Worldcup La Bresse

In La Bresse, Frankreich, bin ich mein erster Weltcup seit 2 Jahren gefahren. Die Strecke war kurz, trocken und sehr abwechslungsreich. Am Start waren etwa 250 Fahrer und die ersten 80 konnten sich für das Finale qualifizieren. Durch die kurzen Fahrtzeiten von etwas mehr als 2 Minuten war klar, dass man schon eine sehr gute Fahrt haben musste um sich für
das Finale zu qualifizieren. Leider ist mir nach etwa einem Drittel der Strecke bei der Landung eines Sprunges der Wechsler ins Hinterrad gekommen. Dabei ist der Wechsler abgebrochen und die Kette gerissen. Ich konnte aber trotzdem
weiterfahren, aber natürlich ohne zu treten. Die Qualifikation fürs Finale habe ich aber dummerweise als 93. verpasst, auf den 80. Rang fehlten mir gerade mal 0.7 Sekunden.
 
Erfreulich ist einerseits, dass die Qualifikation fürs Finale machbar gewesen wäre, trotzdem aber sehr ärgerlich ist, dass ich so gar nicht erst die Möglichkeit hatte ein gutes Resultat zu machen und mir immer noch die Resultate fehlen um mich für die WM zu  qualifizieren. Ich hoffe deshalb, dass mir beim nächsten Worldcup in Val di Sole in 2 Wochen ein gutes Resultat gelingt.

Champéry Worlds 2011 4x track

Bin heute kurz mit der Nati in Champéry gewesen um mal den 4x track zu testen. Schaut nicht allzu übel aus. Gibt bestimmt noch ein paar Sachen die man ändern könnte oder sollte, aber bis zur WM gehts ja auch noch ne Weile. 

Champéry Worlds 2011 4x Track

 Warum ich mit dem Meta6 gefahren bin? Weils mehr Spass gemacht hat und weil ich sonst Pascal der Rakete nicht nachgekommen wäre… oder so ähnlich.

Lac Blanc Hill-ing

Leude, war gestern von 10-18 Uhr in Lac Blanc. Ich sag nur 19 Abfahrten! Heut hab ich dann auch so ziemlich jede einzelne davon gespürt…

Hier noch ein kurzes Video.

http://youtu.be/Fh2JsxriuVc

Schweizermeisterschaft 3. Rang – Rennbericht IXS Downhillcup Chur und SM Wiriehorn

Hallo Zusammen!

In den letzten 2 Wochen hatte ich die Abschlussprüfungen meines Studiums und musste nochmals viel lernen – aus diesem Grund hier etwas verspätet der Rennbericht des IXS Swiss Downhillcups in Chur, welcher vor 2 Wochen stattgefunden hat und der Schweizermeisterschaft am Wiriehorn, welche dieses Wochenende war.

Zuerst zum IXS Downhillcup in Chur. Die Strecke war komplett neu, viele Anlieger, ein flaches Tretstück und eher einfach. Trotzdem machten viele Stellen extrem viel Spass. Das Wetter war perfekt, das ganze Wochenende eine trockene Strecke. Es waren nicht alle schnellen Schweizer anwesend, einige waren am Worldcup in Kanada, welches am gleichen Wochenende statt fand. Dafür waren aber noch ein paar Ausländer am Start. Seit meinem Zehenbruch Mitte April konnte ich erst 2x in Todtnau und 1x auf der Strecke in Chur Downhill trainieren. Trotzdem fühlte ich mich auf der Strecke gut. Mein Rennlauf lief mir auch gut und ich hatte keine Fehler, evtl. hätte ich aber etwas mehr am Limit fahren können. Leider konnte ich mich aber nur auf dem 11ten Rang platzieren und hatte trotz der einfachen Strecke etwa 8 Sekunden Rückstand auf den Sieger Marco Millivinti aus Italien. Durch mein eigentlich gutes Gefühl war ich etwas enttäuscht über den grossen Rückstand und hoffte, dass sich dieser in Zukunft durch mehr Fahrpraxis automatisch wieder verkleinert. Vor allem wollte ich an diesem Rennen auch die benötigten UCI Punkte holen um wieder an den Worldcups starten zu können, dies gelang mir mit diesem Resultat aber überhaupt nicht.

