Abenteuer Enduro World Series Schottland

Anita im Training Foto: Matt Wragg

Anita im Training
Foto: Matt Wragg

Schottland war mir bis letzte Woche ein ziemlich unbekanntes Land. Sehr wohl wusste ich aber, dass dort mit Fort William der wohl beste Downhill Weltcup des Rennkalenders stattfindet und die Schotten total nach Mountainbiken verrückt sind.

Natürlich warteten auch die allgemein bekannten Klischees über dieses Land auf Bestätigung. So gab es zu klären, ob denn nun wirklich alle Menschen rothaarig (Ginger) sind, Whisky getrunken wird wie Wasser und es tatsächlich immer regnet.

Während Anita für das Rennen trainierte, sammelte Caro Kilometer auf dem Rennrad. Bald sollte das Schlüsselbein aber wieder halten und sie kann wieder die Trails unsicher machen.

Während Anita für das Rennen trainierte, sammelte Caro Kilometer auf dem Rennrad. Bald sollte das Schlüsselbein aber wieder halten und sie kann wieder die Trails unsicher machen.

Die ersten Tage konnte unsere Mädelstruppe unterschlupf bei den Peebles- Locals Katy Winton und Greg Callaghan (welcher auf den brillianten Platz 8. fuhr) finden und wir verbrachten die meiste Zeit damit die Gegend zu erkunden und uns mit den lokalen Gepflogenheiten bekannt zu machen. Der Linksverkehr stellte die grösste Herausforderung dar. Mit unserem Bus konnten wir das gerade noch bewältigen, aber mit dem Bike und zu Fuss wurde dies eine ganz neue Herausforderung. Glücklicherweise konnten wir uns aus allen brenzligen Situation unbeschadet retten.

Typische Englische Telefonkabine verschönert mit S-Works Enduro.

Typische Englische Telefonkabine verschönert mit S-Works Enduro.

Schnell lernten wir, dass man das Haus besser nicht ohne Regenjacken verlassen sollten, auch der Blick an den Himmel viel versprechend erscheint, ist es absolut kein Garant für eine trockene Ausfahrt. Hinter einem der unzähligen Hügel wartete bestimmt eine Wetterfront.

Anita und Julia Hoffmann, trotz Regen gute Laune!  Foto: Matt Wragg

Anita und Julia Hoffmann, trotz Regen gute Laune!
Foto: Matt Wragg

Mitte der Woche hiess es Ernst für Julia und mich, den Ursprung unserer Reise war nicht des Urlaubs wegen; Enduro World Series Runde zwei stand auf dem Plan.

Schon im Vorfeld wurde verlautet, dass diese Runde konditionell eine harte Nummer werden soll. Für das Rennen wurden drei Tage Training eingeräumt, zwei Tage lang war das Rennen. Genug Zeit alle Stages abzufahren und sich mit den Begebenheiten vertraut zu machen. Wir entschieden uns, den harten ersten Renntag als erstes hinter uns zu bringen. Der hatte es in sich, 54 Kilometer und 1400hm wurden bewältigt. Am meisten zu kämpfen hatte ich jedoch nicht mit dieser Distanz, sondern mit den Bäumen, die sich einfach immer in den Weg stellten. Die Stages waren super eng und richtig steil. Bei den rutschigen Bodenverhältnissen die mit unzähligen Wurzeln durchzogen waren, war es eine reine Nervensache, locker zu bleiben und nicht zu fest auf der Bremse zu hängen.

Caro versorgte uns immer mit leckeren Menüs, damit wir genügend Power hatten!

Caro versorgte uns immer mit leckeren Menüs, damit wir genügend Power hatten!

Die Strecken des zweiten Renntages waren sehr viel tretlastiger und weniger steil. Die Runde war zum Glück auch nicht mehr ganz so lang und umfasste nur noch etwas über 30 Kilometer und 1500hm. Verlangten dennoch nochmals alles ab, da die Stages viel physischer waren.

