Specialized Enduro Series Kirchberg// AUT

15.-16.09.2012

Freitagabend war es endlich wieder soweit, wir machten uns zusammen mit Armin Beeli auf nach Kirchberg in der Nähe von Kitzbühel. Der Wetterbericht versprach für beide Tage schönster Sonnenschein. Also beste Voraussetzungen für ein tolles Rennwochenende.

Nach einer kühlen Nacht auf dem Parkplatz, mumelten wir uns erstmal in unsere Winterjacken ein. Und wo war eigentlich die Sonne? Graue, dicke Wolken hingen über den schönen Bergen und es fing sogar zu regnen an… Trotzdem machten wir uns per Gondelbahn auf zu den Längsten beiden der insgesamt 6 Stages die zu absolvieren waren. Die beiden Stages hatten es in sich, 7-10 min lang, mit vielen rutschigen Wurzeln, tiefen  Schlammlöchern und knackigen kräftezehrenden Gegenanstiegen war für Abwechslung garantiert. Bereits im ersten Training am Morgen parkierte Anita ihr Stumpi in einer tiefen Schlammkuhle und flog über den Lenker… Naja Andere bezahlen für Schlammpackungen dieser Art! 😉

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Am späteren Nachmittag fand im Dorf ein Citysprint statt, der über Treppen rauf und runter und zwischen Gassen stattfand. Zum Trainieren auf dieser Strecke kamen wir leider nicht, da die Zeit einfach zu knapp war. Beide bekundeten etwas Mühe und beendeten das Rennen unter unseren Erwartungen, wie wir später erfahren sollten, zählte auch der Prolog zur Gesamtzeit, schade, denn so hatten wir schon wertvolle Sekunden verschenkt.

Schon früh am Sonntagmorgen ging es los und zwar in einem etwas anderen Rahmen, denn es ging mit einem getimten Uphill los, der dann in einen sehr rutschigen Trail mündete. Beide erwischten einen schlechten Start, jedoch hatte man auf den weitaus längeren noch folgenden Stages die Möglichkeit noch aufzuholen. Von Stage zu Stage fuhren wir besser und beendeten das Rennen auf dem 3. (Anita) und 5. Rang (Caro). Anita konnte somit weiter die Führung in der Gesamtwertung behaupten.

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Toll an diesem Event war, dass man für einmal auf die Hilfe von Bahnen zählen konnte. So wurden nur ca. 850 Höhenmeter bergauf pedaliert und trotzdem viel mehr Downhillhöhenmeter gefahren. Die Organisatoren haben keine Mühen gescheut und einen perfekten Event organisiert.

 

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