Enduro World Series #3 Les deux Alpes // FRA

05.-07.07.2013

Nach dem super Rennen in Val d’allos, machten wir uns am Montag auf den Weg nach Les deux Alpes, welches ca 3 ½ Stunden Autofahrt entfernt war. Schon auf der Fahrt nach 2 Alpes, hatten wir einiges an Nervenkitzel; unsere Kupplung entschied sich teilweise den Geist auf zu geben, hiiiilfe!! Nichts destotrotz haben wir es dahin geschafft. Den Anfang der Woche gingen wir gemütlich an, einige Abfahrten im Bikepark, welcher uns nur teilweise überzeugen konnte und Rennradfahren stand auf dem Programm.

Am Mittwoch machten wir uns zusammen mit Julia Hoffmann auf in Richtung Col du Lautaret, ein Klassiker für Rennradfahrer. Auf 70km hatten wir 1800hm zu bewältigen, glücklich und zufrieden kamen wir in 2 Alpes an. Nun konnte das Rennen losgehen!

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Dieses Mal war das Format etwas anders als in Val d’Allos; wieder konnte man auf die Hilfe von Bergbahnen zählen, am Freitag war es nur gestattet die Trails zu Fuss abzugehen, Samstag war der ganze Tag Training auf den Strecken und Sonntag galt es ernst und alle Stages wurden im Rennen ausgetragen.

Die ganzen Strecken zu Fuss abzugehen war schlichtweg unmöglich, so entschieden wir uns wenigstens eine Stage  von vier abzugehen. Immerhin hatten wir so ein bisschen eine Idee was uns erwarten würde.

Das Training am Samstag nutzten wir voll aus und konnten uns so eine gute Übersicht verschaffen. Die Stages befanden sich zum grössten Teil weg vom Bikepark, auf Wanderwegen, die sonst nicht für Biker offen sind. Einige Abschnitte wurden ziemlich „Freestyle-mässig“ quer über Alpwiesen abgesteckt, was es in dem steilen schieferigen Gelände in sich hatte.

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Gespannt warteten  wir darauf was uns der Sonntag bringen würde. Stage eins war die längste aller Wertungsetappen und hatte eine Fahrzeit von rund 18min. An dem sonst sehr downhill lastigen Event wurden in dieser Stage auch die Kletterfähigkeiten auf den Prüfstand gestellt, es galt einen fiesen Uphill zu bewältigen. Wir konnten die guten Plätze 10 (Anita) und 12 (Caro) belegen.

Auf der teilweise hochalpinen Stage 2 hatte Caro kein Glück und musste noch im oberen drittel einen platten Reifen kassieren. Somit war für sie nun aufholen angesagt, was bei einem Rückstand von über 3 Minuten kein leichtes Unterfangen ist… Am Ende schaute nur noch der 20.Rang heraus.  Anita hatte ein solides Rennen und konnte den 11.Rang heraus fahren.

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Montag nach Les Deux Alpes stand schon die Weiterfahrt nach Alpe d’ Huez ans Megavalanche an. Leider machte Anita eine hartnäckige Grippe ein Start unmöglich, Caro entschied sich das Risiko des Massenstarts nicht zu tragen und zusammen die verfrühte Heimreise anzutreten. Diese verlief gar nicht nach Plan; unser Renault Master entschied sich 20km vor der Schweizer Grenze den Geist aufzugeben und wir durften uns Stunden mit französischen Abschleppdiensten und dem TCS herumschlagen. Was gibt es schöneres, als mit einer hartnäckigen Grippe und Fieber bei über 30°C irgendwo auf der Autobahn stehen zu bleiben…

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Nun sind wir bereits in Winterpark/ Colorado und freuen riesig auf das Rennen hier. Die Trails hier sind super flowig und machen richtig Laune.

 
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Wheels of Speed & 4X Protour Willingen // GER

14.-17.06.2012

Nach unserem Italien Trip gings kurz für einen Tag Nachhause. Bus auspacken, Bikes und Klamotten waschen, Bus wieder einpacken und direkt weiter nach Willingen. Da Anita an diesem Wochenende endlich mal mit ihrer Diplomarbeit anfangen wollte, machte ich mich zusammen mit Simon Waldburger auf die gut 6,5h dauernde Reise. In Willingen fand das Bike Festival statt. Auf meinem Programm standen das Wheels of Speed DH, welches in der C1 Klasse gefahren wurde und das Finale der 4X Protour. Dies versprach einen Haufen UCI Punkte sowie zahlreich erscheinende internationale Top-Athleten. 