Natürlich wollte ich auch in diesem Rennen wieder die Top 10 knacken, nach dem ich bei der ersten Runde der EWS in Chile auf Rang 7 gefahren bin. Irgendwie wollte es aber nicht so ganz klappen. Schon im oberen Teil der ersten Stage schlug ich mit meinem Kopf frontal in einen Baum ein. Von dem Schlag auf den Kopf hatte ich mich schnell erholt, aber mein Kiefer fühlte sich sehr komisch an. Beim der darauf folgenden über eine Minuten langen Uphill- Passage hatte ich Zeit meinen Mund auf Beschädigungen zu überprüfen und konnte feststellen, dass ich mir Teile meines Zahn rausgeschlagen hatte. „Na toll, fängt ja echt gut an hier!“ Ironischerweise konnte ich mir gerade auf dieser Stage eines meiner besten Resultate des Wochenendes einfahren… Das ganze Rennen durch hatte ich zwar Spass am fahren, aber in den Rhythmus fand ich nicht wirklich, schlussendlich schaute ein nicht ganz zufriedenstellender 12. Rang heraus.

Trotz

Offene Sektionen gab es nicht viele, der grossteil des Rennens spielte sich im Wald ab.    Foto: Matt Wragg

Trotzdem war es ein wahnsinnig gelungener Event, der bis ins kleinste Detail geplant war und die Liebe zum Mountainbike gelungen gefeiert hat.

Wer nach einem etwas andern Spot für seinen nächsten Bikeurlaub sucht, sollte sich unbedingt auf die Insel wagen. Die Vielfalt und Anzahl der Trails ist gigantisch! Und mit dem Verbund von sieben Ortschaften in Schottland zu „7 Stanes Mountainbiking“ hat man garantiert genügend Trailauswahl um einen fetten Roadtrip zu starten.

 

http://www.7stanesmountainbiking.com

 

 

 

Enduro World Series #7 Finale Ligure // ITA

Anita ready to race // Photo: Balz Weber

Anita ready to race // Photo: Balz Weber

Mit dem letzten Lauf der Enduro World Series hat unsere 2013 Racesaison in Finale Ligure den krönenden Abschluss gefunden. Es gibt kaum einen würdigeren Saisonabschluss als das Rennen  in Finale Ligure, auf einer der besten Strecken der Saison zu fahren, grandiose Stimmung am Streckenrand  und obendrauf gute Rennresultate für beide Anita klassierte sich auf dem 9. und Caro auf dem 11. Rang. Im 2013 Enduro World Series Ranking verheissen diese Klassierungen nun einen super 8. Rang für Anita und trotz einigen technischen Ausfällen ein 13. Overallrang für Caro. 

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Enduro World Series #6 Val d'Isère // FRA

Bereits seit einigen Wochen sind wir von unserem USA/Canada Trip zurück und in der Zwischenzeit war auch schon wieder viel los. Kaum zu Hause angekommen gings los Koffer ausgepackt und Sachen waschen und direkt wieder einräumen. Diesmal ging es mit dem unserem fast schon vernachlässigten Bus nach Frankreich, genauer gesagt Val d'Isère an die World Series Nr. 6. Da wir langsam genug von Hotelzimmern und Appartments hatten und unser Geld auch langsam zur Neige geht, entschieden wir uns endlich mal wieder im guten alten Gipsy Camp einzuquartieren.

