Craziest race of the year!!!

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meine Go Pro wiedermal zu benutzen. Sie lag jetzt beinahe ein ganzes Jahr rum und im Neuschnee der letzten Tage würde es sicher ein paar schöne Aufnahmen geben. Der Akku war nach so langer Zeit natürlich leer, also zuerst mal an den PC hängen und aufladen. Als die Kamera so am PC hing, fiel mir auf, dass immernoch Filmaufnahmen drauf waren. Ich hatte keine Ahnung mehr, wann ich diese wohl das letzte mal gebraucht hatte und entschied mich einen Blick auf meine wiederentdeckten Filme zu werfen.

Nebst der Entäuschung, dass meine Kamera mal wieder etliche Hosentaschen Filmli gedreht hatte, stiess ich dann noch auf eine grosse Datei mit rund 700 MB und Volltreffer. Der längst vergessene Schatz ist wieder aufgetaucht. Beim ersten anschauen überzog es mich mit Gänsehaut und die Nervosität von jenem Tag war innerst Sekunden wieder in mir drin.

Es war einmal ein milder Wintermorgen im März. Chatel hatte zum Razor Snowbike gerufen und ich war da. Ein Snow Downhill Rennen mit Massenstart am Morgen und 10- Cross Aussscheidungsfahren am Nachmittag. In Tat und Wahrheit hatte ich mich ja besonders auf den Ten Cross am Nachmittag gefreut. Dieser bietet eine verspielte Strecke und jede Menge spannend Duelle. Bis man im Finale war waren immerhin 8 Läufe zu absolvieren. Der Massenstart am Morgen, ja der konnte mit den Klassikern der Snowdownhill Rennen nicht ganz mithalten. Aber trotzdem, Spannung war an diesem Morgen garantiert.

Das letzte Mal war ich glaube ich 2 oder 3 Jahre zuvor da, von der Strecke hatte ich keine Ahnung mehr und eine Streckenbesichtigung für den Massenstart Downhill am Morgen gibt es keine. So war mal wieder die Devise einfach der Masser hinterher zu fahren und hoffen nicht der erste zu sein, um nicht schon zu Beginn mit viel zu viel Speed in eine Kurve zu kommen oder gar auf einen falschen Weg zu geraten.

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Meine Hoffnung wurde erfüllt, der Start war schlecht, es gab ein ordentliches Gerangel und aufholen war angesagt. Meine andere Hoffnung wurde nicht erfüllt. Bereits in der ersten Kurve knallte es und es folgten noch unzählige Crashs mehr. Die Strecke war mal extrem eisig, dann wieder extrem weich. Nicht gerade einfach. Mir wurde während dem Fahren wieder bewusst, warum mich diese Strecke nicht sonderlich geflasht hatte. Überall gabs Shortcuts über nicht präparierte Pisten. Die Chance dabei in weichem Schnee stecken zu bleiben ist immens. Wer nicht stecken bleibt hatte aber definitiv die schnellere Linie. Ohne eine Streckenbesichtigung war mir das aber zu heiss, hier gross abzukürzen, die Aufholjagd und das Rennen war somit gelaufen.

Racen mit den Frenchies ist schon immer wieder speziell. Im Race Mode wird hier auch der ambitionsloseste Amateur zum aboluten Kamikaze Fahrer und es gibt kein Pardon. Es wird gefightet ohne Rücksicht auf Verluste. Eigentlich ja genau mein Ding. Nur sollte man sich mental drauf vorbereiten, den normalerweise geht es schon friedlicher zu und her.

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Es blieb mir am Morgen eine Rangierung um Platz 20. Am Nachmittag gewann ich allerdings den Ten Cross und kam im Gesamtklassement immerhin noch auf Platz 5.

Dieses Jahr werde ich es besser machen und mir noch ein zwei mal die Go Pro Aufnahme anschauen, damit ich den Track dann auch einigermassen kenne!

Snow Epic – Tag 1: Wir schreiben Geschichte!

Fahren auf Eis

In Engelberg treffen sich Fatbike Enthusiasten aus der ganzen Welt zum allerersten Snow Epic. Viel Pioniergeist übertrifft die Misere mit dem fehlenden Schnee. Die Strecke des ersten Rennens heute präsentierte sich sehr diffizil. Unseren Reporter verfolgte leider das Pech.

