Die Bike Days hatten erneut Wetterglück: Nach heftigen Schauern zeigte sich die Sonne und die Dirtjump-Quali am Samstag konnte mit Verspätung starten. Der kurze Kurs verzieh keine Fehler. Wer nicht sauber vom Stepdown runterkam, hatte zu wenig Schwung für den einzigen Kicker. Und wernichts an der Quarter zeigte, hatte keine Chance auf einen Rang weit vorne.

Routinier Sam Pilgrim zog mit einem Fliptable , Tuckflip und Tabletop-Flair direkt auf Platz eins ins Finale. Fast zwei Punkte weniger erreichte Xavier Pasamonte aus Spanien. Mit einem supersmoothen Flipwhip und einem extended Superman holte er sich viel Applaus.
Gute lief es auch Ramon Hunziker, der mit einem 3er-Nosedive am Stepdown, einem 3er-Table und einem Whip an der Quarter auf Platz 6 und damit ins Finale vom Sonntag sprang. Knapp den Cut schaffte auch der zweite Schweizer Jonas Turin, der unter anderem einen Heelclicker am Stepdown und einen Flair in der Quarter landete.
Das Niveau war so hoch, dass ein Supermanflip nicht reichte, um ins Finale zu kommen. So blieb etwa Daniel Feucht nur der 15. Platz. Gar nicht glücklich mit dem Kurs war Christian Raeber. Der Technotrickser blieb jeweils am Stepdown hängen und konnte seine Moves nicht wirklich auspacken.