Sieg am Ride the Night!

Archivbild by Suti

Als erstes Snow Downhill Rennen des Jahres bestritt ich letzten Samstag das Ride the Night in Davos. Da ich letztes Jahr prüfungsbedingt nicht teilnehmen konnte (2011 waren die Bedingungen ja nahezu perfekt), musste man dieses Jahr angesichts der gewaltigen Neuschneemassen mit eher gemischten Gefühlen in Richtung Veranstaltung blicken. Die Stützrädli Crew (Halter, Kili und ich) entschied sich daher das Ski und Board Equipment auch gleich einzupacken, um damit die Gewissheit zu haben, so oder so auf der Gewinnerseite zu stehen ;)

Ändu flippt

Nachdem wir es schon den ganzen Tag neben der Piste im Tiefschnee haben krachen lassen, gings dann am Abend gleich nochmals Vollgas zur Sache.

Wie schon gesagt. jede Menge Powder

Was auf den Skiern ein Segen ist erwies sich auf dem Bike als Fluch. Gut 80cm Neuschnee gab es in den 24 Stunden vor dem Rennen und am Rennabend schneite es fleissig weiter. Nachdem wir  um 19:00 den First Run auf der Piste verpasst hatten, war die Piste schon ziemlich weich und verbombt, also sehr anspruchsvoll und nur schwer ohne Sturz zu bewältigen.
Dieses Jahr haben sich die Organisatoren allerdings etwas einfallen lassen und die Piste während des Abends 3 oder 4  mal neu präpariert (vielen Dank für diesen Service!), was zumindest für die ersten 20-30 Fahrer die nach der Öffnung runterstürzten wirklich gute Verhältnisse bedeutete.

Aus diesem Grund entwickelte sich der Abend vom freien Fahren mit Zeitmessung mehr zu einer Massenstart-Jam Session, da jeder natürlich als Erster auf die frische Piste wollte. Dieser neu kreierte Rennmodus war an und für sich auch ganz lustig und setzte einiges an Adrenalin frei.

In die vordersten Reihen schaffte ich es zwar nie beim Start aber mein Santa Cruz Driver8, welches ich zum ersten Mal im Schnee bewegte, erwies sich als wahrer Gleiter und so war es ein leichtes jeweils an die Spitze des Feldes zu gelangen, um so von einer unverspurten Piste zu profitieren. 

Fazit des Abends: Bestzeitzeit in beiden Startblöcken mit jeweils Zeiten von knapp über 2 Minuten Fahrzeit und somit der Gesamtsieg. Rang 2 belegte Kollege Bernhard Rösch und Rang 3 Lukas Albert vor Dionys Frei (der Dedicam Typ ;) ) auf Rang 4.

Bei den Frauen siegte übrigens Martina Brühlmann vor Carina Capellari und Anita Gehrig.

Die komplette Rangliste gibts hier

Team 2012

In der nächsten Saison werde ich neu für das Team von Stöckli Bike fahren. Der Bike-Shop Stöckli Bike ist in Geroldswil bei Zürich und wurde von Hanspeter Stöckli gegründet. http://www.stoecklibike.ch/ Hanspeter kenne ich seit vielen Jahren, denn er ist früher auch Downhill Rennen gefahren. Zu dieser Zeit startete ich noch bei den Junioren, Hanspeter fuhr schon in der Masters Kategorie, und wir fuhren mit etwa gleich schnell. Ich erinnere mich knapp, wie Hanspeter  am Homberg Race als Master die Elite Kategorie ziemlich aufmischte!

Warum dieser Wechsel, nachdem ich jahrelang für den Jumpin Crazy Bike-Shop gefahren bin? Der Besitzer des Jumpin Crazy Bike-Shops, Dani Knecht, hat mich seit dem Beginn meiner Bike-Karriere unterstützt. Leider hatte Dani Ende Sommer 2010 einen sehr schweren Unfall. Er ist auf der Downhill Strecke in Todtnau schlimm gestürzt und hat sich heftige Hirnverletzungen zugezogen. Nur mit viel Glück hatte er den Sturz überlebt. Zur Zeit ist Dani in einem Wohnheim für Menschen mit neurologischen Verletzungen. An das Weiterführen der Arbeit im Bike-Shop ist momentan noch nicht zu denken. Deshalb wird sich ab Februar ein neuer Fahrradladen in den Räumlichkeiten des Jumpin Crazy Bike-Shop befinden und der Jumpin Crazy Bike-Shop wird in seiner bisherigen Form nicht mehr weiterexistieren. Hoffentlich wird Dani irgenwann wieder “der Alte” sein.