1. Marco Millivinti (ITA)
2. Janick Lieberherr
3. Lutz Weber

11. Samuel Zbinden

Wie schon gesagt, fanden in den 2 Wochen nach Chur meine Abschlussprüfungen statt. Aus diesem Grund konnte ich vorgängig nur noch einen Tag auf der Strecke am Wiriehorn für die kommenden Schweizermeisterschaften trainieren.
Ich reiste am vergangenen Donnerstag Abend ans Rennen am Wiriehorn an und freute mich wieder mal auf ein Wochenende ganz ohne Lerngedanken sondern mit 100% Konzentration auf das Rennen. Die Stecke am Wiriehorn war etwas weniger flüssig als in Chur, dafür viel abwechslungsreicher und auch trocken. Am Start waren dieses Mal alle schnellen Schweizer Fahrer. Anfangs hatte ich etwas Mühe mit den nicht so flüssigen Passagen, diese gingen aber von Fahrt zu Fahrt besser und ich bekam richtig viel Spass an der Strecke.
Im Qualilauf am Samstag Nachmittag versuchte ich die technischen Passagen möglichst schnell zu fahren und bei den Tretpassagen noch nicht ganz ans Limit zu gehen um Kraft zu sparen. Dies gelang mir gut und ich hatte die 4. schnellste Schweizer Zeit mit 9 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten, Nick Beer. Der Schweizermeisterschaftslauf fand dann gerade anschliessend statt. Ich versuchte die technischen Passagen noch schneller zu fahren und voll zu treten. Mehr oder weniger gelang mir dies auch, ich machte aber auch einige kleine Fehler. Trotzdem konnte ich meine Qualizeit stark verbessern und gewann schlussendlich sogar die Bronzemedaille! Auf den Sieger Nick Beer hatte ich 4 Sekunden Rückstand, auf den 2. Platzierten Lutz Weber 2 Sekunden. Ich freute mich sehr über dieses kleine Comeback nach meiner 1.5 jährigen Verletzungspause! Es zeigte mir, dass ich nicht alles verlernt habe und wieder bei den Leuten bin. Auch habe ich jetzt wieder die benötigten UCI Punkte um am Worldcup zu starten!

1. Nick Beer
2. Lutz Weber
3. Samuel Zbinden

Am Sonntag sollte dann noch das Finale des IXS Swiss Downhillcups am Wiriehorn auf der gleichen Strecke wie die Schweizermeisterschaft statt finden. Wegen des starken Nebels musste das Finale aber abgesagt werden und der Qualilauf wurde gewertet. Dort klassierte ich mich als 8ter.

Viele Grüsse
Samuel

http://www.ixsdownhillcup.com/
Copyright: Hansueli Spitznagel, http://www.spitznagel.ch

Chatel Mountain Style Helmet Cam!

Da ich ja selber leider nicht anwesend sein konnte hat mir Stützrädli Teambuddy Andreas Halter ein Video von seinem Run am Mountain Style gesendet!

Seht ihn euch an, der Run ist echt gelungen:

on pinkbike.com

Diesmal spielte sogar das Wetter mit, nachdem letztes Jahr der Regen den Finallauf der Amateure versaut hatte. Somit konnte er diesmal die grosse Line durchziehen!
Mit diesem gelungenen Run sicherte er sich den 6. Platz in der Amateurkategorie!

Nebst Andi fuhren auch noch weitere Schweizer mit:
Ramon Hunziker schaffte es bei den Profis auf Platz 12.
Jerome Hunziker belegte Platz 2 bei den Amateuren und Daniel Feucht schaffte es auf Platz 12.

