Schwarzes Gold: Neues V10c von Santa Cruz

Mit dem „V10c“ war Santa Cruz in Sachen Carbon-Downhiller früh am Start – genauer seit der Worldcup-Saison 2011. Dass das Bike noch längst nicht zum alten Eisen gehört, zeigte sich anfangs September: Greg Minnaar holte sich in Leogang den Weltmeister-Titel. Dennoch kommt das „V10c“ nun in einer komplett erneuerten Variante auf den Markt.

Bisher war nur der Hauptrahmen von Santa Cruz' Downhiller „V10“ aus Carbon gefertigt. Wobei: Teamfahrer wie Greg Minnaar, Steve Peat und Josh Bryceland konnten schon in der vergangenen Saison auf Schwingen aus Carbon zurück greifen, die in Kooperation mit Enve Composites hergestellt worden waren. Mit der neuen Generation des „V10 Carbon“ gibt es die Carbon-Schwinge nun für alle – oder zumindest für alle, die sich dieses Bike leisten können.

The All New Santa Cruz V10c for 2013 from santa cruz bikes on Vimeo.

 

Vertraute Optik, Optimierungen durchs Band
Auf den ersten Blick erscheint die Silhouette des „V10c“ vertraut. Wer genauer hinschaut, erkennt aber clevere Optimierungen im Detail. Denn Santa Cruz hat dem Rahmen nicht nur eine Carbonschwinge verpasst, sondern auch den Hauptrahmen von Grund auf überarbeitet. Das zeigt sich etwa an den elegant integrierten Gummi-Puffern, die den Rahmen im Bereich des Steuerrohrs vor den Standrohren der Doppelbrücken-Gabel schützen und zugleich für eine saubere Führung der Bremsleitungen und des Schaltzugs sorgen.

 
Im Bereich des Tretlagers und damit quasi in der Anflugschneise für aufgewirbelte Steine hat Santa Cruz dem Rahmen einen Schlagschützer spendiert. Dessen aufgeraute Oberfläche verhindert zudem, dass sich Schlamm in diesem Bereich ansammelt. Auch an der nun für alle erhältlichen Carbon-Schwinge sind eine Menge Schlagschützer zu finden. Aus Gummi gefertigt, schützen diese die Carbonschwinge vor der Kette und sorgen für weniger Lärm im Fahrbetrieb.

Schutzblech in die Schwinge integriert
Zudem hat Santa Cruz die Carbonschwinge so gestaltet, dass sie auch gleich als Schutzblech funktioniert und das Federbein vor Schlammbeschuss durch das Hinterrad schützt. Weil sich die Designakzente vom Hauptrahmen auch an der Schwinge finden, fügt sich diese optisch harmonisch ins Gesamtbild ein: So stimmig hat das „V10c“ noch nie ausgesehen.

Und so leicht war es auch noch nie: Santa Cruz gibt als Rahmengewicht 3.15kg mit einem „Vivid Air“-Federbein von Rock Shox und 3.6kg mit einem DHX-Federbein von Fox an (jeweils für RH Medium) – gut zwei Pfund oder 900 Gramm leichter als der Vorgänger. Der Federweg lässt sich durch umhängen des Federbeins von 254 auf 216mm einkürzen. Und das Directmount-Schaltauge sorgt zusammen mit den 157mm breit bauenden Ausfallenden für einen einfacheren Radeinbau.

Damit die Freude am „V10c“ lange anhält, gibt Santa Cruz dem Rahmen 5 Jahre Garantie mit auf den Weg. Und bietet engagierten Downhillern zudem eine Crahs-Replacement-Option: Wenn der Rahmen bei einem Sturz Schaden nehmen sollte, tauscht Santa Cruz die betroffenen Teile zum Vorzugstarif aus.

Joe's Corner – Santa Cruz V10c from santa cruz bikes on Vimeo.

Anschauen auf eigene Gefahr: Ein „V10c“-Hauptrahmen vs eine Trennscheibe, da blutet das Herz. 

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