Als weiterer Sponsor ist mir Motomarketing auch in der nächsten Saison wieder treu. Ich werde also wieder mit Fox Kleidern unterwegs sein. Mein neues Bike ist übrigens ein Specialized Demo 8.

In den Weihnachtsferien war ich vier Tage in San Remo um mit dem neuen Bike zu fahren, wie ihr auf den Bilder von Nils Thibaut sehen könnt!

 

 

Rückblick auf Saison 2011

Noch ein kurzer Rückblick auf die vergangene Saison:

Das erste Mal wieder mit dem Downhill Bike fahren konnte ich seit 1.5 Jahren erst kurz vor dem ersten Rennen Mitte April. Ich war jedoch froh, dass ich überhaupt wieder einigermassen fahren konnte, denn dies war gemäss meiner Chirurgin überhaupt nicht sicher. Das erste Rennen in Homberg lief ganz ok für die lange Pause, die Strecke war aber auch sehr einfach. Beim zweiten Rennen, dem IXS European Cup am Monte Tamaro, kam ich wegen der Schwierigkeit der Strecke ans Limit und bin nicht gut gefahren. Als ich dann ein paar Tage später den Downhill-Trainingsrückstand aufholen wollte, habe
ich während einer Trainingsfahrt die grosse Zehe angeschlagen und gebrochen.  Dies zwang mich zu einer weiteren Pause von 6 Wochen, was nach einer 1.5 jährigen Pause natürlich überhaupt  nicht schlimm war. Trotzdem war es schade, denn ich konnte eben genau nicht das fehlende Downhill-Training nachholen.

Als ich dann wieder fahren konnte, war schon der nächste IXS Cup in Chur. Ich hatte auf der einfachen Strecke ein gutes Gefühl, konnte aber noch nicht in den vordersten Rängen mitmischen. Zwei Wochen später fanden schon die Schweizermeisterschaften statt, und zwar in Wiriehorn. Wie sich im Nachhinein zeigte, war dies auch mein Saisonhöhepunkt! Ich fuhr eine gute Zeit, durch welche ich die Bronzemedaille gewann und von den Zeiten her wieder gut mit den anderen Schweizern mithalten konnte. Dies war insgesamt meine 11te Medaille an Schweizermeisterschaften in meiner Karriere!

Durch diese Platzierung war ich auch wieder zum Starten an den Worldcups berechtigt. Mein Ziel für die Saison 2011 war ursprünglich, eine gute Platzierung an den Weltmeisterschaften in 
der Schweiz Anfangs September zu erreichen. Und meine letzte Chance um mich überhaupt erst  für die Weltmeisterschaften qualifizieren zu können  waren die letzten zwei Worldcups, wo ich sehr gut fahren musste.

Beim Worldcup in La Bresse hatte ich eine gute Fahrt, leider aber im oberen Teil der Strecke die Kette verloren, da sich das Kettenschloss öffnete (was etwa einmal in 5 Jahren passiert!). Deshalb schaffte ich um wenige Zehntel den Einzug ins Finale nicht. Zwei Wochen später beim Worldcup in Val di Sole war also meine letzte Chance für die WM Qualifikation.

Leider musste ich leicht verletzt in Val di Sole an den Start, denn zwischen den zwei Worldcups bin ich bei der 4X Schweizermeisterschaft in Leibstadt auf mein Bike gefallen, hatte mich am Knie geschnitten, und konnte deshalb mein Knie nicht  ganz strecken.  Ich versuchte trotzdem möglichst gut zu fahren, was mir aber leider in der Qualifikation überhaupt nicht gelang und ich als 106ter schon wieder den Einzug ins Finale verpasste.

Dies bedeutete auch das Ende meines WM Ziels, denn ich wurde mit diesen Resultaten natürlich nicht selektioniert.