Donnerstagnachmittags gings bereits los mit dem Training auf der 4X Strecke. Von dieser war ich nicht wirklich begeistert, da sie mir etwas zu BMX lastig war und ich nicht allzu gut  damit zurecht kam. Na ja was nicht ist kann ja noch werden. Anschliessend nutzte ich die freie Zeit am Abend um mich auch noch mit der DH-Strecke bekannt zu machen. Und DIE gefiel mir super! Die High Speed Sektionen mit den vielen Sprüngen trafen so ziemlich meinen Geschmack. 

Freitags gings dann darum sich auf beiden Strecken an den Race Speed ranzutasten. Beim 4X blieb er irgendwie einfach langsam, dafür klappte es beim DH ganz gut, ich hatte meine Lines und die Sprünge die ich springen wollte, gingen alle wunderbar auf, inklusive der grossen Doubles im Zielbereich. Bei welchen ich mich anfänglich ziemlich überwinden musste sie überhaupt auszuprobieren.

Ein vollgepackter Tag stand am Samstag an: Training 4X ab 8Uhr, dann Quali 4X, auf zum DH Training und sogleich DH-Qualilauf. Im 4X konnte ich nicht so richtig glänzen mit einem 10.Rang. Beim DH brachte ich einen sauberen Lauf runter mit dem ich mich auf dem 7.Platz klassieren konnte. Die angestrebten Top 5 also absolut im machbaren Bereich, es fehlte lediglich 1 Sekunde. Am Abend gings sofort weiter mit nochmals 4X Training und anschliessenden Finals. Meinen ersten uns sogleich letzten Lauf fuhr ich gegen Celine Gros und die Britin Suzanne Lacey. Nun ja, leider wurde ich in der zweiten Kurve abgedrängt und obwohl ich echt noch nach vorne kämpfte nütze dies leider nichts. Somit wurde wieder nur ein 10. Rang daraus.

Downhill Finals standen am Sonntag Nachmittag an, ich freute mich riesig darauf auf der super Spassigen Strecke Racen zu können. Ich fühlte mich super und auch ziemlich schnell im Training. Wenn alles so wie im Training und in der Quali gelaufen wäre, ja dann wäre das bestimmt ein gutes Resultat geworden. Wäre ich nicht beim Step Down in den Wald hinein mit ungefähr 50kmh ins Yuhee geflogen. Beim ersten Aufprall hat es mich wohl ziemlich ausgenockt, leider bin ich danach mit einem gebrochenen Schlüsselbein und Schulterblatt wieder im Spital aufgewacht. Nicht so toll… Na ja das muss jetzt ein bisschen Ruhen, und in ca 6-8 Wochen werde ich hoffentlich wieder richtig Gas auf dem Bike geben können! 

Superenduro Pogno // ITA

07.- 10.06.2012

Nach dem IXS Cup in Morgins fuhr Anita direkt nach Val di Sole um mit der Specialized Crew und ein paar Reportern das neue Carbon Demo zu testen. Caro war ja wegen des Worldcups bereits schon da. Am Montagabend führte unsere Reise weiter in das kleine italienische Dorf Pogno im Piemont, wo am Wochenende auch das Superenduro Race stattfinden sollte. Einen Tag später fuhren wir erstmals zu einem nahegelegenen Bikepark nach Scopello, welcher einzig und allein für uns sechs Nasen den Lift in Betrieb nahm! 😉 Die Italiener hatten uns definitiv nicht zu viel versprochen, die Trails da waren einfach der Wahnsinn! Nachdem wir den ganzen Tag nicht genug vom fahren kriegen konnten, mussten am Abend doch noch ein paar Fotos gemacht werden. Das Motto von unserem Fotografen Matt Wragg war wie immer; „Perfekt, aber bitte noch einmal…“ Durchaus anstrengend, aber was dabei entstanden ist, kann sich auch durchaus sehen lassen!

Am Mittwoch konnten wir erstmals auf die Trails, die während dem Race gefahren werden sollten, da waren sie alle noch staubtrocken… Die Vorfreude auf das Race wuchs bei jedem Run, alle Strecken waren total flowig und schnell. Die Wettervoraussage verhiess jedoch nichts gutes für das Wochenende, es war so ziemlich Dauerregen angesagt. Für den Donnerstag hatte wir uns zur Abwechslung mal gar nichts vorgenommen, Ruhetag! Dies wurde uns dann allerdings doch zu langweilig und wir shuttelten unsere Freunde vom Drift Racing Team den ganzen Nachmittag zu den Trails.