Linus Büsser verletzte sich leider im Training und konnte im Finale nicht mehr fahren.

Ohh Canada

Wie bereits angekündigt bin ich diesen Sommer in Nordamerika unterwegs um die Gegend zu bereisen und natürlich um in einem der attraktivsten Bikereviere der Welt biken zu gehen.

Geplant ist der Aufenthalt in Nordamerika vom 21. Juni bis 1. September. Zeit genug um die besten Bikeparks und Trails abzufahren und das Land besser kennenzulernen. Vorerst bin ich bei einem guten Kollegen und dessen Freundin in Squamish, einem Dorf zwischen Vancouver und Whistler, untergekommen. Clint Martin, so sein Name wird mich wohl auch ab und zu auf Roadtrips begleiten und das ganze fotografisch festhalten. Ihr dürft euch also wieder über coole Bilder freuen. An dieser Stelle kann ich schonmal auf seine Website verweisen http://www.clintmartinphotography.com/

Clint hat bereits letztes Jahr ein paar tolle Bilder von mir gemacht. Hier in Leogang AUT

In gut zwei Wochen wird zudem noch mein Teamkollege Andreas, ÄNDU, Halter zu mir stossen, ab dann werden wir Vollgas in Nordamerika unterwegs sein. Aber auch so bin ich hier natürlich nicht alleine. Sandro Sigg, mit dem ich in der Schweiz oft unterwegs bin, ist ebenfalls bereits in Whistler um sein Englisch ein bisschen aufzufrischen (wers glaubt ;) ), die Dirtjump Liestal Jungs werden ab Mitte August auch noch für ein paar Tage zu uns stossen und so oder so trifft man hier auf den Trails jeden Tag nette Leute (und wie immer auch sehr viele Schweizer) :)

Sandro übt fleissig Englisch in Whistler anstatt Biken zu gehen. Oder wars genau umgekehrt ;)?

Unterdessen bin ich seit gut zwei Wochen bin in Kanada und die kleinen Anlaufschwierigkeiten die es zu regeln gab erinnerten mich stark an meinen letzten Trip nach Kanada:

- Meine Bikes sind diesmal nicht bei einer Airline gestrandet sondern sind aufgrund eines Streiks der kanadischen Post (der erste seit 5 Jahren) in Montreal gestrandet. Sollten etwa morgen nach gut 2 Wochen warten aber endlich bei mir sein.

- Netterweise konnte ich bei den Freunden bei denen ich zur Zeit wohne (Ach ja, Brandon Semenuk wohnt übrigens im Haus gegenüber, nur ist der natürlich nie zu Hause…) ein Bike auslehnen. Nach 1,5 Tagen Whistler sieht dieses nun so aus:

War übrigens genau das gleiche Modell von Norco das wir schon bei unserem letzten Trip reihenweise brechen sahen. Falls noch jemand einen Norco XXXX (4X) Rahmen in S oder M überschüssig hat darf er sich gerne bei mir melden ;)

Deshalb hab ich mir jetzt, um doch noch ab und zu aufs Bike zu kommen ein Ersatz DH Bike gekauft. Das Auto ist aber leider nicht meins…

Nebst ein paar Tagen auf dem Bike in Squamish Squamish und zwei Tagen in Whistler hab ich mir die Zeit aber mehrheitlich mit Sightseeing und natürlich so rumgebracht:

Nunja auch das Wetter spielte die letzten 2 Wochen nicht immer so gut mit, jetzt scheint es aber so als kann sich der Sommer auch hier definitiv durchsetzen! Die Laune ist  trotz allem immer noch mehr als gut und relaxt. Schliesslich wirds jetzt ja nur noch besser und ein paar ganz nette Sachen zum Biken hab ich auch so schon entdeckt =)!