Zum Abschluss der Saison fuhr ich noch ein paar IXS Cups, bei welchen ich meistens sehr gute Fahrten hatte, beim Vergleich mit den anderen Fahrern aber merken musste, dass mein Speed noch nicht mit dem vor der Handgelenkverletzung vergleichbar ist.

Insgesamt bin ich 10 Downhill-Rennen, ein 4X Rennen und noch 6 Motocross Rennen gefahren. Mit den Motocross Rennen habe ich erst in dieser Saison angefangen und sie machen mir auch viel Spass.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mein grosses Ziel, eine gute Platzierung an der WM, nicht erreichen konnte. Trotzdem war es für mich nach der langen Pause eine super Saison! Ich hatte sehr viel Spass an den Rennen und musste immer wieder feststellen, dass ein guter Downhill-Rennlauf
eben doch etwas vom geilsten ist!! Und einen kleinen Erfolg konnte ich mit dem 3. Rang an den Schweizermeisterschaften doch noch verzeichnen.

 Viele Grüsse

Sam

Unsere fahrbaren Untersätze

Ausnahmsweise gehts mal nicht um Bikes, den um in Kanada halbwegs mobil zu sein mussten wir uns auch einen ziemlichen Fuhrpark an Autos zulegen ;)

Dodge 1972 Sportsman mit Kühlerschmuck

Dodge 1972 Sportsman mit Bikes

Subi auf dem Mount 7

Shutteln in Kamloops mit der DJL Crew

Dirts shapen in Kanada

Habt ihr euch schonmal gefragt wie wohl in Kanada, wo alles ein wenig grösser ist die Dirts geshapt werden? 

In Kelowna, bei Local Casey Groves, wird dabei geklotzt nicht gekleckert. Zum Shapen dient ein Bagger den man bei uns wohl bestenfalls auf der Gotthardbaustelle angetroffen hätte ;)

Wer natürlich mit solchem Gerät baut, kann nacher nicht einfach von Hand die Hügel anklopfen. Auch dafür haben die Crazy Canucks eine etwas weniger schweisstreibende Methode entwickelt.

Materialhölle Kanada

Meine Bikes wurden diesen Sommer bisher nicht wirklich geschont…

1 Rahmenbruch, 1 Gabelbruch, 2 gebrochene Felge, 3 kaputte Wechsler, ein paar verbogene Pedalen, verbogene Kettenführung, 2 geschrottete Pneus, kaputte Dampferaufnahme, x gerissene Ketten und Schläuche … Phil happens

Monster Slopestyle in Basel nächstes Wochenende

Hier mal n kurzes Video von Raphi Müller. Die paar Sprünge sehen mittlerweile ziemlich sportlich aus. Raphi konnte dies allerdings nicht allzu sehr beeindrucken. Nach nur wenigen Minuten haute er bereits die ersten Tricks raus. Doch das ist nur der Anfang, am nächsten Wochenende (27. / 28.08.2011) gehts ab! Wenn das Wetter mitmacht wird das ne ziemlich gute Sache, also kommt alle vorbei! Ach ja, CC Renen läuft auch noch irgendwann dann… 

http://vimeo.com/27923596

Wo dieser Typ herkam

Ich war heute nochmals am Ort des Geschehens um ein paar Bilder zu machen. Auf der Strecke gibts anscheinend die (inoffizielle) Möglichkeit über die Steilwandkurve zu springen und weiter unten auf dem gleichen Trail zu landen. Ziemlich fies dieser Shortcut und nicht gerade ungefährlich, aber allzu schwer wäre es wohl auch nicht gewesen sich zu versichern, dass unten niemand durchfährt.

Absprung über die Steilwandkurve

  

"Absprung" und "Landung" in einem Bild

Where the hell are you coming from???

Bei dem was mir heute widerfahren ist hat es mir sprichwörtlich den Atem verschlagen. Würde ich die Story so weitererzählen wie ich sie erlebt habe würde mir das wohl kaum jemand glauben. Zum Glück hatte ich aber kurz zuvor die GoPro angeschaltet. Aber erst mal von vorne: Gestern sind wir in Silverstar angekommen, pünktlich für den Goat Jam sind wir angereist und wir hatten uns heute vorgenommen den Park mal auszukundschaften. Schliesslich war der letzte Besuch von mir in Silverstar auch schon wieder 4 Jahre her und ich hatte die Strecken nicht mehr wirklich im Kopf. Soweit so gut, der Park ist in bestem Zustand also waren wir natürlich den ganzen Tag unterwegs.

