Ein kleines Highlight aus Kanada sind wir euch noch schuldig. Der Grund: Die Strecke wurde für den neuesten Anthill Film gebaut, welcher dieses Wochenende in der Schhweiz Premiere feierte und bis dahin noch möglichst ungesehen bleiben sollte. Wer Anthills neuesten Film am Wochenende gesehen hat, dem sollte das dementsprechend bekannt vorkommen.
Mit einem Pumptrack der speziellen Sorte war Velosolutions letzte Woche in Chur beschäftigt. Für die Handels, Industrie und Gewerbe Austellung in Chur wird ein Pumptrack im Auftrag von Graubünden bewegt erstellt, welcher das Pumptrack fahren als einen gesunden und attraktiven Sport fördern möchte. Als spezielle Herausforderung galt es daher einen möglichst originalgetreuen Pumptrack zu bauen, welcher die Maximallast von rund 600 Kg/m2 auf der Bühne der Stadthalle Chur nicht überschreitet. Aus diesem Grund wurde der komplette Unterbau mit Polysterol geformt und um weitere Kubikmeter Material zu sparen, die Kurven mit Holz verschalt. Erst dann war es möglich mit den sonst üblichen Materialien zu arbeiten.
Polysterol - Nicht nur als Grundform geeignet
Polysterol Unterboden
Pumptrack mit Grundschicht
Ready to ride
Weitere Bilder findet ihr auf der Facebook Page von Velosolutions auf der ihr über laufend über weitere Streckenbauprojekte informiert werdet. Der Pumptrack wir während der Higa vom 11. – 19. Mai geöffnet sein. Weitere Infos folgen.
Hab soeben noch eine Go Pro Aufnahme vom Final Run gefunden. Bei meiner Go Pro hat leider schon früh am morgen die Batterie schlapp gemacht. Deshalb hier der Final Run aus Sicht des 4. Platzierten
Fahrer: Rot-Gelb: Andy Halter Rot-Schwarz-Grün: Philipp Bont
Für die Stützrädli Crew gab es ein weiteres erfolgreiches Wochenende im Schnee. Chatel lud zum Razor Snowbike, ein Event bestehend aus einem Massenstart Downhill Rennen und einem TEN!Cross (also ein 4 Cross nur halt zu zehnt!).
Am morgen ging es gleich mal los mit dem Massenstart Downhill Rennen, bis ins Dorfzentrum von Chatel. Auf die rund 120 Starter wartete Sonnenschein und eine harte Piste. Genau so wie es sein sollte.
Massenstart Downhill
Gleich nach dem Start folgte auch gleich die schnellste Passage im Rennen und der Kampf um die Positionen war bereits im vollem Gange, zumindest unter denjenigen die vor lauter Rennhektik nicht bereits falsch abgebogen waren, den die Strecke vorher besichtigen konnte man leider nicht. Als kleines Special gingen die letzten Meter noch durch die Talstation durch, über den Dorfplatz einige Treppen hinunter ins Ziel, wo bereits ein kleines Zmorgen Buffet auf die Teilnehmer wartete. Teamkollege Andreas Halter sicherte sich hier bereits den ersten Sieg des Tages. Mir gelang beim Massenstart Rennen der vierte Platz.
Meine GoPro war leider nicht geladen, dafür war Chatel gleich mit einem ein Helikopter dabei um das ganze zu filmen.
Nach einem feinem Zmittag (auch der im Startgeld inbegriffen) gings dann weiter mit dem Ten Cross. Im Ausscheidungsverfahren durfte man sich also mehrfach gegen seine gegen antreten. Andreas startete im ersten Heat, ich im letzten. Wir würden uns als frühenstens im Finale wiedersehen. Dann nach gut 2 Stunden war es effektiv so. Andy, ich und 8 andere standen im Finale. Nachdem ich in allen vorherigen Läufen relativ souverän durchkam, touchierte ich mal wieder mit meinem Teamkollegen und ging zu Boden, während Andy sich retten konnte und als Zweiter durchs Ziel fuhr.
Dies bedeutete zugleich auch den Gesamtsieg für ihn.
Nocheinmal der Aufruf an alle die es noch nicht gesehen haben, beim 20 Minuten Wettbwerb Vereinsträume für das Video Nr. 6 “Bikelords” abzustimmen. Der Link:
Mit 10’000 Fr. kann sich der Verein Bikelords den Traum eines neuen Dirtpakrs verwirklichen, nachdem der Slopestyle Park Schlattingen in einiger Zeit dem Erdboden gleichgemacht werden muss. Zudem möchte der Verein Bikelords auch den immer zahlreicheren Anfängern gerecht werden und diesen mit einem neuen Park eine entsprechende Anlage bieten können.