Rennbericht Motocross Ederswiler

Hallo Zusammen!
Erst vor 2 Wochen konnte ich wegen meiner gebrochenen Zehe das erste Mal seit dem Rennen in Wohlen Anfangs April wieder auf mein MX Bike sitzen. Ich fuhr deshalb in den letzten 2 Wochen sehr oft MX,
um für das Rennen in Ederswiler am vergangenen Samstag wieder fit zu sein.
Der Wetterbericht sagte etwas Regen für das Wochenende an, jedoch hatte es bei der Ankunft am Freitag Abend in Ederswiler schon so viel geregnet, dass die Autos mit dem Traktor auf den Rennplatz gezogen werden
mussten.
Im Training am Samstag Morgen war die Strecke extrem nass, aber ging gut zum Fahren da der Schlamm noch sehr flüssig war. Im Zeittraining, welches direkt an das Training folgte, war dann die Strecke schon extrem klebrig und tief und es war schwierig schnell die steilen Hänge hoch zu kommen. Ich belegte den 28. Rang von 40 Fahrern.
Ich konnte also wieder als einer der letzten den Startplatz am Startgate aussuchen, denn die ersten 30 starteten am Gate in der ersten Reihen, die weiteren Fahrer in der 2. Reihe.
Im ersten Lauf musste ich ganz auf der Innenseite der ersten Kurve starten. Da meine Starttechnik noch sehr schlecht ist, fuhren mir die anderen Fahrer etwas davon. Dies war aber gar nicht mal so unbeabsichtigt, denn in Wohlen hatte ich gesehen, dass es meistens in der ersten Kurve eine Massenkarambolage gibt und wenn man nicht einer der vordersten Fahrer ist, man schnell in den Sturz verwickelt wird. So war es dann auch, es gab eine Massenkarambolage in der ersten Kurve und ich konnte am Haufen vorbei fahren. In der 2. und 3. Kurve gab es nochmals Massenkarambolagen und ich kam auch dort vorbei. Schätzungsweise lag ich danach etwa auf Platz 20.  Ich war erstaunt, wie
unsicher viele Fahrer im tiefen Schlamm waren und konnte immer wieder Leute überholen. Leider hatte ich dann aber in einem Anstieg nach einer Kurve den Motor abgewürgt und musste eine Zeit lang wieder ankicken. Dabei wurde ich
wieder von einigen Fahrern überholt. Als ich wieder am Fahren war, konnte ich noch einige Plätze gut machen, der erste Lauf war dann aber auch schon vorbei und ich klassierte mich auf dem 17. Platz.
Im Ziel merkte ich, dass ich am Hinterrad einen Platten hatte und deshalb war in der Mittagspause anstrengendes Reifenwechseln angesagt.
Ich wurde gerade rechtzeitig zum 2. Lauf fertig und stand wieder auf dem gleichen Startplatz am Startgate. Die Strecke hatte in der Zwischenzeit stark abgetrocknet und wurde extrem ausgefahren. Ich startete wieder langsam und konnte auch wieder um die Massenkarambolage in der 1. Kurve herumfahren. In diesem Lauf kam ich fehlerfrei durch, ich hatte aber etwas mühe mit den Armen und konnte nicht so viele Fahrer überholen, 19. Platz.
Bis zum 3. Lauf trocknete die Strecke noch stärker ab und ich konnte mich auch wieder etwas erholen.
Erstaunlicherweise blieb bei diesem Start ein Platz auf der anderen Seite des Gates frei und ich stellte mich ganz aussen hin. Mein Start war wieder etwas schlecht und es gab sogar keine Massekarambolage in der 1. Kurve. Ich war also etwa auf dem 25 Platz. Ich hatte ein gutes Gefühl und kämpfte mich Rang für Rang nach vorne. Leider hatte ich 2 Mal Pech und Fahrer stürzten gerade vor mir, so dass ich mitgezogen wurde oder ich in ihr Motorrad
fuhr und wieder Plätze verlor welche ich nach langen Fights wieder gutmachen musste, 24. Platz.
Fazit: Hat sehr viel Spass gemacht, aber ein besserer Start würde mir das Leben sehr viel einfacher machen! Bis zum nächsten MX Rennen also Starts üben!Foto: Alexander Suter

Bye Bye Switzerland

Bevor ich mich nach Kanada verabschiede habe ich hier noch ein erstes Helmcam Video von mir mit einigem Film Material, dass ich in den letzten 2-3 Wochen gesammelt habe.