Eigentlich wollte ich in der letzten Abfahrt noch gemütlich die World Cup Strecke anschauen. Was dann aber plötzlich passierte, hat mich ziemlich hart getroffen.

(Interessant wirds ab Minute 1:10, schaut euch mein Vorderrad ab Minute 2:08 an )

Was Teambuddy Andy Halter am Trailfox noch mit Glück verhindern konnte, wurde in Silverstar Realität. Zum Glück bin ich bei diesem Crash ziemlich ganz geblieben, nur ein Taco Wheel Vorderrad bleibt mir als Andenken.

Also denkt dran: Immer schön links und rechts schauen bevor ihr in eine Steilwandkurve einbiegt ;)

Wer hats geschnallt was hier wohl passiert sein könnte??? Während ich um Luft kämpfend am Boden lag konnte ich mir nämlich nicht wirklich ausmalen wie zum Teufel plötzlich jemand aus dem Nichts mich abschiessen konnte.

Ein paar aufklärende Bilder folgen dann noch.

Worldcup La Bresse

In La Bresse, Frankreich, bin ich mein erster Weltcup seit 2 Jahren gefahren. Die Strecke war kurz, trocken und sehr abwechslungsreich. Am Start waren etwa 250 Fahrer und die ersten 80 konnten sich für das Finale qualifizieren. Durch die kurzen Fahrtzeiten von etwas mehr als 2 Minuten war klar, dass man schon eine sehr gute Fahrt haben musste um sich für
das Finale zu qualifizieren. Leider ist mir nach etwa einem Drittel der Strecke bei der Landung eines Sprunges der Wechsler ins Hinterrad gekommen. Dabei ist der Wechsler abgebrochen und die Kette gerissen. Ich konnte aber trotzdem
weiterfahren, aber natürlich ohne zu treten. Die Qualifikation fürs Finale habe ich aber dummerweise als 93. verpasst, auf den 80. Rang fehlten mir gerade mal 0.7 Sekunden.
 
Erfreulich ist einerseits, dass die Qualifikation fürs Finale machbar gewesen wäre, trotzdem aber sehr ärgerlich ist, dass ich so gar nicht erst die Möglichkeit hatte ein gutes Resultat zu machen und mir immer noch die Resultate fehlen um mich für die WM zu  qualifizieren. Ich hoffe deshalb, dass mir beim nächsten Worldcup in Val di Sole in 2 Wochen ein gutes Resultat gelingt.

Champéry Worlds 2011 4x track

Bin heute kurz mit der Nati in Champéry gewesen um mal den 4x track zu testen. Schaut nicht allzu übel aus. Gibt bestimmt noch ein paar Sachen die man ändern könnte oder sollte, aber bis zur WM gehts ja auch noch ne Weile. 

Champéry Worlds 2011 4x Track

 Warum ich mit dem Meta6 gefahren bin? Weils mehr Spass gemacht hat und weil ich sonst Pascal der Rakete nicht nachgekommen wäre… oder so ähnlich.

Lac Blanc Hill-ing

Leude, war gestern von 10-18 Uhr in Lac Blanc. Ich sag nur 19 Abfahrten! Heut hab ich dann auch so ziemlich jede einzelne davon gespürt…

Hier noch ein kurzes Video.

http://youtu.be/Fh2JsxriuVc

Schweizermeisterschaft 3. Rang – Rennbericht IXS Downhillcup Chur und SM Wiriehorn

Hallo Zusammen!

In den letzten 2 Wochen hatte ich die Abschlussprüfungen meines Studiums und musste nochmals viel lernen – aus diesem Grund hier etwas verspätet der Rennbericht des IXS Swiss Downhillcups in Chur, welcher vor 2 Wochen stattgefunden hat und der Schweizermeisterschaft am Wiriehorn, welche dieses Wochenende war.