Anita Gehrig EWS Val d'Isère

Das Rennen wurde im selben Format wie auch schon die Worldseries in Val d'Allos ausgetragen, das heisst zwei Tage Racing, mit jeweils einem Trainingslauf vor dem Rennlauf und sonst kein Training auf der Strecke. Eigentlich liegt uns dieses Format, aber dieses Wochenende wollte es nicht so recht. Angefangen mit Caros Plattenfestival auf den ersten beiden Stages, ging es weiter auf der dritten Stage. Da das Wetter ziemlich verrückt spielte und sehr dichter Nebel am Berg lag, wurde der Rennstart verschoben. Bei den ersten 50 Männern war die Sicht ziemlich klar, danach zog es wieder mehr und mehr zu. Bis zum Start der Frauen konnte man kaum noch 10m weit sehen. Dies führte dazu, das mehr als die Hälfte der Frauen in dieser Stage im Nebel verloren gingen und nicht recht wussten ob die Stage noch gewertet wird oder nicht. Caro ging schon nach den ersten Kurven wegen fehlendem Tape verloren, Anita schaffte es immerhin bis ungefähr zur Hälfte, dort landete sie auf einer Forststrasse, die wie sie nach einigen hundert Metern auch bemerkte, überhaupt nicht mehr der Rennstrecke entsprach. Dort traf sie nach kurzer Zeit auf Anka Martin, Ines Thoma und Anneke Beerten welche alle auch verloren gingen. Anita und Anka fanden nach einigen Minuten wieder auf die Strecke und fuhren auf dieser Richtung Ziel, mit dem Gedanken das diese Stage so gar nicht zählen konnte. Falsch gedacht! Obwohl es Fahrer gab die auf ihren Irrfahrten schnellere Wege zum Ziel fuhren, wie solche die die Strecke nie verlassen haben. Ebenso für solche die den Weg verlassen hatten und wieder zurück auf die Strecke fanden, gab es keinerlei Konsequenzen für die entsprechenden Fahrer, normalerweise gibt es Zeit Penalties schon beim Abkürzen eines Corners. Da kommt man sich ziemlich verarscht vor…

Caro Gehrig EWS Val d'Isère

Na ja, am Sonntag standen dann noch zwei Stages an, beide waren echt cool zum fahren, die zweite und letzte Stage war zudem gespickt mit einigen fiesen Uphill und alles in allem extrem physisch. Auf diesen beiden Stages liefs uns beiden ziemlich gut, konnten aber die verlorene Zeit vom Vortag nicht mehr aufholen. Somit resultierte das Wochenende in einem 9. Rang für Anita und 17. für Caro. 

Podium Enduro of Nations

Lichtblick des Wochenendes war das wir in der Enduro of Nations Wertung zusammen mit Lorraine Truong den dritten Platz  für die Schweiz belegten hatten. 

Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und wir haben nur noch drei Rennen zu fahren, diese werden sein: Ischgl Overmountain Challenge, Specialized-SRAM Enduro Flims und das Finale der Worldseries in Finale Ligure. 

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Enduro World Series Daten 2014

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 Die Enduro Worldseries geht im 2014 in das zweite Jahr, neu im Rennkalender finden sich Events in Chile und Schottland. Wie in diesem Jahr zählen wiederum sieben Rennen zur Weltserie, zum ersten Rennen gestartet wird in der südlichen Hemsiphäre in den hohen Bergen der chilenischen Anden. Ebenfalls neu dabei sind die Austragungsorte Glentress und La Thuille.

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Enduro World Series Val d'Isère – Jerôme Clementz steht als Gesamtsieger der Worldseries 2013 fest

Michael Schärer // Foto by Philipp Ruopp

Nach den Rennen in den USA und Canada stand der sechste Lauf der Enduro Worldseries im bekannten Skiort Val d'Isère in Frankreich an. Die zahlreichen Teilnehmer wurden von kalten Temperaturen, Regen, Schnee und Nebel und einigen Organisatorischen Pannen heimgesucht. Jerôme Clementz kann das Kopf an Kopf Rennen gegen Jared Graves und Fabien Barel für sich entscheiden und gewinnt somit den erstmalig vergebenen Titel des Enduro World Champion! Anne Caroline Chausson ist nach ihrer Verletzung zurück in Form und gewinnt das Rennen der Damen vor Tracy Moseley und Cécile Ravanel. Overall die drittschnellste Zeit fährt der erst 16 jährige Belgier Martin Maes, der aber nicht aufs Elite Podium Steigen darf, da er noch in der Junioren Kategorie fährt.

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Enduro World Series #5 Crankworx Whistler // CAN

09.-11.08.2013

Nachdem wir von Denver hoch nach Vancouver geflogen sind, wurden wir am späten Abend von unseren Freunden mit den Wohnmobilen abgeholt. Der Roadtrip konnte also starten… Wenn da nicht die Gepäckproblematik gewesen wäre! 4 Leute, 5 Bikebags und sonst unzählige Gepäckstücke konnten unmöglich die ganze Woche mitgenommen werden. Netterweise hat Jvan Delvais und Simon Eppenberger, vom Specialized Shop Velo Elsener in Zürich, unseren überflüssigen Gepäckstücken Asyl anerboten! Vielen Dank nochmals!!

