TRAILFOX 2013 – Review

 

Zum 11. Mal lockte der Trailfox 2013 die Bike Füchse aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland in die Zauberwälder von Flims. Dieser Event hat sich als Fixpunkt in den Agenden von vielen Bikern etabliert. Einige reisen schon früher an und kämpfen ambitioniert um den Sieg und andere gehen es etwas gelassener an und freuen sich einfach über eine gute Zeit mit Freunden und Freaks. Geboten wird den Ridern hier viel, abgesehen davon, dass Flims sowieso ein erstklassiges Bikegebiet ist. Im Startgeld inbegriffen sind ein Goodiebag, eine Dakine Jacke, der Eintritt zur Party und sogar ein Brunch für die Fahrer. Die Sonne scheint und einem erstklassigen Wochenende steht somit nichts im Weg.

 

Die Stage 1, der  Nighttrail eröffnet alljährlich das dreitägige Race in drei Etappen. Obwohl das Grundkonzept des Trailfox unverändert blieb, entwickelt sich der Event am Puls der Zeit. In der Schweiz schiessen die Pumptracks aktuell wie Pilze aus dem Boden und auf diesen Trend sind nun auch die Veranstalter der Freeride Rallye eingegangen. Das traditionelle Nightrace findet neu auf dem letzten Abschnitt des ausgebauten Runca Trails statt. Der Clou dieses Jahr: die Strecke muss „chainless“ also ohne Kette runter geflowet werden. Gar nicht so einfach, im Dunkeln den Speed immer schön mit zu nehmen….

 

 Am Samstag Abend hiess es dann traditionsgemäss: Sunset Trail! Dies ist definitiv der Publikums-Lieblings Event. Die Rider stylen  über das grosse Roadgap direkt in den Wallride, und es geht jedesmal ein Raunen durch die Menge, es sieht einfach super spektakulär aus. Der kurze Track ist gespickt mit Obstacles wie Drops, Wallrides, Roadgap, Northshores und Jumps. Es gibt überall auch die Möglichkeit der Umfahrung per Chickenline, aber natürlich mit Zeitverlust. Am Ende haben Fahrer wie Zuschauer einen fetten Smile im Gesicht und sind optimal angeheizt für die bevorstehende Party…

Am Sonntag zerrt dann noch der kräfteraubende Showdown, das High Noon Race an den letzten Reserven der Füchse. Es geht runter vom Crap Sogn Gion, per 25-Gruppen Start. Zuerst gilt es ein grosses Schneefeld zu überqueren und hier entscheidet es sich schon für viele Fahrer, ob es ein gutes Rennen wird oder nicht. Weiter unten sind die Ueberholmöglichkeiten eher spärlich, somit ist es wichtig am Start gut wegzukommen. 5000 Meter Distanz  und 1000 Höhenmeter spassiger aber harter Trail weiter unten, wartet das Ziel. Der aufblasbare gelbe Bogen ist nach plus-minus 10 Minuten Abfahrt die Erlösung für krampfgeplagte Beine und Arme, keuchende Lungen und schweisstropfende Körper. Geschafft – Finisher Trailfox 2013!

Dass sich Dinge ändern und trotzdem gleich bleiben können ist wohl die Erkenntnis des Wochenendes. Denn erstmals nahm dieses Jahr René Wildhaber, der die 6 vorangehenden Trailfox Ausgaben in Serie gewonnen hatte, nicht mehr teil. René trainiert nun ein Team von Nachwuchsfahrern. Somit war die Spannung gross, wem es gelingen würde, nach der  langen Dominanz von René, den Titel zu holen. Nun es ist wieder ein Herr Wildhaber – Gustav Wildhaber. Ob dies wohl irgend etwas mit den flimser Zauberwäldern zu tun hat?

Gesamtklassement Damen 

Gesamtklassement Herren

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