Voltage FR: Mehr Infos zu Scott’s neuem Spassgerät

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Mit 135 bis 180mm Federweg deckt das «Voltage FR» einen breiten Bereich ab – höchste Zeit genau zu erklären, wie Scott das hinbekommt.
So viel vorweg: Eine Umstellung des Federwegs von 135 auf 180mm ist beim «Voltage FR» aufm Trail nicht möglich – und wäre auch nicht sinnvoll. Die Scott-Entwickler zielen statt dessen darauf ab, mit ein und demselben Chassis die Bedürfnisse einer breiten Auswahl an Fahrern zu befriedigen. Das reicht vom Slopestyle-Trickser über die Bikepark-Klientel bis zu Downhill-Einsätzen – auf leichten Strecken oder durch leichte Fahrerinnen oder Fahrer, denen das «Gambler» einfach zu viel Bike ist. Entsprechend fällt das Rahmengewicht moderat aus: 3.4kg für den Rahmen ohne Federbein sind ein beeachtlicher Wert, zumal Scott auch darauf geachtet hat, dass das «Voltage FR» erschwinglich bleibt. Daher fällt die Konstruktion etwa des Steuerkopf-Bereichs weniger aufwändig aus.


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Das Topmodell des «Voltage FR» kommt mit einer 36er-Gabel von Fox Shox - und mit eigens für dieses Bike getuntem Federbein. Foto: LvR



Um die Bandbreite von 135 bis 180mm komplett abzudecken, sind drei verschieden lange Federbeine nötig. In der Praxis wird am «Voltage FR» wohl jeweils eine fürs vorgesehene Einsatzgebiet passende Gabel verbaut – und dann der Federweg des Hinterbaus entsprechend angepasst. So wird das Rahmenset des «Voltage FR» mit einem Luft-Federbein von Fox Shox geliefert, womit die Slopestyle-typischen 135 bis 150mm Federweg zur Verfügung stehen. Die leichte Progression des Hinterbaus sollte zusammen mit dem Luft-Federbein Durchschläge weitgehend verhindern, wie sie an Drops drohen.


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Durch Umhängen des Federbeins an der Umlenkwippe gibts den vollen oder reduzierten Federweg. Foto: LvR



Das Float-Federbein des Rahmensatzes weist eine Einbaulänge von 215mm auf (63.5mm Hub), was 135 respektive 150mm Federweg ergibt. Wer ein Federbein mit 222mm Einbaulänge verbaut, bekommt 150 bis 170mm Federweg, und mit einem Federbein mit 241mm Einbaulänge stehen 160 bis 180mm zu Verfügung. Aus diesen Zahlen wird auch klar, dass Scott mit einem tiefen Übersetzungsverhältnis arbeitet. Genau beträgt dieses 2.37:1. Damit sich die auf Wendigkeit ausgelegte Geometrie des «Voltage FR» beim Einbau verschieden langer Federbeine nicht verändert, gibt’s für die vordere Dämpferaufnahme verschiedene Zwischenstücke in jeweils passenden Abmessungen. Je nach Position des Federbeins in der hinteren Dämpferaufnahme steht der jeweils kürzere (untere Bohrungen) oder der längere Federweg zur Verfügung.


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Bei der Verwendung verschieden langer Federbeine sorgen passende Zwischenstücke dafür, dass sich die Geometrie nicht ändert. Foto: LvR



A propos Geometrie: Das «Voltage FR» wird’s in zwei Rahmenlängen geben, die beide gleich viel Standfreiheit bieten. Mit 335mm Tretlagerhöhe liegt das Bike satt auf der Strecke, und die Kettenstrebenlänge ist mit 425mm für ein Bike mit diesem Federweg kurz. Wer dies ändern will, kann die serienmässig verbauten IDS-Ausfallenden gegen solche wechseln, die 10mm weniger lang oder länger bauen. Das eine empfiehlt sich für Slopestyle, das andere auf Grund der verbesserten Laufruhe bei hohem Tempo für Downhill-Einsätze. Die mit je 3 Schrauben am Hinterbau befestigten Ausfallenden gibt’s ausserdem wahlweise für Schnellspann-Achsen, Maxle-Achsen oder 12mm-Steckachsen. Die Einbaubreite beträgt bei jeder Variante 135mm.


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Nach getaner Arbeit: Die Testbikes sind eingesaut - und warten auf ihre Reinigung. Foto: LvR



Scott bietet mit dem «Voltage FR» somit ein ganz schön vielseitiges Paket, das eine genaue Anpassung des Bikes an die eigenen Bedürfnisse und das vorgesehene Einsatzgebiet erlaubt. Ob junge Wilde im Slopestyle-Park, Verleih-Stationen in grossen Bikeparks oder Downhills, wo 18 Zentimeter Federweg ausreichen: Das «Voltage FR» lässt sich entsprechend aufbauen.
Quelle: vor Ort, Presscamp Scott Sports Text & Bilder: LvR Studiobild: zVg Scott Sports
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