Der erste Stop unserer Reise war Roberts Creek an der Sunshine Coast wo wir die Jungs von der Flying Metal Crew besuchen wollten. Die Trails und die Natur dort waren einfach der Wahnsinn, weil es uns da so gut gefallen hat, haben wir uns entschieden etwas länger dort zu bleiben! Das Abendessen konnte man jeweils am Morgen bei Ebbe direkt am Strand zusammen sammeln, Muscheln im Überfluss konnte man da ausgraben!! 

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Mit der Fähre gings weiter nach Vancouver Island wo wir die Trails von Cumberland und Duncan entdeckten. Zum Abschluss unseres Roadtrips stand der Videodreh für unser Girls MTB Video mit Julia Hoffmann in Squamish an. Wir hatten einen spassigen aber anstrengenden Tag im Wald, leider blieb neben dem Filmen keine Zeit mehr grossartig andere Trails dort auszuchecken! Dort müssen wir unbedingt nochmals hingehen, in diesen Wäldern verbergen sich unglaublich viele Trails.

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Am Dienstag checkten wir im Hotel in Whistler ein, endlich waren wir zurück im Paradies wo bei uns das Mountainbike Feuer so richtig entfacht wurde! Bis zum offiziellen Training am Donnerstag blieb also genügend Zeit die Bikeparktrails zu shredden und sich dort auszutoben! Am Freitag fuhren wir erstmals die Stages 1-4 der Reihe nach ab, schon auf dem Transfer zur Stage 3 mussten wir bei der 30°Grad Hitze ordentlich leiden und wir waren etwas demotiviert als wir feststellten das die vorgegeben Zeiten für uns Frauen wohl etwas knapp bemessen wahren. Die Stages waren allesamt sehr physisch und technisch schwierig, aber durchaus sehr spassig zu fahren. Nachdem wir die Stage 4 gefahren sind, waren wir alle komplett hinüber, obwohl wir die letzte Stage vom Rennen noch nicht mal gefahren sind.

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Zurück im Village kam die Info das die Transferzeiten zu den Stages verlängert wurden! Phuhh, noch mal Glück gehabt!! Für den Samstag entschieden wir uns das Training sausen zu lassen um möglichst viel Energie für das Rennen vom Sonntag zu haben. 

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Sonntag in der Früh wurde auf dem Dach vom SRAM Truck aus auf die Strecken gestartet, moderiert das ganze von der Bikelegende Brett Tippie! Die erste Stage lief beiden gut, für den Anfang ganz passabel! Auf der zweiten die grosse Ernüchterung bei Caro, bei der Einfahrt in ein Steilstück erwischte sie mit dem Vorderrad einen Felsen von der Seite, welcher die ganze Luft entwischen liess. Kaum bemerkt auch schon die Vordertür über den Lenker genommen. Schnell eine CO2 Kartusche rein und weiter gehts! Leider nix daraus geworden, da die Luft einfach überall aber nicht in den Reifen wollte. Blieb nichts anderes als einen Schlauch reinzumachen und mit der Hand aufzupumpen, was ewigs dauerte. Nun stellte sich die Frage, ob es Caro rechtzeitig zum Start der Stage 3 schaffen konnte. Glücklicherweise waren die Startzeiten um rund 10min verzögert und somit schaffte sie es rechtzeitig. 

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Anita hatte ein solides Rennen bis zur vierten Stage ohne grosse Zwischenfälle sie konnte somit mit einem guten Gefühl zur letzten und längsten Etappe, welche auf dem „Top of the World“ Trail startete und bis unten ins Village führte. Knapp 30min dauerte diese Stage, ganz schön am Limit wenn man den ganzen Tag schon auf dem Bike gesessen war. So müde war es extrem schwierig sich nochmals so richtig zu pushen. Irgendwie im flow bleiben war die Devise. Dies gelang Anita einigermassen, auch wenns sie noch einen harten Abflug einstecken musste. Auch Caro blieb nicht verschont und hatte neben ihrem Crash  nochmals einen Plattfuss, der aber schnell behoben werden konnte. 

