Enduro World Series #2 Val d’allos // FRA

Das Rennen in Allos war nicht nur die lang ersehnte zweite Runde der EWS, sondern auch der Auftakt unseres Saisonhöhepunktes, einem schier endlosen Racetrip; EWS Val d’allos und Les 2 Alpes, Megavalanche Alpe d’huez, EWS Winterpark Colorado, Roadtrip BC und EWS Crankworx Whistler. Zusammen mit der Reisegruppe Deutschland mit Julia Hofmann, Tobias Woggon, Max Schumann, „Ginger“-Holger, den Filmern und Photografen Philipp und Johnnie haben wir den ganzen Trip geplant.

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Station eins auf dem Trip Allos befindet sich ziemlich abgelegen in der Haute Provence, schon vor dem Rennen war bekannt, dass uns dort eine Menge Abfahrtsspass empfangen würde. Mehr als 10'000 bergab Höhenmeter standen uns bevor. Erstmals, für uns bei einem Endurorennen, hatten wir nicht einen Tag Training. Sondern es war nur erlaubt, die Strecke am Vortag des zweitägigen Rennens, zu Fuss zu besichtigen. Da 6 Stages mit einer Fahrzeit von mehr als einer Stunde anstanden, war es unmöglich alle abzugehen. Wir entschieden uns nur das Minimum anzuschauen um wenigstens einen kleinen Überblick zu haben was uns erwarten würde. Direkt vor jedem Racerun gab es einen Besichtigungsrun wo man jedoch nicht anhalten durfte. Am späteren Nachmittag konnten wir uns endlich auf unsere langersehnten Specialized Enduro 29’’ setzen. Die Umstellung war riesig, jedoch fühlten wir uns schnell wohl. Mussten wir auch, einen Tag später war ja schon Rennen und wir hatten unsere 26’’ Stumpjumper bewusst zu Hause gelassen.

Samstag Morgen um 8.00 Uhr mussten wir uns bereits auf den Lift begeben, der erste „Reco“ –Run stand an. Nicht wissend was uns im oberen Teil erwarten würde hatten wir schon einwenig ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend. Unsere Erwartungen wurden aber nicht enttäuscht und wir fanden einen flowigen, super schnellen Singletrail mit rund 1000 Tiefenmeter vor. Die zwei weitern Trails vom Samstag waren vom Terrain und Schwierigkeitsgrad ähnlich. Am Ende des Tages fand sich Anita auf dem super 7.Rang und Caro auf dem 15. Rang wieder.

Für die langen Stages vom Sonntag nahm sich Anita vor den Platz vom Samstag zu verteiden und Caro sah ihre Chance genau dort um Plätze gut zu machen. Zweimal hatte man die gleiche Stage zu bewältigen, mit rund 18min Fahrzeit, vielen Uphills und technisch hohen Schwierigkeitsgrad hatte die es in sich. Taktik war ganz klar nicht schon im oberen Teil alles Pulver zu verschiessen, da es im unteren Teil noch viel technischer wurde. Einen Sturz in Folge der Müdigkeit wollten wir nicht riskieren.

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Die letzte Stage war im Vergleich zu den anderen 5 Stages einem Sprint gleich. Nur ca. 5 Minuten Fahrzeit standen an. Der Bikeparktrail beinhaltete viele rutschige Kurven, Highspeed Passagen und ein paar kurze Uphills. Nichts mehr anbrennen lassen war die Devise. Caro gelang dies nochmals sehr gut und konnte auf der letzten Stage noch einmal Ränge gut machen. Anita attakierte viel zu wenig und verlor auf der letzten Stage die entscheidenden Sekunden für Platz 8.

Im Schlussklassement nach zwei Tagen Dauer Racemodus fanden wir uns auf Platz 9 Anita und Caro auf dem 12. Rang.

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Ein herzliches Dankeschön geht an Specialized für das Beste Racebike ever und genialen Support vor Ort durch unsere Mechaniker Muscolini und Paddy!

#BIGWHEELSBIGFUN

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