Pumptracks.ch verhuurt bijna alles!

Seit letzter Woche bin ich mit Pumptracks.ch unterwegs und baue mit ihnen an einem grossen Projekt in Luxemburg. Erstellt wird hier bis zum 14.Juli (offizillies Eröffnungsdatum) ein riesiger Pumptrack inkl. einer kleinen Dirtline zum durchpushen. Das kleine Dorf Monnerich wird somit zur ersten Gemeinde Europas die eine voll und ganz öffentliche Pumptrack Anlage erstellt.

Luxemburg war mir bisher eher unbekannt, das kleine Land zwischen Frankreich und Deutschland hat aber einen durchwegs positiven Eindruck hinterlassen. Die Leute hier zeigen sich generell sehr Rad begeistert, sind völlig unkompliziert und auch die Dirtszene scheint hier wahnsinnig am boomen zu sein. Kaum ein Jugendlicher der nicht mit einem BMX oder Dirtbike unterwegs ist. RTL war zum Filmen vor Ort, sogar der Bürgermeister des Dorfs liess sich auf eine Probefahrt auf der Dirtline ein und auch beinahe jeden Tag erschien irgend ein anderer Bürgermeister einer Gemeinde der sich interessiert an einem Pumptrack zeigte.

Bekannt ist hier vor allem der Spot “Little Utah”, ein ehemaliges Erz-Abbau Gebiet welches von den Locals zum einem kleinem Rampage Gelände umfunktioniert wurde. Man findet hier Drops und Jumps in vielen verschiedenen Grössen welche mehrheitlich auch Hardtail tauglich sind.

Doch zuerst ein mal ganz von vorne:

Nachdem wir bereits am Sonntag angereist waren, residieren wir seither in ehemaligen Industriegebiet in welchem früher Erz verarbeitet wurde. Mittlerweile gebaut wurde hier nun ein riesiges Einkaufs- und Vergnügungszentrum mit Hotelanlagen und vielen neuen Büros und Wohnungen. Die alten Hochöfen wurden dabei in diese neue Stadt integriert und dienen sozusagen als Wahrzeichen.

Hochofen

Am Montag stand zuerst der Besuch im Zementwerk auf dem Programm. Hier wurde nochmals das Material kontrolliert und letzen Optimierungen vorgenommen. Verwendet wird ein spezielles Sandgemisch mit ca. 10% Betonanteil, welches beim Bau und Unterhalt von Bikeanlagen völlig neue Möglichkeiten eröffnet, sich optisch nicht von normalen Dirts unterscheidet und sich grundsätzlich zum Fahren auch richtig gut anfühlt.

Am Nachmittag fiel dann definitiv der Startschuss zum Bau. Diese Woche arbeiteten wir primär an der kleinen Dirtline welche das Gelände umrundet und es Fortgeschrittene erlauben soll, die im Pumptrack erlernten Bewegungsabläufe auch auf der Dirtline anzuwenden. Wie schon erwähnt eröffnet einem das benutzte Material ganz neue Möglichkeiten, da es sich sehr gut und einfach formen lässt. Nur Probefahrten sind eher schlecht möglich, bevor dass Material nach gut einem Tag komplett ausgehärtet ist.

Die erste Bauphase in Luxemburg hat auf jeden Fall riesen Spass gemacht, ein Superteam, die Luxemburgischen Leute sind supercool drauf und deren Sprache ist ziemlich unterhaltsam und auch mit unseren Luxemburgischen Hilfsbüezern haben wir uns gut verstanden.