Freitags waren dann immer mehr Fahrer anzutreffen die auf den Strecken trainieren wollten. Am Abend davor hatten wir uns dafür extra einen Shuttle Fahrer organisiert der uns den ganzen Morgen shutteln sollte. Daraus wurde dann leider doch nichts, da sich der kleine Mafioso kurzerhand für eine andere Gruppe entschieden hatte, die ihm wohl mehr bezahlt hatte. Umdisponieren war somit angesagt, kurzerhand mal unseren schwarzen Van ausgeräumt und in ein Bike-Shuttle umfunktioniert. Dem netten Pierro, (der wie auch schon die ganzen Tage davor untätig vor einer Bar sass und Kaffe trank) die Autoschlüssel in die Hand gedrückt und los gings. Der Typ war ein echter Glücksgriff und wir hatten einen riesen Spass auf den mittlerweile ziemlich nassen aber „noch“ griffigen Strecken.

Am Samstag Abend wurde als Prolog zum ersten Stage gestartet, es Regnete aus Kübeln. Um zum Start des ersten Stages zu gelangen fuhr man zuerst ungefähr fünf Minuten auf einem anderen Stage. Obwohl es richtig geschüttet hatte und man schon nach wenigen Metern fahrt durchnässt war, war der Trail zum Start griffiger als im trockenen und einfach nur geil. Wir freuten uns auf den Start zu Stage eins. In italienischer Chaosmanier wurde im 15sek Intervall gestartet, einen kräftigen Klaps vom Starter hinten drauf und los! Kurz nach dem Start veränderten sich die Boden Verhältnisse schlagartig, der Trail war nur noch eine einzige Rutschpartie von oben bis unten. Einige der kleinen, steilen Uphills waren weder auf dem Bike noch zu Fuss kaum zu bewältigen. Leider war bei solchen Verhältnissen der Startintervall etwas zu knapp bemessen. Dies hiess unglücklicherweise das wir so ziemlich jede vor uns gestartete Frau überholen mussten um ins Ziel zu gelangen. Es war aber ein riesen Gaudi und mit den Plätzen 2 & 3 waren wir auch ziemlich zufrieden.

In der Nacht hielt der Dauerregen an und verwandelte sich auch noch in einen tobenden Sturm, der Regen der uns auf das Dach vom Bus prasselte, hielt uns zwischendurch immer wieder wach. Darum wurde am nächsten Tag auch ein Stage weggelassen. Dies hiess für den Sonntag nur noch zwei Stages und deren Transferetappen zu fahren. Zusammen mit der Cube Action Team Fahrerin Julia Hoffmann nahmen wir die Strecke in Angriff. Wir ergänzten uns perfekt und hatten einen coolen Tag zusammen. Da wir beide etwas gepatz haben und je noch einen Abgang zu verzeichnen hatten, reichte es Schlussendlich um wenige Sekunden nicht aufs Podium. Rang 4 für Anita und direkt dahinter auf Rang 5 Caro. 

Die Superenduro Serie hat uns total positiv überrascht, alles ist super organisiert und alle Leute die wir getroffen haben sehr herzlich und hilfsbereit. Wir werden auf jeden Fall wieder bei der Serie an den Start gehen! Danke an Specialized für den coolen Trip!!

4X Pro Tour Worldseries Val di Sole // ITA

01.-03.06.2012

Bei meinem ersten Pro Tour Race dieses Jahr in Val die Sole konnten wir bereits am Donnerstag das erste Mal auf der Strecke trainieren. Diese war noch genau gleich wie beim letzten Jahr, obwohl der Fahrbelag etwas besser war als damals, lag stellenweise immernoch ziemlich viel looser Kies in der Strecke. Da galt es die Linie möglichst genau zu treffen um nicht ins Schleudern zu geraten.

Schon beim ersten Training hatte ich ein gutes Gefühl und konnte mich mit jedem Lauf verbessern. Meine Coaches Nick & Carina, welche beide das DH Race bestritten, unterstützten mich jeweils am Streckenrand mit der Linienwahl und sorgten für gute Laune! Im Gegenzug musste ich immer für sie Einkaufen, Essen kochen, Rolle zum Start bringen etc. Wir haben uns echt super ergänzt. 

