04. – 06. Juli 2014 Dakine Trailfox Bikefestival in Flims

Dakine Trailfox Flyer 2014

Dakine Trailfox wird zu Dakine Trailfox Bikefestival – European Enduro Series macht halt in Flims

Der Sommer wird heiss: Beim Dakine Trailfox Bikefestival vom 04. bis 06. Juli 2014 kannst du wieder die Flimser Freeride-Trails rocken und mit dem Tourstopp der internationalen Rennserie ist gleich doppelt für Spannung gesorgt. Für die zwölfte Ausgabe des kultigen Bikerennens wurden das Rennformat, das Rahmenprogramm und der Name des Events leicht angepasst. Neu kannst du dich auch nur für die einzelnen Rennen anmelden – damit gibt es drei Einzelwertungen sowie eine Gesamtwertung. Und alle Enduro-Fans erwartet ein weiteres Highlight: Die neue European Enduro Series macht während des Dakine Trailfox Bikefestivals Station in Flims – den einzigen Tourstopp der Serie in der Schweiz.

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Da Kine Trailfox Flims // SUI

22.-24.06.2012

Mein geliebtes Heimrennen stand an, nur leider ohne Caro. Das geplante Doppelpodium müssen wir nun auf später verschieben. Nach meinem Sieg im letzten Jahr wollte ich diesen natürlich unbedingt wiederholen.

Nighttrail

Freitagabend wurde mit dem Nighttrail gestartet. Mit eigenem Licht musste in der stockfinsteren Nacht ein Trail von 600m Länge unter die Räder genommen werden. Die Strecke bestand aus einem natürlichen Trail mit vielen Wurzeln, welche durch den leichten Regen während des Abends sehr rutschig geworden waren. Wegen meines Vorjahressieges durfte ich als Nummer 1 ins Rennen starten. Meine Nervosität konnte ich zum Glück im Zaum halten und brachte einen einigermassen sauberen Lauf ins Ziel bringen, welcher mich mit 0.7sec Rückstand auf den zweiten Zwischenrang nach Ines Thoma brachte.

Sunset Trail

Am Samstag stand das Training für den Highnoon Trail sowie das Training und Rennen auf dem Sunset Trail an. Die Strecke vom Crap Sogn Gion bis nach Laax kannte ich bereits sehr gut, somit konnte ich mich auf die Suche nach Überholmöglichkeiten beschränken.

Am Nachmittag konnte dann auf der kurzen Strecke des Sunsettrails trainiert werden, gar nicht mal so einfach die vielen Holzelemente zu trainieren, wenn hinter einem ca. 200 Leute anstehen. Zum Glück konnte ich noch beim Fotoshooting mitfahren, somit durfte ich die einzelnen Elemente schon vorher einmal fahren. Es verlief alles andere als reibungslos; mit Clickpedalen machte ich mich auf, dies bereute ich schon auf den ersten 20 Metern nach dem Start, auf dem Felsen, denn man durch eine steile Holzrampe erreichte, verlor ich die Balance… Jedoch konnte ich mich graziös an einer kleinen Tanne halten, nur das Bike musste ich über 2 Meter nach unten fallen lassen. Alles nochmals gut gegangen, aber die Entscheidung auf Flats zu wechseln war gefallen. Von der Action erholt ging es weiter zum neuen Wallride nach dem Roadgap, für eine Besichtigung blieb mir jedoch keine Zeit mehr, auch nicht nötig, dachte ich mir. So kam es, dass ich etwas zu hoch im Wallride war und der Fotograf Philipp Ruggli sich genau in meiner „Rette sich wer kann-Linie“ stand und ich ihn über den Haufen fuhr. Und Nein, die Story ist noch immer nicht vorbei; Endlich traute ich mich an den Walltap heran, der erste Versuch noch etwas wacklig und was steht in meiner suboptimalen Linie, das Stativ des Fotografen, welches der „Belastung“ leider nicht ganz standhalten konnte. Puuuh, das wird mir noch heiter, dachte ich mir! Vor meinem Rennlauf konnte ich mich aber wieder konzentrieren und einer nahezu perfekten Lauf ins Ziel bringen, 1.Platz mit fast 5 Sekunden Vorsprung. 

 High Noon Trail

Als führende durfte ich mein Bike als erste zum Le Mans Start von Sonntagmittag hinstellen, somit eine optimale Ausgangslage. Meine Konkurrentin Ines Thoma musste ich unbedingt hinter mir lassen, ansonsten müsste ich mir den Gesamtsieg abschminken. Der Start verlief gut, als zweite nach Alba konnte ich in die schnelle Strecke rein. Das war schon mal gut, kurz bevor in die den schmalen Teil der Strecke eingebogen wurde, verpasste ich die Linie und musste stark abbremsen, diesen Moment konnte Ines nutzen und als erste in den Singletrail einbiegen. Während dem ganzen Rennen waren wir drei nur wenige Sekunden aufeinander unterwegs. Ich hoffte, die Zwei würden die beiden Abkürzungen nicht kennen und ich könne so doch noch überholen. Dem war aber nicht so, auch sie hatten bei der Streckenbesichtigung aufgepasst. Alba konnte Ines aber doch noch überholen. Ich kam leicht enttäuscht in Ziel und musste, den Sieg an die punktegleiche Ines abtretten. Wegen des Reglements zählte nicht die bessere Zeit Overall, sondern die bessere Zeit beim Highnoon Trail. Wir drei hatten einander mächtig den Berg runter gejagt, selbst bei den Männern wären wir in den ersten 70 klassiert gewesen bei fast 300 Startern. Die nächste Frau kam über 40 Sekunden später ins Ziel. 

 Denn Bock des Wochenendes schoss mein Mitbewohner Giovanni, welcher mit meiner Trophäe, einer einsatzbereiten Axt, rumspielte und gestikulierenden (Italo-Style halt) in die scharfe Klinge langte; ein riesen Schnitt im Daumen und die Wunde blutete wie verrückt. Ein Schnitt war aber nicht genug, er leistete ganze Arbeit und durchtrennte auch gleich eine Sehne. So folgte eine OP noch am selben Abend, schöner Mist! Gute Besserung an dieser Stelle… 

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