Weitere Bilder vom Projekt und Little Utah folgen die nächsten Tage

Leibstadt 4x

Bin gestern mal kurz in Leibstadt gewesen um den neuen 4x track zu testen. Im August finden da die Schweizermeisterschaften statt. Hier ein kleines Video mit Noel Niederberger.

http://www.youtube.com/watch?v=13hiPnr4fDg&feature=youtu.be

Übrigens am 18. Juni wird in Höllstein BL der Pumptrack offiziel eröffnet. Allen die sonst nix vorhaben, rate ich da mal vorbeizukommen. Neben fahren und grillen gibt’s noch ein Gratis Konzert der Basler Rapper TAFS. Also dont miss it!

http://www.youtube.com/watch?v=Df-D1DrZICo&feature=youtu.be

Reshape

Nachdem ich heute um fünf folgendes Sms erhielt: “Da git hüt nünd, muss urschlofä. Jbcke(hacke) blau. bis bald” entschied ich mich das gleiche zu tun und verabredete mich  mit Linus und Marylin zu einer Session an unserem Homespot “7-Bergli” anstelle eines Trips ins Wallis. Da der Unterhalt dort in den letzten Jahren sträflichst vernachlässigt wurde, gings zuerst mal an einen Reshape. Die kleine Jump Line wurde bereits wieder in den letzten Wochen auf Vordermann gebracht. Heute war mein Favorit an der Reihe: Der Drop. Aus einem Drop wurde jetzt allerdings ein Step-Down. also kein North Shore mehr sondern ein kleiner Erdkicker, der den rund 6 Meter hohen Fall ermöglicht.

Morgen wird dafür das geplante Programm durchgezogen. Ein Tag auf den Rochers de Naye bei Montreux und ein Tag in Morgins, bevors dann am Sonntag eine Woche nach Luxenburg geht zum Pumptrack schaufeln.

Opening in Flims

Da unser Teambuddy Giovanni schon den ganzen Winter bei den bunt gefärbten Snowboard Kiddies mit den übergrossen Kleidern in Laax rumhängt und nun auch den Sommer durch als Parkshaper den Flimser Rotsocken den Bikesport näher bringen will, waren wir natürlich pünktlich zur Eröffnung am Start, um seine Arbeit zu begutachten. Der langgezogene Trail wurde von Giova und den anderen Shapern wieder ordentlich weichgeklopft und auf Vordermann gebracht und ist gerade mit dem Freeridebike und Allmountainbike ein spassiger Flowtrail.

Ein schönes Gefühl, bereits so früh schon wieder Hochalpin Mountainbiken zu können.

Hier einige Impressionen

Halter am Driften

Corner springen

Simon am Springen

Corner fahren

Caro am Fahre

Kriegerarsch

Krieger am tablen

BM Linus beim Cornersprung in der Waldpassage

Season start and new bike

So, ich meld mich auch mal wieder zurück. In den letzten Wochen ist so einiges passiert. Und dank dem absolut genialen Wetter sitz ich so ziemlich jeden Tag auf dem Bike. Es dürfte daher echt mal wieder regnen, denn ab und zu mal einen Pausentag zu machen, wär auch nicht allzu übel!

Vor einigen Wochen fuhr ich in Houffalize am ersten Eurocup mit. Race mässig liefs ganz ok, ich glaube zwölfter wurds schlussendlich oder so… Streckenmässig wars wieder etwas ruppiger als im Jahr zuvor, da da wohl, ausser an dem Rennen keiner fährt. Zum Glück war ich daher an Ostern in Bad Wildbad um etwas rumzufahren. Die neue Strecke da ist ziemlich cool geworden. Relativ grob und mit so einigen Mutproben versehen!