Vergesst nicht, auch für die Teilnehmer gibts einen 2000Fr. Reisegutschein zu gewinnen, also an alle Bekannten und Freunde weiterleiten, den mitmachen darf jeder der eine E-Mail Adresse hat. Das Voting endet am 11.März!
2011 Helmcam Fahrt in Schlattingen: Doch auch für 2012 sind natürlich wieder ein paar neue Lines und Möglichkeiten geplant.
Das der Park in Schlattingen nur noch befristet stehen wird, war allerdings schon länger klar. Neu jedoch ist, dass auch der Dirtpark Gachnang diesen Frühling dem Erdboden gleichgemacht wird. Stattdessen gibts ein paar neue Einfamilienhäuser. Es wird also wieder höchste Zeit sich um Alternativen in der Region zu kümmern. Mehr dazu folgt.
Als erstes Snow Downhill Rennen des Jahres bestritt ich letzten Samstag das Ride the Night in Davos. Da ich letztes Jahr prüfungsbedingt nicht teilnehmen konnte (2011 waren die Bedingungen ja nahezu perfekt), musste man dieses Jahr angesichts der gewaltigen Neuschneemassen mit eher gemischten Gefühlen in Richtung Veranstaltung blicken. Die Stützrädli Crew (Halter, Kili und ich) entschied sich daher das Ski und Board Equipment auch gleich einzupacken, um damit die Gewissheit zu haben, so oder so auf der Gewinnerseite zu stehen
Ändu flippt
Nachdem wir es schon den ganzen Tag neben der Piste im Tiefschnee haben krachen lassen, gings dann am Abend gleich nochmals Vollgas zur Sache.
Wie schon gesagt. jede Menge Powder
Was auf den Skiern ein Segen ist erwies sich auf dem Bike als Fluch. Gut 80cm Neuschnee gab es in den 24 Stunden vor dem Rennen und am Rennabend schneite es fleissig weiter. Nachdem wir um 19:00 den First Run auf der Piste verpasst hatten, war die Piste schon ziemlich weich und verbombt, also sehr anspruchsvoll und nur schwer ohne Sturz zu bewältigen. Dieses Jahr haben sich die Organisatoren allerdings etwas einfallen lassen und die Piste während des Abends 3 oder 4 mal neu präpariert (vielen Dank für diesen Service!), was zumindest für die ersten 20-30 Fahrer die nach der Öffnung runterstürzten wirklich gute Verhältnisse bedeutete.
Aus diesem Grund entwickelte sich der Abend vom freien Fahren mit Zeitmessung mehr zu einer Massenstart-Jam Session, da jeder natürlich als Erster auf die frische Piste wollte. Dieser neu kreierte Rennmodus war an und für sich auch ganz lustig und setzte einiges an Adrenalin frei.
In die vordersten Reihen schaffte ich es zwar nie beim Start aber mein Santa Cruz Driver8, welches ich zum ersten Mal im Schnee bewegte, erwies sich als wahrer Gleiter und so war es ein leichtes jeweils an die Spitze des Feldes zu gelangen, um so von einer unverspurten Piste zu profitieren.
Fazit des Abends: Bestzeitzeit in beiden Startblöcken mit jeweils Zeiten von knapp über 2 Minuten Fahrzeit und somit der Gesamtsieg. Rang 2 belegte Kollege Bernhard Rösch und Rang 3 Lukas Albert vor Dionys Frei (der Dedicam Typ ) auf Rang 4.
Bei den Frauen siegte übrigens Martina Brühlmann vor Carina Capellari und Anita Gehrig.
Habt ihr euch schonmal gefragt wie wohl in Kanada, wo alles ein wenig grösser ist die Dirts geshapt werden?
In Kelowna, bei Local Casey Groves, wird dabei geklotzt nicht gekleckert. Zum Shapen dient ein Bagger den man bei uns wohl bestenfalls auf der Gotthardbaustelle angetroffen hätte
Wer natürlich mit solchem Gerät baut, kann nacher nicht einfach von Hand die Hügel anklopfen. Auch dafür haben die Crazy Canucks eine etwas weniger schweisstreibende Methode entwickelt.
Ich war heute nochmals am Ort des Geschehens um ein paar Bilder zu machen. Auf der Strecke gibts anscheinend die (inoffizielle) Möglichkeit über die Steilwandkurve zu springen und weiter unten auf dem gleichen Trail zu landen. Ziemlich fies dieser Shortcut und nicht gerade ungefährlich, aber allzu schwer wäre es wohl auch nicht gewesen sich zu versichern, dass unten niemand durchfährt.