Am Freitagabend fand die Quali statt, endlich war ich mal nicht so nervös und konnte mit einem sauberen, smoothen Lauf den 8. Platz belegen. Das stimmte mich sehr positiv fürs Race vom nächsten Tag. Da wir 14. Mädels waren, haben sich die Organisatoren entschieden im Viertelfinale alle Starten zu lassen und in 3er Läufe einzuteilen. 

Am Samstag fuhr ich also im Viertelfinale gegen Kathy Curd und Helene Frühwirth. Kathy & Helene gingen wie erwartet vom Gate weg in Führung, da mir beim Start das Vorderrad wegrutschte konnte ich nicht genug Speed aufbauen um in der ersten Kurve zu überholen.  Ich konnte zwar immer dran bleiben, um aber zu überholen reichte es nicht mehr. Somit klassierte ich mich schlussenlich auf dem 10. Rang und knapp an meinem Ziel das kleine Finale zu erreichen vorbei. 

Ein Highlight des Wochenendes war definitiv auch noch das ich beim Launch des neuen Specialized Carbon Demos dabei sein konnte und dieses sogleich am Montag nach dem Worldcup testfahren konnte. Schon ziemlich crazy wenn solche Sachen plötzlich möglich werden… 😉

IXS European DH Cup Leogang// AUT

Endlich konnte ich Frieden mit der Strecke in Leogang schliessen!

Nach dem ich es in den letzten Jahren nie schaffte unverletzt von Leogang zurückzukehren, hatte ich dieses Jahr ziemlich Bammel wieder dahin zu gehen. Endlich habe ich es nun aber doch geschafft einmal ohne jegliche blaue Flecken, Fleischwunden und Knochenbrüche von Leogang wieder nach Hause zu fahren. Ein kleiner Teilerfolg. 😉 Meine Schwester Anita musste am Freitag noch ihre letzen Prüfungen schreiben und konnte somit nicht nach Leogang kommen.

Die Strecke wurde im Hinblick auf die WM, die dieses Jahr da stattfindet, vorallem im unteren Teil ziemlich umgebaut und ausgebessert. Beinahe die komplette Weltelite versammelte sich zur Generalprobe in Leogang, was dem Rennen ziemliches Worldcup Feeling einhauchte.

Bei perfektem Wetter konnten wir uns am Freitag erstmal wieder mit der Strecke vertraut machen, schon beim ersten Run hatte ich ein ziemlich gutes Gefühl. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit machte einfach jede Trainingsfahrt noch mehr Spass und der Racespeed stellte sich auch langsam wieder ein. 

Für die Quali am Samstag setzte ich mir zum Ziel einen sauberen, smoothen Run zu fahren um wieder etwas Sicherheit in dem sonst so verhexten Leogang zu kriegen. Dies reichte für Platz 18 von 30 Starterinnen.

Am Sonntag für das Finale nahm ich mir vor meine Zeit um mindestens 20 Sekunden zu verbessern. Platzierungsmässig musste ich mir eingestehen, das auch mit einem perfekten Racerun ein Platz unter den ersten 16 schwierig zu erreichen war. Das Teilnehmerfeld war einfach so stark. Nichts desto trotz konnte ich meine Zeit von der Quali um rund 10 Sekunden verbessern, ein paar Zeit kostende Fehler verhinderten die angestrebten 20.

Schlussendlich ergab dies ein 20.Platz. Das Rennen in Leogang bleibt mir in besster Erinnerung, war ein echt super W-end mit maximalem Fahrspass!! Auf Kriegsfuss?? – not anymore…

Wie das halt manchmal beim DH-Racing so ist, hat sich aber leider trotzdem einer meiner Freunde verletzt. Gute Besserung Simon!! 

IXS Dirtmasters Winterberg//DE

17.-20.05.2012

Sieg für Anita beim ersten Rennen der Specialized Enduro Series!!

Wie schon im letzten Jahr nahmen wir die fast 670km lange Reise ans Dirtmasters nach Winterberg unter die Räder. Es fiel uns am Mittwoch nicht schwer von Flims zu verreisen, als wir am Morgen aufgestanden sind, war wieder mal alles von einem feinen weissen Schneeteppich bedeckt. Leider war das Wetter auch für Winterberg nicht viel besser vorausgesagt. Als wir aber in der Nacht dort ankamen, schaute dies aber ziemlich gut aus und stimmte uns positiv.