Bike technisch hat sich bei mir so einiges geändert. Back to the roots sozusagen! Nach mehreren Jahren auf Commencal hab ich nun wieder auf Intense gewechselt. Das Bike ist so richtig gut geworden. Ich konnts bisher zwar nur im Basler Horbi testen, doch ich denke das kommt gut.

Übrigens Mittwoch ist Horbi (BS) Tag und Freitags Höllstein (BL) mit Grill und Chill auf dem Pumptrack. Schaut mal vorbei, ist immer sehr lustig!

Kids Dirtjump Training

Da im Stützrädli Dirtpark die Jugend immer aktiver wird haben wir uns entschlossen ein Dirtjump Training für Kids durchzuführen.
Obwohl, ein Training ja eigentlich verdammt uncool tönt für einen Dirtjumper. Schliesslich gehts hier ja um Individualität und jeder sucht seinen eigenen Style. Gelernt wird vorwiegend alleine oder im Kollegenkreis… und natürlich nur auf die Harte Tour! So scheints zumindest, den von Trainings welche sich im Style und nicht im Race Sektor ansiedeln hab ich bisher kaum was gehört.

Als ob all die Gründe oben nicht schon genug wären, schreit ein Typ der selbst keine Ahnung hat nur rum und alle werden 2 Stunden lang auf das Gleiche gedrillt.  Null Kreativität, null Freiheit!

Nunja ganz so schlimm wars dann hoffentlich nicht, unser erstes Training. Aber mit Sicherheit wars für die Kids eine gute Gelegenheit das eine oder andere noch dazu zu lernen, ein wenig mehr Sicherheit bei den Dirts zu bekommen und um ein wenig an seiner Technik zu feilen. Den Kids schiens zu gefallen und zum Glück wars ja nur das erste Training von vielen!

Wir beschäftigten uns für erste mit den Basics des Dirtjumps. Wie springe ich richtig ab? Wie schaff ich es auf den Pedalen zu bleiben? Wie gewinne ich richtig viel Airtime? Was kann ich gegen Vor und Rücklage tun? Wie drück ich einen Sprung? Wie verhalte ich mich bei Stürzen? und was muss ich bei einem Drop tun?

Das erste Training ging dann auch ohne grosse Zwischenfälle über die Bühne und die 9 Kids freuen sich schon aufs Foampiten nächste Woche, wo getrickst werden darf was das Zeug hält!

Rennbericht Monte Tamaro und Zehe gebrochen

Hallo Zusammen
 
Vor einer Woche startete ich beim IXS European Cup am Monte Tamaro. Die Strecke war super, nichts zu treten und durch den Regen und den steilen Berg richtig anspruchsvoll. In der Quali konnte ich leider nicht wirklich angreifen, ich fühlte mich einfach viel zu unsicher dazu und merkte, dass mir das Feingefühl durch die lange Pause zu fest fehlte. Am Renntag trocknete die Strecke leicht ab und ich montierte die Trockenreifen. Ich fühle mich wieder sicherer und hatte im Training ein gutes Gefühl. Im Rennlauf lief es mir aber leider überhaupt nicht, ich erwischte meine Linien nicht und lies es nicht Laufen, und am Schluss bin ich auch noch blöde in einer Kurve gestürzt. Ich schämte mich richtig als ich all die Zuschauer rufen hörte! Fazit: Definitiv noch zu wenig Downhill-Training.
 
Letzten Freitag wollte ich dies ändern und fuhr nach Todtnau zum Downhill-Training. Leider habe ich während der Fahrt den Fuss an einer Wurzel oder einem Stein angeschlagen und mir gerade den grossen Zehen gebrochen. Es ist zwar nur die Zehe, trotzdem dauert die Heilung auch 4-6 Wochen. Ich erhoffe mir dafür von dieser Zwangspause, dass ich mein Fussgelenk, welches ich Ende Januar verletzte, auch gerade auskurieren kann.
 
Viele Grüsse
Samuel