Zuerst zum IXS Downhillcup in Chur. Die Strecke war komplett neu, viele Anlieger, ein flaches Tretstück und eher einfach. Trotzdem machten viele Stellen extrem viel Spass. Das Wetter war perfekt, das ganze Wochenende eine trockene Strecke. Es waren nicht alle schnellen Schweizer anwesend, einige waren am Worldcup in Kanada, welches am gleichen Wochenende statt fand. Dafür waren aber noch ein paar Ausländer am Start. Seit meinem Zehenbruch Mitte April konnte ich erst 2x in Todtnau und 1x auf der Strecke in Chur Downhill trainieren. Trotzdem fühlte ich mich auf der Strecke gut. Mein Rennlauf lief mir auch gut und ich hatte keine Fehler, evtl. hätte ich aber etwas mehr am Limit fahren können. Leider konnte ich mich aber nur auf dem 11ten Rang platzieren und hatte trotz der einfachen Strecke etwa 8 Sekunden Rückstand auf den Sieger Marco Millivinti aus Italien. Durch mein eigentlich gutes Gefühl war ich etwas enttäuscht über den grossen Rückstand und hoffte, dass sich dieser in Zukunft durch mehr Fahrpraxis automatisch wieder verkleinert. Vor allem wollte ich an diesem Rennen auch die benötigten UCI Punkte holen um wieder an den Worldcups starten zu können, dies gelang mir mit diesem Resultat aber überhaupt nicht.

1. Marco Millivinti (ITA)
2. Janick Lieberherr
3. Lutz Weber

11. Samuel Zbinden

Wie schon gesagt, fanden in den 2 Wochen nach Chur meine Abschlussprüfungen statt. Aus diesem Grund konnte ich vorgängig nur noch einen Tag auf der Strecke am Wiriehorn für die kommenden Schweizermeisterschaften trainieren.
Ich reiste am vergangenen Donnerstag Abend ans Rennen am Wiriehorn an und freute mich wieder mal auf ein Wochenende ganz ohne Lerngedanken sondern mit 100% Konzentration auf das Rennen. Die Stecke am Wiriehorn war etwas weniger flüssig als in Chur, dafür viel abwechslungsreicher und auch trocken. Am Start waren dieses Mal alle schnellen Schweizer Fahrer. Anfangs hatte ich etwas Mühe mit den nicht so flüssigen Passagen, diese gingen aber von Fahrt zu Fahrt besser und ich bekam richtig viel Spass an der Strecke.
Im Qualilauf am Samstag Nachmittag versuchte ich die technischen Passagen möglichst schnell zu fahren und bei den Tretpassagen noch nicht ganz ans Limit zu gehen um Kraft zu sparen. Dies gelang mir gut und ich hatte die 4. schnellste Schweizer Zeit mit 9 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten, Nick Beer. Der Schweizermeisterschaftslauf fand dann gerade anschliessend statt. Ich versuchte die technischen Passagen noch schneller zu fahren und voll zu treten. Mehr oder weniger gelang mir dies auch, ich machte aber auch einige kleine Fehler. Trotzdem konnte ich meine Qualizeit stark verbessern und gewann schlussendlich sogar die Bronzemedaille! Auf den Sieger Nick Beer hatte ich 4 Sekunden Rückstand, auf den 2. Platzierten Lutz Weber 2 Sekunden. Ich freute mich sehr über dieses kleine Comeback nach meiner 1.5 jährigen Verletzungspause! Es zeigte mir, dass ich nicht alles verlernt habe und wieder bei den Leuten bin. Auch habe ich jetzt wieder die benötigten UCI Punkte um am Worldcup zu starten!

1. Nick Beer
2. Lutz Weber
3. Samuel Zbinden

Am Sonntag sollte dann noch das Finale des IXS Swiss Downhillcups am Wiriehorn auf der gleichen Strecke wie die Schweizermeisterschaft statt finden. Wegen des starken Nebels musste das Finale aber abgesagt werden und der Qualilauf wurde gewertet. Dort klassierte ich mich als 8ter.

Viele Grüsse
Samuel

http://www.ixsdownhillcup.com/
Copyright: Hansueli Spitznagel, http://www.spitznagel.ch

Chatel Mountain Style Helmet Cam!

Da ich ja selber leider nicht anwesend sein konnte hat mir Stützrädli Teambuddy Andreas Halter ein Video von seinem Run am Mountain Style gesendet!