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Fatbiking – Probefahrt

Mit dem Snow Epic (15.-17. Januar in Engelberg), einem Etappenrennen auf Schnee mit sogenannten Fatbikes, nehmen die Veranstalter einen Trend aus den Staaten auf, der dort schon seit 2-3 Jahren boomt. Traildevils ist mit einem Fahrer mit dabei und berichtet über diese neue Art des Radfahrens.

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Fatbiken

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Die Bikes mit den fetten Laufräder sind der heisseste Trend derzeit. Ist da was dran? Oder ist dieser Biketyp ein Marketing Produkt, welches keiner wirklich braucht?

Wir probieren es in den nächsten Tagen aus, und sagen es euch! Im Januar nehmen wir ausserdem am ersten Fatbike Schneerennen, dem Snow Epic in Engelberg, teil.

Infos: http://snow-epic.com/

Abenteuer Enduro World Series Schottland

Anita im Training Foto: Matt Wragg

Anita im Training
Foto: Matt Wragg

Schottland war mir bis letzte Woche ein ziemlich unbekanntes Land. Sehr wohl wusste ich aber, dass dort mit Fort William der wohl beste Downhill Weltcup des Rennkalenders stattfindet und die Schotten total nach Mountainbiken verrückt sind.

Natürlich warteten auch die allgemein bekannten Klischees über dieses Land auf Bestätigung. So gab es zu klären, ob denn nun wirklich alle Menschen rothaarig (Ginger) sind, Whisky getrunken wird wie Wasser und es tatsächlich immer regnet.

Während Anita für das Rennen trainierte, sammelte Caro Kilometer auf dem Rennrad. Bald sollte das Schlüsselbein aber wieder halten und sie kann wieder die Trails unsicher machen.

Während Anita für das Rennen trainierte, sammelte Caro Kilometer auf dem Rennrad. Bald sollte das Schlüsselbein aber wieder halten und sie kann wieder die Trails unsicher machen.

Die ersten Tage konnte unsere Mädelstruppe unterschlupf bei den Peebles- Locals Katy Winton und Greg Callaghan (welcher auf den brillianten Platz 8. fuhr) finden und wir verbrachten die meiste Zeit damit die Gegend zu erkunden und uns mit den lokalen Gepflogenheiten bekannt zu machen. Der Linksverkehr stellte die grösste Herausforderung dar. Mit unserem Bus konnten wir das gerade noch bewältigen, aber mit dem Bike und zu Fuss wurde dies eine ganz neue Herausforderung. Glücklicherweise konnten wir uns aus allen brenzligen Situation unbeschadet retten.

Typische Englische Telefonkabine verschönert mit S-Works Enduro.

Typische Englische Telefonkabine verschönert mit S-Works Enduro.

Schnell lernten wir, dass man das Haus besser nicht ohne Regenjacken verlassen sollten, auch der Blick an den Himmel viel versprechend erscheint, ist es absolut kein Garant für eine trockene Ausfahrt. Hinter einem der unzähligen Hügel wartete bestimmt eine Wetterfront.

Anita und Julia Hoffmann, trotz Regen gute Laune!  Foto: Matt Wragg

Anita und Julia Hoffmann, trotz Regen gute Laune!
Foto: Matt Wragg

Mitte der Woche hiess es Ernst für Julia und mich, den Ursprung unserer Reise war nicht des Urlaubs wegen; Enduro World Series Runde zwei stand auf dem Plan.

Schon im Vorfeld wurde verlautet, dass diese Runde konditionell eine harte Nummer werden soll. Für das Rennen wurden drei Tage Training eingeräumt, zwei Tage lang war das Rennen. Genug Zeit alle Stages abzufahren und sich mit den Begebenheiten vertraut zu machen. Wir entschieden uns, den harten ersten Renntag als erstes hinter uns zu bringen. Der hatte es in sich, 54 Kilometer und 1400hm wurden bewältigt. Am meisten zu kämpfen hatte ich jedoch nicht mit dieser Distanz, sondern mit den Bäumen, die sich einfach immer in den Weg stellten. Die Stages waren super eng und richtig steil. Bei den rutschigen Bodenverhältnissen die mit unzähligen Wurzeln durchzogen waren, war es eine reine Nervensache, locker zu bleiben und nicht zu fest auf der Bremse zu hängen.

Caro versorgte uns immer mit leckeren Menüs, damit wir genügend Power hatten!

Caro versorgte uns immer mit leckeren Menüs, damit wir genügend Power hatten!