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Glücklich und mehr oder weniger zufrieden überquerten wir die Ziellinie um ca 6 Uhr abends. Caro auf dem undankbaren 25. Rang und Anita erneut unter den ersten 10. 

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Enduro World Series #4 Winterpark Colorado // USA

Am Freitag dem 19.Juli waren wir in  Denver gelandet, erst mal verbrachten wir einen Tag in Denver,etwas Shopping musste schon sein… 😉 Den Sonntag verbrachten wir damit, unsere Bikes zusammen zu bauen und etwas die Gegend mit dem Bike auszukunden. Mit dem Jetlag in den Knochen und der Höhe (2700m.ü.M) ging es am ersten Tag ganz schön streng bergaufwärts.

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Wie schon die beiden EWS Runden zuvor, schlossen wir uns der Deutschen Reisegruppe an und bewohnten zusammen ein richtiges „Ami-Haus“; Hot Tub, riesen Betten, Kühlschrank mit Eismaschine und allgemein sehr grosszügig ausgestattet. Hier liess es sich aushalten!

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Die Woche verging im Flug und schon stand auch schon der erste offizielle Trainingstag zum dreitägigen EWS Rennen am Donnerstag an. Pünktlich um 12 Uhr wurden die Stages für den folgenden Tag bekannt gegeben. Die erste Stage bestand schon aus dem Bikeparktrail den wir am meisten mochten; Trestle DH. Eine abwechslungsreiche Strecke mit vielen technischen Sektionen und einigen Sprüngen. Stage 2 bestand wiederum aus einem Bikeparktrail, nur war dieser viel länger, technisch weniger anspruchsvoll, jedoch mit vielen zum Teil recht grossen Sprüngen. Am Nachmittag kam eine mächtige Wolkenfront auf, die nicht viel Gutes brachte; Blitz, Donner, Hagel und viel Regen. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Spuk vorbei und die Strecken zeigten sich im nassem von ihrer Besten Seite.

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Voll motiviert starteten wir am Freitag in die erste Stage, wir beide wussten, auf dieser Stage konnten wir so richtig schnell sein. Beiden gelang ein sauberer Lauf, Anita mit der fünft schnellsten Zeit und Caro mit der acht besten. So konnte es weitergehen! Stage 2 lief beiden wiederum recht gut und wir beendeten diese auf dem 7. (Anita) respektive 9. Rang. So befanden wir uns nach dem ersten Tag auf den sehr guten Zwischenrängen 6. (Anita) und 8. (Caro). Gleich anschliessend stand das Training für Stage 3a+b sowie 4 an. Wie praktisch jeden Tag um ca. 14.00 Uhr stand ein Gewitter an. So mussten wir uns während dem Training auf der Vier unterstellen und ausharren. Geschafft kämpften wir uns nochmals zum Start zur 3 hoch. Eine am Anfang sehr pedalierlastige Strecke auf einem schönen Singletrail stand bevor. Weiter ging es dann auf einem technisch anspruchsvollen Trail, der sehr spassig zu fahren war. Zum Teilstück 3b musste nochmals ein Uphill erkämpft werden. Die Stage bestand aus einem Bikeparktrail mit vielen Holzdoubles, Tables und einem Trettstück. Völlig geschafft vom Tag waren wir um halb 8 wieder zurück im Haus und hofften uns möglichst schnell wieder erholen zu können.

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Dies gelang Anita sehr gut und sie startete gut in die physisch sehr anspruchsvolle Stage. Schon nach dem ersten Drittel machten sich aber technische Probleme breit, die das Ganze noch viel anstrengender machten. Auch Anita’s Bremsscheibe fiel dem einen Stein zum Opfer, der bestimmt jede zweite Bremsscheibe zerstörte. Trotzdem reichte es aber zum 8.Rang, jedoch waren viele Sekunden zur Konkurrenz flöten gegangen. Caro erwischte nicht den Besten Tag und klassierte sich unter ihren Erwartungen, die lange Tretpassage und ein Sturz forderten ihren Tribut.

