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Rinderknecht holt sich das Olympia-Ticket

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Swiss Olympic traf gestern Nachnominations-Entscheide für Peking. Nun ist klar: Neben Jenny Fähndrich ist auch Roger Rinderknecht im BMX am Start.

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Rinderknecht's Bike-Sponsor GT wird ihm sein UltraBox-Bike für Peking in den Farben der schweizerischen Flagge lackieren. Foto: zVg GT Schweiz / velo.com



Die offiziellen Selektionsrennen für die Olympischen Spiele in Peking verliefen für Roger Rinderknecht (zu) oft frustrierend. In den Quali-Läufen konnte er sich mehrmals unter den schnellsten 12 klassieren, doch spätestens im Viertelfinale war für ihn dann der Wurm drin. Mal unterlief ihm ein Fahrfehler, mal wurde er von Konkurrenten abgeräumt, aber der von Swiss Olympic geforderte Platz unter den schnellsten 16 wollte sich im Worldcup nicht einstellen. Auch an den Weltmeisterschaften im chinesischen Taiyuan, wo sich die junge Genferin Jenny Fähndrich ihr Peking-Ticket sichern konnte, klappte es für Rinderknecht nicht.


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Trotz des strikten Trainingsplans konnte Frontline-Photograph Michael Suter Roger Rinderknecht zu einem kurzen Shooting in der Abendsonne Livigno's überreden. Foto: Michael Suter / suti.ch



Planung in Monatsschritten
Doch der gebürtige Winterthurer, der längst zwischen Aigle, Genf, Winterthur und den Rennstrecken dieser Welt pendelt, steckte nicht auf – und plante fortan in Monatsschritten: Am 21. Juni trat er in Val di Sole zur 4Cross-WM an, und das erhoffte Erfolgserlebnis stellte sich im ersten 4Cross-Rennen der Saison prompt ein: Schon in der Quali war Rinderknecht der Viertschnellste, und im Finale fuhr er trotz Deldycke’s Abschussaktion in der ersten Kurve zur Silbermedaille. «Damit habe ich ein Zeichen setzen können, dass ich ein Wettkampf-Typ bin, der sich an grossen Meisterschaften zu steigern vermag», meinte Rinderknecht in der Woche nach der WM. Und hoffte, so wieder bessere Karten für Peking zu haben.

Bis zum 21. Juli, dem Tag des Nachnominations-Entscheides von Swiss Cycling, auferlegte sich Rinderknecht daher einen harten Trainingsplan – und scheute auch in Livigno nicht davor zurück, Höhen- und Intervalltraining miteinander zu verbinden. Diese hochprofessionelle Einstellung belohnt nun Swiss Olympic mit der Nachnominierung für die Olympische Premiere der Disziplin BMX. Und diese geht – wer hätte das gedacht – am 21. August in peking über die Bühne. Wie gesagt: Rinderknecht plant in Monatsschritten.


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Folgt nach WM-Silber nun der Exploit bei der olympischen Premiere der Disziplin BMX? Foto: Michael Suter / suti.ch



Frontline Magazine gratuliert Roger Rinderknecht und Jenny Fähndrich ganz herzlich zum Olympia-Ticket und wünscht den beiden eine reibungslose Vorbereitung sowie viel Spass und Erfolg bei den Olympischen Rennen.
Quelle: Recherche Bilder: Michael Suter/suti.ch Text: LvR
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