Die Strecken des zweiten Renntages waren sehr viel tretlastiger und weniger steil. Die Runde war zum Glück auch nicht mehr ganz so lang und umfasste nur noch etwas über 30 Kilometer und 1500hm. Verlangten dennoch nochmals alles ab, da die Stages viel physischer waren.

Natürlich wollte ich auch in diesem Rennen wieder die Top 10 knacken, nach dem ich bei der ersten Runde der EWS in Chile auf Rang 7 gefahren bin. Irgendwie wollte es aber nicht so ganz klappen. Schon im oberen Teil der ersten Stage schlug ich mit meinem Kopf frontal in einen Baum ein. Von dem Schlag auf den Kopf hatte ich mich schnell erholt, aber mein Kiefer fühlte sich sehr komisch an. Beim der darauf folgenden über eine Minuten langen Uphill- Passage hatte ich Zeit meinen Mund auf Beschädigungen zu überprüfen und konnte feststellen, dass ich mir Teile meines Zahn rausgeschlagen hatte. „Na toll, fängt ja echt gut an hier!“ Ironischerweise konnte ich mir gerade auf dieser Stage eines meiner besten Resultate des Wochenendes einfahren… Das ganze Rennen durch hatte ich zwar Spass am fahren, aber in den Rhythmus fand ich nicht wirklich, schlussendlich schaute ein nicht ganz zufriedenstellender 12. Rang heraus.

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Offene Sektionen gab es nicht viele, der grossteil des Rennens spielte sich im Wald ab.    Foto: Matt Wragg

Trotzdem war es ein wahnsinnig gelungener Event, der bis ins kleinste Detail geplant war und die Liebe zum Mountainbike gelungen gefeiert hat.

Wer nach einem etwas andern Spot für seinen nächsten Bikeurlaub sucht, sollte sich unbedingt auf die Insel wagen. Die Vielfalt und Anzahl der Trails ist gigantisch! Und mit dem Verbund von sieben Ortschaften in Schottland zu „7 Stanes Mountainbiking“ hat man garantiert genügend Trailauswahl um einen fetten Roadtrip zu starten.

 

http://www.7stanesmountainbiking.com

 

 

 

News und Programm zum Season Opening Jam im Bikepark Rüti

Zu einem guten Geburtstag gehört auch eine ordentliche Portion Action!

Whippe wie Bubba, hau einen Cashroll auf der Schnitzellandung raus, spring mit 1.20 m in den Bunnyhop-Olymp oder zeig uns einfach einen guten Seemanns-Köpfler! Bei uns wird es nicht langweilig,  jeder darf mitmachen.  Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 1000 CHF und wenn du immer noch nicht genug von unserem Programm hast, dann kannst du deine Trickfestigkeit beim Beer-Pong unter Beweis stellen.

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Bikepark Rüti lädt ein zum Jubiläum

Der Bikepark Rüti feiert dieses Jahr sein 5 jähriges Jubiläum, darum laden wir alle herzlich zu unserer Saisoneröffnung am 31. Mai ein.

Freut euch auf eine chillige Session, flowige Lines, fettes BBQ, Sound und hoffentlich schönes Wetter.

Verschiebedatum bei schlechtem Wetter, 01.06.2014.

Bis dann, eure Pandacrew.

Bikepark Rüti Season Opening Flyer

Bin dann mal im Wallis

Schon seit gut einer Woche hat hier die Bike Saison definitiv wieder begonnen. Eingeläutet wurde sie mit dem Glacier Bike DH in Saas Fee, wo ich mit viel Glück einen Sieg feiern konnte. Glück daher, weil ich um ein Haar auf eine falsche Piste abgebogen wäre und noch in letzter Sekunde wechseln konnte. Allerdings stand ich danach so gut wie still (genau vor dem flachsten Teilstück) und durfte noch einmal ordentlich in die Pedale treten um wieder aufzuholen. Ein umso schöneres Gefühl, nach der fünften Teilnahme einmal ganz oben zu stehen. Nachdem ich 2009 als Rookie mit Platz 9 schon sehr zufrieden sein konnte, hatte ich die folgenden Jahre darauf, immer in guter Position liegend, Abgänge in den Tiefschnee zu verzeichnen und damit Positionierungen um Rang 30-50. Zwar macht es extrem Spass gerade in den technischen Passagen wirklich Vollgas zu geben und das Maximum rauszuholen, aber der Grat zum Sturz ist dort extrem schmal und den Rat den mir viele mitgegeben haben „dort kannst du das Rennen nur verlieren“ hab ich mir mal zu Herzen genommen.

