Ursprünglich wollten die Gründer ihre Firma «Berm» nennen, Englisch für Böschung. Weil für diesen Namen keine Trademarks zu haben waren, liessen die Jungs ausm US-Bundesstaat Massachusetts einfach einen Bogen des letzten Buchstabens weg – und kamen so auf den Namen «Bern». An die Schweizer Hauptstadt dachte im Zuge der Namensgebung niemand (frei nach dem Motto "Isn’t Stockholm the capital of Swaziland, anyway?").

Was darfs denn sein? Ein klassischer Skatehelm in robuster EPs-Bauweise, mitsamt Sonnenschild? Foto: LvR
Bei all ihren Helmen legen die «Bern»-Macher wert auf eine kompakte Bauweise, sicheren Sitz und ein hohes Mass an Anpassbarkeit an die Verhältnisse. So lassen sich die «Bern»-Helme mit Hilfe verschiedener Einsätze für den Sommer oder den Winter ausrüsten: Je nachdem wird ein Schweissband mit Sonnenschirm oder ein Fleece-Stirnband mit flauschigen Ohrenklappen im Helm angebracht. Der Wechsel klappt ohne Werkzeug im Handumdrehen.

Oder eine leichte ZipMold-Variante mit mehr Lüftung, wie beim Damenmodell Berkeley? Foto: LvR
Die Helme selbst sind in verschiedenen Ausführungen für Damen, Herren und Kinder erhältlich, und das jeweils noch in verschiedenen Grössen und einer Menge Designs. Ein System zur Grössenanpassung am Hinterkopf sorgt für nochmals mehr Halt der Schale aufm Kopf. Je nach Budget und Komfortanspruch sind «Bern»-Helme mit oder ohne integrierten Schild, mit nur wenigen oder bis zu 12 Ventilationsöffnungen sowie mit einer Carbon- oder einer ABS-Schale erhältlich.
Zudem hat man die Qual der Wahl aus drei Typen: Am günstigsten und robustesten, aber auch am schwersten ist die klassische, mit PE-Schaum gepolsterte Variante: Diese Schale darf auch einmal zu Boden fallen, ohne dass sie gleich ersetzt werden muss – und ist daher ideal für Pendler und Kinder. Wers leichter mag, greift zu «ZipMold»-Modellen, bei denen der Schaum in die Polycarbonat-Schale eingespritzt und mit dieser verschmolzen wird – dies entspricht der gängigen Konstruktionsweise leichter Velohelme.

Oder gleich das Topmodell mit Carbon-Schale, gerüstet für den Wintereinsatz? «Bern» hat den passenden Helm für alle Fälle. Foto: LvR
Zusätzlich hat «Bern» mit den «Hardhats» noch eine ausgesprochen minimalistische Variante im Köcher: Diese sind offiziell nicht als Helme für Actionsport zugelassen. Dafür soll die grobkörnige «BrockFoam»-Polsterung nicht nur eine nochmals verbesserte Passform und mehr Lüftung bieten, sondern auch die Aufprallenergie besonders gut und über eine grosse Fläche absorbieren.