Bei dem was mir heute widerfahren ist hat es mir sprichwörtlich den Atem verschlagen. Würde ich die Story so weitererzählen wie ich sie erlebt habe würde mir das wohl kaum jemand glauben. Zum Glück hatte ich aber kurz zuvor die GoPro angeschaltet. Aber erst mal von vorne: Gestern sind wir in Silverstar angekommen, pünktlich für den Goat Jam sind wir angereist und wir hatten uns heute vorgenommen den Park mal auszukundschaften. Schliesslich war der letzte Besuch von mir in Silverstar auch schon wieder 4 Jahre her und ich hatte die Strecken nicht mehr wirklich im Kopf. Soweit so gut, der Park ist in bestem Zustand also waren wir natürlich den ganzen Tag unterwegs.
Eigentlich wollte ich in der letzten Abfahrt noch gemütlich die World Cup Strecke anschauen. Was dann aber plötzlich passierte, hat mich ziemlich hart getroffen.
(Interessant wirds ab Minute 1:10, schaut euch mein Vorderrad ab Minute 2:08 an )
Was Teambuddy Andy Halter am Trailfox noch mit Glück verhindern konnte, wurde in Silverstar Realität. Zum Glück bin ich bei diesem Crash ziemlich ganz geblieben, nur ein Taco Wheel Vorderrad bleibt mir als Andenken.
Also denkt dran: Immer schön links und rechts schauen bevor ihr in eine Steilwandkurve einbiegt
Wer hats geschnallt was hier wohl passiert sein könnte??? Während ich um Luft kämpfend am Boden lag konnte ich mir nämlich nicht wirklich ausmalen wie zum Teufel plötzlich jemand aus dem Nichts mich abschiessen konnte.
Diesmal spielte sogar das Wetter mit, nachdem letztes Jahr der Regen den Finallauf der Amateure versaut hatte. Somit konnte er diesmal die grosse Line durchziehen! Mit diesem gelungenen Run sicherte er sich den 6. Platz in der Amateurkategorie!
Nebst Andi fuhren auch noch weitere Schweizer mit: Ramon Hunziker schaffte es bei den Profis auf Platz 12. Jerome Hunziker belegte Platz 2 bei den Amateuren und Daniel Feucht schaffte es auf Platz 12.
Linus Büsser verletzte sich leider im Training und konnte im Finale nicht mehr fahren.
Wie bereits angekündigt bin ich diesen Sommer in Nordamerika unterwegs um die Gegend zu bereisen und natürlich um in einem der attraktivsten Bikereviere der Welt biken zu gehen.
Geplant ist der Aufenthalt in Nordamerika vom 21. Juni bis 1. September. Zeit genug um die besten Bikeparks und Trails abzufahren und das Land besser kennenzulernen. Vorerst bin ich bei einem guten Kollegen und dessen Freundin in Squamish, einem Dorf zwischen Vancouver und Whistler, untergekommen. Clint Martin, so sein Name wird mich wohl auch ab und zu auf Roadtrips begleiten und das ganze fotografisch festhalten. Ihr dürft euch also wieder über coole Bilder freuen. An dieser Stelle kann ich schonmal auf seine Website verweisen http://www.clintmartinphotography.com/
In gut zwei Wochen wird zudem noch mein Teamkollege Andreas, ÄNDU, Halter zu mir stossen, ab dann werden wir Vollgas in Nordamerika unterwegs sein. Aber auch so bin ich hier natürlich nicht alleine. Sandro Sigg, mit dem ich in der Schweiz oft unterwegs bin, ist ebenfalls bereits in Whistler um sein Englisch ein bisschen aufzufrischen (wers glaubt ), die Dirtjump Liestal Jungs werden ab Mitte August auch noch für ein paar Tage zu uns stossen und so oder so trifft man hier auf den Trails jeden Tag nette Leute (und wie immer auch sehr viele Schweizer)
Unterdessen bin ich seit gut zwei Wochen bin in Kanada und die kleinen Anlaufschwierigkeiten die es zu regeln gab erinnerten mich stark an meinen letzten Trip nach Kanada:
- Meine Bikes sind diesmal nicht bei einer Airline gestrandet sondern sind aufgrund eines Streiks der kanadischen Post (der erste seit 5 Jahren) in Montreal gestrandet. Sollten etwa morgen nach gut 2 Wochen warten aber endlich bei mir sein.