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Die Stage von Tag drei gefiel uns super, wieder war ein grosser Teil auf den super schnellen Downhilltracks des Bikeparks. Anita griff nochmals voll an und wollte die knapp 20 Sekunden auf Platz 6 gutmachen. Dieser Plan ging leider um weniger als 3 Sekunden nicht auf, die fünft Beste Stagezeit war immerhin ein Trost.

Caro hatte eine gute letzte Stage und klassierte sich in den Top Ten. In der Endabrechnung fand sich Anita auf dem 7. Platz, der bisher besten Klassierung an der EWS und Caro auf dem guten 12. Rang.

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Die Zeit in Winterpark war super und nun befinden wir uns auf einem Roadtrip in Kanada an der Sunshine Coast.

 „Living the dream, big time!!“

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Enduro Worldseries Crankworx Les deux Alpes

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Mit dem dritten Lauf der Enduro Worldseries fand  sogleich der Auftaktevent des Crankworx Europe in Les deux Alpes statt. Anders als in Val d'Allos war der ganze Samstag für das Training auf den vier Strecken reserviert. Das Trails bestanden hauptsächlich aus steilen, alpinen Singletrails und vielen offenen Wiesenpassagen. Wie bei den französischen Rennen üblich mussten die Uphills nicht selber hoch pedaliert werden, sondern man griff auf die vorhandenen Sessellifte zurück.

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Enduro World Series #2 Val d’allos // FRA

Das Rennen in Allos war nicht nur die lang ersehnte zweite Runde der EWS, sondern auch der Auftakt unseres Saisonhöhepunktes, einem schier endlosen Racetrip; EWS Val d’allos und Les 2 Alpes, Megavalanche Alpe d’huez, EWS Winterpark Colorado, Roadtrip BC und EWS Crankworx Whistler. Zusammen mit der Reisegruppe Deutschland mit Julia Hofmann, Tobias Woggon, Max Schumann, „Ginger“-Holger, den Filmern und Photografen Philipp und Johnnie haben wir den ganzen Trip geplant.

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Enduro Worldseries Val d'Allos – Wildhaber wird starker vierter

Die zweite Runde der Enduro Worldseries fand am vergangen Wochenende in Val d'Allos in Frankreich statt. Im Vergleich zu dem Rennen in Punta Ala könnte das Format kaum unterschiedlicher sein.  Insgesammt gilt es über die zwei Renntage mehr als 10'ooo bergab Höhenmeter zu bewältigen. Das Training auf den Stages ist auf einen Trainingslauf vor dem Rennlauf limitiert um faire Trainingsbedingungen zu schaffen. Einen Tag vor dem Rennen gab es allerdings zusätzlich noch die Möglichkeit die Stages zu Fuss zu besichtigen. Nicht der technische Schwierigkeitsgrad der Trails brachten die Fahrer an ihre Grenzen, diesmal waren es eher die physischen Komponenten die über Sieg oder Niederlage entschieden. 

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Enduro Worldseries Punta Ala

Am vergangen Wochenende fand das erste Enduro Worldseries Rennen im Rahmen des Superenduro in Punta Ala, Italien statt. Zum Auftakt der Serie fand sich ein bunt gemischtes und sehr hochkarätiges Teilnehmerfeld in der Toskana ein. Am meisten Überzeugen konnten am Schluss Fabien Barel und Tracy Mosley. Die besten Schweizer Klassierungen konnten sich Ludovic May als 14. und Lorraine Truong als 8. sichern.

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"Enduro World Series": Die Termine


Vor zehn Tagen wurde die „Enduro World Series“ offiziell angekündigt, nun liefern die Organisatoren der Rennserie die Daten und Orte der sieben Veranstaltungen nach. Die Schweiz fehlt im Kalender, dafür sind gleich drei Rennen in Frankreich und zwei in Italien geplant.

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