Ohne diese Routine vorne mitfahren ist aber sicher schwierig. Ich konnte jedes Jahr viel dazu lernen, sei es die Abstimmung des Bike oder der Kleider. Aber auch die Taktik ist an diesem Rennen entscheidend, auch wenn man sich im Rennmodus kaum mehr zurückhalten kann, gewinnt schlussendlich nur der, wer dossiert und Sturzfrei die Strecke meistert. Gerade die Führungsposition in diesem Rennen hat sich schon für manchen als Fluch erwiesen. Ohne einen Mann voraus ist es extrem schwierig einzuschätzen wie schnell man nun wirklich in die technischen Passagen reinfahren kann. Die Schneeverhältnisse wechseln täglich und die Geschwindigkeit im Schnee abzuschätzen ist auch nicht gerade einfach. Die Gegner sind dabei immer im Nacken und sie wissen: Wenns der Fahrer vor ihnen es geschafft hat auf der Piste zu bleiben, dann lässt sich die Linie auch noch mit ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho durchziehen und am Schluss mit etwas Glück noch aus dem Windschatten überholen.

Hier noch mein editiertes Video vom Rennen:

Seither bin ich nun aber praktisch täglich auf den zahlreichen Trails unterwegs und möchte diese Saison wieder regelmässiger über meine Bike Erlebnisse berichten!

Die Gegend bietet nämlich schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten ohne allzu viel Anstrengung massenhaft Höhenmeter bergab zu machen ist meiner Meinung der Mountainbike Hot Spot in der Schweiz!

Die Nordhänge sind zwar noch schneebedeckt, dafür lädt der äusserst sonnenverwöhnte und eher ruppige und felsige Südhang zum Fahren ein.  Aber gerade im Frühling ist das einer der coolsten Momente, wenn man oben noch die majestätisch verschneiten Gipfel sieht und unten bereits schwitzend im T-Shirt die Trails runterfährt.

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GAB Wintertrophy 2014

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Da ich nun Mitglied bei der Gemeinschaft Alternativer Bergradfahrer bin, stand letzten Samstag anlässlich der GV auch gleich noch ein Snow DH Rennen in Visperterminen auf dem Programm. 

Es war ein Riesenspass bei super Bedingungen!

 

Wintertime

Sälü Zämä 

Ich habe mich schon eine Weile nicht mehr gemeldet. Hier eine kurze Zusammenfassung meiner letzten Monate. :-)

Seit der Red Bull Rampage ging es bei mir ein weniger ruhiger zu und her. Ich filmte noch für meinen Film Ride the Alps. Im Falle das du ihn noch nicht gesehen hast: Check it out.

Vielen Dank noch an Dakine und Aek Bank die dieses Projekt möglich gemacht haben :-)

 

 

Im November nahm ich mir eine kleine Auszeit vom Mountainbike und reiste nach Indonesien. Roller fahren, surfen und Sonnenbrand holen 😉

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Dezember und Januar war ich im Bikeshop Acefactory arbeiten. Gibt sogar ein Webshop wo mann Reifen und Bremsbeläge zu unschlagbaren Preisen kriegt! www.acefactory.ch

Im Januar durfte ich zusammen mit der Flying Metal Crew an den Gstaad Wintergames einen Big Air bauen und eine Show organisieren. Wir bauten eine riesen Rampe die uns richtig weit und hoch hinausschoss. Geil, wieder einmal Airtime!!

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Im Februar reiste ich zusammen mit Joel Portenier nach Barcelona. Geiles Wetter und jeden Tag biken.  Was will man mehr? Hier noch einige Fotos aus dem Bikepark Lapoma und Dirtjumps in der Umgebung. 

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Momentan bin ich wieder Zuhause und bereite mich im Kraftraum und in der Flying Metal Bikehalle in Huttwil auf das Rocket Air vor. In weniger als 2 Monaten geht es wieder los. Kann es kaum erwarten bis es wieder Sommer wird!

2013 war für mich „mindblowing“ 😉 2014 Saison ich bin bereit!

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Roadtrippin Utah

Green River

Green River

Nach der Red Bull Rampage gings noch eine gute Woche auf eigene Faust durch Utah. Das ist nicht gerade viel Zeit, wie wir festellen mussten. Denn die Wege sind weit, die Landschaft atemberaubend (viele Fotostopps und Sightseeing), das Suchen von Lines aufwendig (angesichts der vielen Möglichkeiten und der Ortsunkenntnis) und das Raufstossen der Bikes zeit- und kräfteraubend.