Am Donnerstag gings sofort los mit dem freien Training auf der Enduro Strecke, diese hatte es ziemlich in sich. Auf ca. 29km wurden gut 1150hm vernichtet und es mussten 6 Stages auf Zeit gefahren werden. Zusammen mit unserer Enduro Teamkollegin, Steffi Teltscher, gingen wir auf unsere Erkundungstour. Die verschiedenen Stages waren fast alle sehr technisch und die zum Teil sehr steilen Transfers kräfterauben. Da der Boden noch sehr nass und rutschig war und die Strecken steil und mit vielen Wurzel und Steinfeldern gespickt, musste die Linenwahl Stelleneweise gut überlegt sein. Aus den letzten Energiereserven zehrend, mussten wir auf dem Weg zu den letzen Stages jemanden bei der Tankstelle um Geld anpumpen, damit wir uns was kaufen konnten um unseren Energiebedarf wieder etwas decken…

Den letzen ebenfalls im Bikepark liegenden Stage konnten wir erst am Freitagmorgen anschauen gehen, da wir noch zur Qualifikation auf dem Conti Track antreten mussten. Mit den Rängen 2.(Anita), 3.(Caro) und 4.(Steffi) konnte unser Team unsere Ambitionen schon mal klar aufzeigen und motivierte uns stark im Race Gas zu geben.

Bei zwei Stages gabs fürs Rennen noch leichte Linien modifikationen, da sich diese als zu schwierig herausstellten, diese mussten also „blind“ gefahren werden.

Pünktlich um 11Uhr gings los mit dem Rennen. Bei Stage 1, dem längsten von allen, hatte Caro die Nase noch ganz vorne und konnte diesen für sich gewinnen. Grosse Patzer und Stürze verhinderten aber schlussendlich ein gutes Resultat, für sie schaute nur Rang 9 heraus. Anita hingegen meisterte alle Etappen souverän ohne grosse Patzer und konnte den ersten Lauf der Specialized Enduro Series gewinnnen!

Die Tatsache das die Serie von unserem Hauptsponsor Specialized als Namensgeber veranstaltet wird, macht es natürlich noch schöner da zu gewinnen. Steffi Teltscher als Enduro Neuling, beendete das Rennen auf dem 12.Platz. Anita musste leider direkt nach dem Rennen die Heimreise antreten, da ihr in dieser Woche einige Abschluss und Semesterprüfungen bevorstanden. Sie konnte sie mit der wahrscheinlich erfolgreichsten Wagenladung Schweizer Nachhause fahren. Ihre Chauffeure Lukas Anrig und Ueli Guntli beendeten das Rennen ebenfalls sehr erfolgreich auf 3. und 7. Stelle.

Für Caro gings am Samstag direkt weiter mit dem 4X Training, die Weiss Brothers und Beni Kistner unterstützen sie dabei wie immer super. Danke! Bei der Quali fuhr sie mit einigen Patzern auf der Startgeraden auf Rang 8. Los gings mit dem Viertelfinale gegen Steffi Marth und Dana-Elena Schweika, am Gate noch deutlich hinten, konnte sie Dana in der ersten Kurve mit einer Inside Line aus der Kurve drängen. Im Halbfinale gings dann richtig zur Sache, am Gate wieder zu langsam, all In in die erste Kurve, fast hätte es gereicht um die an zweiter Stelle fahrende Tanja Hendrysiak zu überholen, da hing auch schon deren Pedale in Caros Vorderrad, ausgespeicht, aber so richtig… So war der Ziel sich fürs Finale zu qualifizieren vorbei. Schlussendlich lagen alle drei Mädels auf einem Haufen, Caro war zwar schnell wieder auf dem Bike, merkte aber schnell das da mit Fahren nicht mehr viel ging. Zum Glück konnte sie fürs kleine Finale noch ein Vorderrad ausleihen und behauptete sich schlussendlich auf dem 7. Platz beim Eurofourcross Cup.

Cooler Abschluss des Dirtmasters für uns war der letzte Abend wo wir mit ein den Mag 41 Fahrern und Darren Barrecloth Essen gingen, sehr netter und total auf dem Boden gebliebener Typ. Für Caro ging die Reise nun direkt weiter nach Leogang an den IXS European DH Cup.