Seht ihn euch an, der Run ist echt gelungen:

on pinkbike.com

Diesmal spielte sogar das Wetter mit, nachdem letztes Jahr der Regen den Finallauf der Amateure versaut hatte. Somit konnte er diesmal die grosse Line durchziehen!
Mit diesem gelungenen Run sicherte er sich den 6. Platz in der Amateurkategorie!

Nebst Andi fuhren auch noch weitere Schweizer mit:
Ramon Hunziker schaffte es bei den Profis auf Platz 12.
Jerome Hunziker belegte Platz 2 bei den Amateuren und Daniel Feucht schaffte es auf Platz 12.

Linus Büsser verletzte sich leider im Training und konnte im Finale nicht mehr fahren.

Ohh Canada

Wie bereits angekündigt bin ich diesen Sommer in Nordamerika unterwegs um die Gegend zu bereisen und natürlich um in einem der attraktivsten Bikereviere der Welt biken zu gehen.

Geplant ist der Aufenthalt in Nordamerika vom 21. Juni bis 1. September. Zeit genug um die besten Bikeparks und Trails abzufahren und das Land besser kennenzulernen. Vorerst bin ich bei einem guten Kollegen und dessen Freundin in Squamish, einem Dorf zwischen Vancouver und Whistler, untergekommen. Clint Martin, so sein Name wird mich wohl auch ab und zu auf Roadtrips begleiten und das ganze fotografisch festhalten. Ihr dürft euch also wieder über coole Bilder freuen. An dieser Stelle kann ich schonmal auf seine Website verweisen http://www.clintmartinphotography.com/

Clint hat bereits letztes Jahr ein paar tolle Bilder von mir gemacht. Hier in Leogang AUT

In gut zwei Wochen wird zudem noch mein Teamkollege Andreas, ÄNDU, Halter zu mir stossen, ab dann werden wir Vollgas in Nordamerika unterwegs sein. Aber auch so bin ich hier natürlich nicht alleine. Sandro Sigg, mit dem ich in der Schweiz oft unterwegs bin, ist ebenfalls bereits in Whistler um sein Englisch ein bisschen aufzufrischen (wers glaubt ;) ), die Dirtjump Liestal Jungs werden ab Mitte August auch noch für ein paar Tage zu uns stossen und so oder so trifft man hier auf den Trails jeden Tag nette Leute (und wie immer auch sehr viele Schweizer) :)

Sandro übt fleissig Englisch in Whistler anstatt Biken zu gehen. Oder wars genau umgekehrt ;)?

Unterdessen bin ich seit gut zwei Wochen bin in Kanada und die kleinen Anlaufschwierigkeiten die es zu regeln gab erinnerten mich stark an meinen letzten Trip nach Kanada:

- Meine Bikes sind diesmal nicht bei einer Airline gestrandet sondern sind aufgrund eines Streiks der kanadischen Post (der erste seit 5 Jahren) in Montreal gestrandet. Sollten etwa morgen nach gut 2 Wochen warten aber endlich bei mir sein.

- Netterweise konnte ich bei den Freunden bei denen ich zur Zeit wohne (Ach ja, Brandon Semenuk wohnt übrigens im Haus gegenüber, nur ist der natürlich nie zu Hause…) ein Bike auslehnen. Nach 1,5 Tagen Whistler sieht dieses nun so aus:

War übrigens genau das gleiche Modell von Norco das wir schon bei unserem letzten Trip reihenweise brechen sahen. Falls noch jemand einen Norco XXXX (4X) Rahmen in S oder M überschüssig hat darf er sich gerne bei mir melden ;)

Deshalb hab ich mir jetzt, um doch noch ab und zu aufs Bike zu kommen ein Ersatz DH Bike gekauft. Das Auto ist aber leider nicht meins…

Nebst ein paar Tagen auf dem Bike in Squamish Squamish und zwei Tagen in Whistler hab ich mir die Zeit aber mehrheitlich mit Sightseeing und natürlich so rumgebracht:

Nunja auch das Wetter spielte die letzten 2 Wochen nicht immer so gut mit, jetzt scheint es aber so als kann sich der Sommer auch hier definitiv durchsetzen! Die Laune ist  trotz allem immer noch mehr als gut und relaxt. Schliesslich wirds jetzt ja nur noch besser und ein paar ganz nette Sachen zum Biken hab ich auch so schon entdeckt =)!