Leider war bei uns, gleich wie an der Rampage, auch der Wind immer kräftig am wehen, wir bevorzugten deshalb Lines mit möglichst viel Bodenkontakt.

Neben den beiden Rampage Zones in Virgin (es gibt ein neues und ein altes Rampage Gelände), findet man je mehr man ins Innere Utahs vordringt auch diese mystischen Sandhügel, die geradezu zum herunterfahren einladen. Auf offensichtliche Hot Spots ausser Green River sind wir aber nicht gestossen. Da heisst wohl einfach Augen offen halten auf den Landstrassen und sich von der Bergen spontan verführen lassen.

Wer nicht auf eigene Faust Spots suchen will ist allerdings mit dem Enduro Bike besser beraten, den neben den Freeride Lines à la Red Bull Rampage und Where the trail ends gibts einige bekannte Enduro Trails. Z.B. die Goose Berry Trails ebenfalls ganz in der Nähe der Rampage oder das weltbekannte Moab. Da wir allerdings nur unsere Freeride Bikes dabei hatten, waren diese Trails weniger eine Option für uns.

Die Gegend ist insbesondere landschaftlich der absolute Hammer aber bietet auch zum Biken ein paar ganz schöne Leckerbissen.

Die Mythen der Red Bull Rampage

Lieber bauen als runterfahren?!

Mittendrin statt nur dabei: Frontline Reporter Philipp Bont war diesen Oktober selbst an der Rampage dabei. Mit der Trailbaufirma Velosolutions begleitete er Gstaad Scott Teamfahrer Brendan Fairclough an die Rampage um diesen beim Bau seiner Line zu unterstützen. Ein Blick hinter die Kulissen:

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My favourite line in Chatel!

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Auch das gehört nunmal zu Chatel. Die Liftbetreiber wirds freuen!

Nein, auf dem Bild hier oben seht ihr definitiv nicht meine favourite line in Chatel. Obwohl es mich natürlich freut, dass sich das Engagement für den Bikepark auszahlt 😉

Nach einem strengen Sommer gibts auch von meiner Seite mal wieder etwas zu sehen und zu hören. In meinem für dieses Jahr unüblich kurzen Sommerferien, war nach (leider) 2 Jahren Abstinenz mal wieder der Bikerpark Chatel angesagt.  Für mich persönlich immernoch einer der lohnenswertesten Parks weltweit mit sehr technischen Strecken und grossen Sprüngen.

In den zwei Jahren die ich nun nicht mehr dort war hat sich einiges getan. Einer der neueren Trail ist der Zougouloukata, den ihr im Video seht, aber auch auf bestehenden Strecken, wurden ein paar kleinere Sachen ausgebügelt, verbessert und sogar etwas sicherer gebaut. So macht es gleich doppelt Spass!

Auf dem Video seht ihr mich und Linus Büsser. Von der Mittelstation gehts den Gueps runter, der direkt in die Zougouloukata übergeht. Nach einem kurzen Stück auf einer blauen Strecke folgt der Black Shore. Sicherlich einer der besten Combos in Chatel! Die Abfahrt ist leider nicht ganz komplett. Nach dem Sturz von Linus war die Strecke dann leider sowieso kurzfristig gesperrt. Die Shaper waren wohl gerade dabei einen Zaun zu montieren nachdem dort kurz zuvor ein paar Südamerikaner einfach gerade in die Skipiste reindroppten, anstatt dem Trailverlauf zu folgen (Das Youtube Video dazu ging ja um die halbe Welt)

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Enduro World Series #7 Finale Ligure // ITA

Anita ready to race // Photo: Balz Weber

Anita ready to race // Photo: Balz Weber

Mit dem letzten Lauf der Enduro World Series hat unsere 2013 Racesaison in Finale Ligure den krönenden Abschluss gefunden. Es gibt kaum einen würdigeren Saisonabschluss als das Rennen  in Finale Ligure, auf einer der besten Strecken der Saison zu fahren, grandiose Stimmung am Streckenrand  und obendrauf gute Rennresultate für beide Anita klassierte sich auf dem 9. und Caro auf dem 11. Rang. Im 2013 Enduro World Series Ranking verheissen diese Klassierungen nun einen super 8. Rang für Anita und trotz einigen technischen Ausfällen ein 13. Overallrang für Caro. 