- Netterweise konnte ich bei den Freunden bei denen ich zur Zeit wohne (Ach ja, Brandon Semenuk wohnt übrigens im Haus gegenüber, nur ist der natürlich nie zu Hause…) ein Bike auslehnen. Nach 1,5 Tagen Whistler sieht dieses nun so aus:
War übrigens genau das gleiche Modell von Norco das wir schon bei unserem letzten Trip reihenweise brechen sahen. Falls noch jemand einen Norco XXXX (4X) Rahmen in S oder M überschüssig hat darf er sich gerne bei mir melden
Deshalb hab ich mir jetzt, um doch noch ab und zu aufs Bike zu kommen ein Ersatz DH Bike gekauft. Das Auto ist aber leider nicht meins…
Nebst ein paar Tagen auf dem Bike in Squamish Squamish und zwei Tagen in Whistler hab ich mir die Zeit aber mehrheitlich mit Sightseeing und natürlich so rumgebracht:
Nunja auch das Wetter spielte die letzten 2 Wochen nicht immer so gut mit, jetzt scheint es aber so als kann sich der Sommer auch hier definitiv durchsetzen! Die Laune ist trotz allem immer noch mehr als gut und relaxt. Schliesslich wirds jetzt ja nur noch besser und ein paar ganz nette Sachen zum Biken hab ich auch so schon entdeckt =)!
Bevor ich mich nach Kanada verabschiede habe ich hier noch ein erstes Helmcam Video von mir mit einigem Film Material, dass ich in den letzten 2-3 Wochen gesammelt habe.
Seit letzter Woche bin ich mit Pumptracks.ch unterwegs und baue mit ihnen an einem grossen Projekt in Luxemburg. Erstellt wird hier bis zum 14.Juli (offizillies Eröffnungsdatum) ein riesiger Pumptrack inkl. einer kleinen Dirtline zum durchpushen. Das kleine Dorf Monnerich wird somit zur ersten Gemeinde Europas die eine voll und ganz öffentliche Pumptrack Anlage erstellt.
Luxemburg war mir bisher eher unbekannt, das kleine Land zwischen Frankreich und Deutschland hat aber einen durchwegs positiven Eindruck hinterlassen. Die Leute hier zeigen sich generell sehr Rad begeistert, sind völlig unkompliziert und auch die Dirtszene scheint hier wahnsinnig am boomen zu sein. Kaum ein Jugendlicher der nicht mit einem BMX oder Dirtbike unterwegs ist. RTL war zum Filmen vor Ort, sogar der Bürgermeister des Dorfs liess sich auf eine Probefahrt auf der Dirtline ein und auch beinahe jeden Tag erschien irgend ein anderer Bürgermeister einer Gemeinde der sich interessiert an einem Pumptrack zeigte.
Bekannt ist hier vor allem der Spot “Little Utah”, ein ehemaliges Erz-Abbau Gebiet welches von den Locals zum einem kleinem Rampage Gelände umfunktioniert wurde. Man findet hier Drops und Jumps in vielen verschiedenen Grössen welche mehrheitlich auch Hardtail tauglich sind.
Doch zuerst ein mal ganz von vorne:
Nachdem wir bereits am Sonntag angereist waren, residieren wir seither in ehemaligen Industriegebiet in welchem früher Erz verarbeitet wurde. Mittlerweile gebaut wurde hier nun ein riesiges Einkaufs- und Vergnügungszentrum mit Hotelanlagen und vielen neuen Büros und Wohnungen. Die alten Hochöfen wurden dabei in diese neue Stadt integriert und dienen sozusagen als Wahrzeichen.
Am Montag stand zuerst der Besuch im Zementwerk auf dem Programm. Hier wurde nochmals das Material kontrolliert und letzen Optimierungen vorgenommen. Verwendet wird ein spezielles Sandgemisch mit ca. 10% Betonanteil, welches beim Bau und Unterhalt von Bikeanlagen völlig neue Möglichkeiten eröffnet, sich optisch nicht von normalen Dirts unterscheidet und sich grundsätzlich zum Fahren auch richtig gut anfühlt.
Am Nachmittag fiel dann definitiv der Startschuss zum Bau. Diese Woche arbeiteten wir primär an der kleinen Dirtline welche das Gelände umrundet und es Fortgeschrittene erlauben soll, die im Pumptrack erlernten Bewegungsabläufe auch auf der Dirtline anzuwenden. Wie schon erwähnt eröffnet einem das benutzte Material ganz neue Möglichkeiten, da es sich sehr gut und einfach formen lässt. Nur Probefahrten sind eher schlecht möglich, bevor dass Material nach gut einem Tag komplett ausgehärtet ist.
Die erste Bauphase in Luxemburg hat auf jeden Fall riesen Spass gemacht, ein Superteam, die Luxemburgischen Leute sind supercool drauf und deren Sprache ist ziemlich unterhaltsam und auch mit unseren Luxemburgischen Hilfsbüezern haben wir uns gut verstanden.
Weitere Bilder vom Projekt und Little Utah folgen die nächsten Tage
Philipp Bont kennt sich in der Schweizer Freeride Szene aus. Er schreibt über Bike-Events und seine Bikepark Projekte die er in der Region Frauenfeld umsetzt.