt und Pumptrack am See.
Als Highlights gelten mit Sicherheit der Panorama Trail „Easy Rider“ und der „Shimano Jumptrail“. Mehr zu den beiden Trails seht ihr unten in den Videos.
Schön ist ebenfalls dass der Park bei Regen kaum schlammig wird (der Boden ist relativ sandig) und so beinahe gleich gut befahrbar bleibt wie im trockenen Zustand.

 Martin Söderström, auf dem Shimano Trail:

Caro und Anita Gehrig auf dem Panorama Trail „Easy Rider“

Öffnungszeiten

Der Are Bikepark hat nur eine sehr kurze Saison, er ist nur von jeweils Ende Juni-Anfangs September täglich geöffnet. Im September wechselt man zu Wochenendbetrieb.

Anreise

Es empfiehlt sich die Anreise via den norwegischen Flughafen Trondheim. Von dort sind es noch rund 180 Km bis nach Are. Die Bahnfahrt dauert gute 2 Stunden, beinhaltet einmal umstiegen (auch mit viel Gepäck zu meistern) und kostet je nach Alter(ermässigte Preise bis 25 Jahre) ca. 15-30 Franken.
Allerdings verkehren lediglich zwei Züge pro Tag. 
Als Alternative bietet sich auch das Taxi an, welches allerdings ein Vielfaches teuerer ist (ca. 250 Fr. je nach Anzahl Personen)

Der Flughafen Östersund liegt ungefähr in gleicher Distanz, jedoch waren die Flüge von Zürich nach Trondheim etwas Preiswerter, vergleichen lohnt sich…

Wer gerne lange Auto fährt kann die Strecke in rund 25h zurücklegen, dies empfiehlt sich allerdings nur für einen mehrwöchigen Roadtrip, kostengünstiger als Fliegen ist es bestimmt nicht.

Preise

Schweden bewegt sich vom Preisniveau etwa auf Schweizer Niveau. Manchmal leicht darüber, manchmal leicht darunter. Für uns dürfte sich der Schock über die Preise in Grenzen halten.
7 Kronen entsprechen übrigens etwa einem Franken. Der Bikeparktagespass ist für 35.- zu haben, das Preis-Leistungsniveau ist also Top! Appartments oder Hotel kann man einfach Online über Skistar buchen: http://www.skistar.com/en/are/online-booking/?bpid=70801&sent=1&packageCategory=all&packageCategoryByLid=A_25520

 

Bike

Wer lieber mit weniger Gepäck unterwegs ist, kann in Are in einem der unzähligen Bikeshops ganz einfach ein Bike mieten. Dies scheint allgemein die populärste Variante in Schweden und Norwegen zu sein. Kaum irgendwo haben wir so viele Rental-Bikes gesehen wie dort. Im Are Bikes Store gibts zum Beispiel ein Specialized Status ab 100.- pro Tag, bessere Preise gibts ab 3 Tagen Miete. www.aremtb.se

Klima

Da man sich doch schon ziemlich in nördlichen Breitengeraden bewegt, sollte man auf jeden Fall genug warme Kleidung dabei haben. Die besste Reisezeit für Schweden ist in den Sommermonaten von Juni-August, das Quecksilber wird aber auch dann kaum jemals die 25°Grad Marke überschreiten, perfekte Bikebedingungen also! Für uns Mitteleuropäer einmal ein anderes Erlebnis dürfte die im Juni/Juli nur während weniger Stunden in der Nacht untergehende Sonen sein, in dieser Zeit bleibt es praktisch 24h hell. Genug Anlass auch den Bikepark an gewissen Tagen bis spät am Abend offen zu lassen.

Events

Die grössten MTB-Events in Are sind sicherlich das jeweils Anfangs Juli stattfindende Are Bikefestival und das Ende August stattfindende Maxiavalanche.

http://arebikefestival.com/ 

http://www.maxiavalanche.com/index-gb.php

 

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