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Red Bull Rampage Quali und Finals

Sälüüüü

Sorry, ein wenig verspätet. Hatte in Virgin (Utah) nur sehr schlechtes Internet. Besser spät als gar nie! Hier der Blogeintrag zur Red Bull Rampage und Quali.

Da wir am Donnerstag schlechtes Wetter hatten wurde die Qualifikation auf den Samstag verschoben. Am Freitag Nachmittag konnten wir dann trotzdem noch ein wenig an der alten Rampage Seite fahren. Ein paar shuttle runs an Benders Trail King Kong bringt dich wieder in Hochform 😉

Freitag hatten wir noch einmal Zeit zu trainieren und die Linie fertig zu bauen. Der Regen am Donnerstag war perfekt. Der Boden leicht feucht und super zum bauen.

Die Änderungen die wir noch vor dem Regen gebaut hatten waren zum testen fällig. Das „Mini Canyon Gap“ Funktioniert jetzt sogar. Oleeeeee. Wohl verdientes Bier an die Shape Crew. Merci Jungs!

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 So kam Ich auch schon zur nächsten Mutprobe….das Canyon Gap!  Nach ein paar „bitch runs“ war ich mir sicher für dem Speed. Mach 3000!

Mit voll speed in der Anfahrt und doch „einwenig“ Angst kam ich auf den Kicker zugeschossen. Braaaaap  und schon hing ich der Luft. Fuck Yeah! Nach langen 25m Flug kam ich perfekt in die Landung.  Ready für die Quali.

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 Samstag war es dann so weit. Neues Outfit, neuer Helm und neues Bike. Bring it on!

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 In der Qualifikation am Samstag war ich als 3. letzter Fahrer an der Reihe. Nach langem warten war es nun an mir es für die Schweiz nach hause zu bringen. 3, 2, 1 DROPPING IN

Mein erster Run gelang mir wie geplant. Yeah: 6. Zwischenrang. Gleiches Wartespiel für den 2. Run. Da ich als 3. letzter Fahrer an der Reihe war wusste ich meine Platzierung vor dem losfahren. 11. Platz. 12 kommen ins Finale. Ich hatte aber noch 2 Fahrer hinter mir die beide ihren ersten Lauf verpatzt hatten…. Für mich war klar dass ich mein Run noch verbessern musste. Also baute ich am ersten Jump noch ein NacNac mit ein. Ein super CanCan an der Hip nach dem Canyon war das Ziel. Doch ich bremste am Drop davor zuviel…. baaaaaang. Mit dem Zahnkranz auf die Kante und dem Gesicht fast auf den Lenker! Verdammt

So blieb mir nichts anderes übrig als im Ziel abzuwarten ob mich die Jungs schlagen oder nicht. Kelly kam nach unten. Verbesserte seinen score. 12. Platz. Jetzt war noch Tom an der Reihe. Perfekter Run. Canyon Gap mit viel style. Er machte aber genau den gleichen Fehler wie ich. Bremste zu viel und fertig war sein Run.

FINALE! OLEEEEEEEE

Hier noch ein Video von der Quali: Highlight Qualifikation

Sonntag war das grosse Finale. Da meine Line ganz aussen war musste ich als Zweitletzter starten. Das hiess dann 2 Stunden am Start warten. Das war für mich wohl einer der härtesten Momente. Maximale Nervosität, und das 2 ganze Stunden. Aaahhhhhhhh

Sobald ich aber losfahren konnte war alles wieder gut. Ich brachte meinen „safe“ run ohne grössere Probleme nach unten. Ich fuhr die gleiche Line wie schon in der Quali. Baaaam 11. Platz

Hier mein 1. Run im Final:

Im 2. Run war nach dem Sturz von Logan Bingeli ein grosser Unterbruch. Wieder langes Warten oben am Start. Er brach sich den Oberschenkel. Gute Besserung BRO.

Als der Kurs wieder frei war begann der Wind zu blasen und Wolken kamen auf. Zwischenzeitlich sogar ein paar Regentropfen. Ich musste eine weitere Stunde oben am Start warten bis die Organisatoren den 2. Lauf absagten. Was natürlich für alle die schon den 2. Run gefahren haben heisst: Ihr Run zählt nicht! 

Ich hätte gerne noch einen 2. Run gemacht und ein paar Tricks mit eingebaut. Bin aber super zufrieden mit meinem 11. Platz. Fuck yeah!

Und jetzt ab nach Hause und noch mein Edit mit Roger Wegmann fertig filmen! Stay tuned…

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