Doppelsieg am Superenduro Madesimo // ITA

21.-23.06.2013

Madesimo, das unscheinbare, schöne Alpendorf hinter dem Splügenpass, war auch diese Saison wieder Bestandteil der italienischen Superenduro Serie. Anita hat dieses Rennen im letzten Jahr gewonnn und dieses Mal wollten wir noch einen obendrauf setzen.

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Enduro Worldseries Punta Ala

Am vergangen Wochenende fand das erste Enduro Worldseries Rennen im Rahmen des Superenduro in Punta Ala, Italien statt. Zum Auftakt der Serie fand sich ein bunt gemischtes und sehr hochkarätiges Teilnehmerfeld in der Toskana ein. Am meisten Überzeugen konnten am Schluss Fabien Barel und Tracy Mosley. Die besten Schweizer Klassierungen konnten sich Ludovic May als 14. und Lorraine Truong als 8. sichern.

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Gesamtsieg der Specialized Enduro Series 2012

Specialized Enduro Treuchtlingen & Superenduro Finale Ligure

In den letzen Wochen waren wir unterwegs zu den letzten Rennen der Saison.

Das Finale der Specialized Enduro Series in Treuchtlingen war unser letztes gemeinsames Rennen der Saison. Das Rennen fand rund um die Hügel des fränkischen Treuchtlingen statt, es standen rund 850hm auf 35km Länge mit 5 gewerteten Stages auf dem Programm. Am Vorabend wurde ein Prolog auf einem eigens gebauten Pumptrack ausgefahren. Die Strecken waren sehr abwechslungsreich und spassig und enthielten einige technische Schwierigkeiten. Mit einem 2. Rang für Anita und einem 7. Rang für Caro waren die Resultate auch ganz zufriedenstellend. 

Den krönenden Abschluss des super Rennwochenendes bildete Anitas Seriensieg bei der Specialized Enduro Series. 

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Sieg am Superenduro in Madesimo //ITA

14.-15.07.2012

 

Am Freitagabend machte ich mich zusammen mit Balz Weber auf nach Madesimo. Ein kleines Skiort welches kurz nach dem Splügenpass in Richtung Chiavenna gelegen ist.

Zur Begrüssung setzte erst mal strömender Regen ein, die schöne Gegend wurde von Nebel und dicken Wolken verhüllt.

Auch am Samstagmorgen war das Wetter nicht besser, Regen prasselte wie verrückt auf das Dach. Die Motivation sich ins Nass zu stürzen hielt sich in Grenzen, jedoch hörte es bald auf zu Regnen und es klarte auf.

 

Nicht wie sonst an den Italienischen Super Enduro Rennen, konnte für das Training der Komfort einer Gondelbahn in Anspruch genommen werden.  Das Rennen bestand an diesem Wochenende aus nur zwei Strecken, welche je zweimal gefahren wurden. Den ersten Anstieg konnte man mit der Gondelbahn bewältigen, die restlichen ca. 150 Höhenmeter wurden pedaliert.  Zur zweiten Stage musste man sich gehörig herauf kämpfen, ca. 650 Höhenmeter mussten bewältigt werden. Im Training konnte man jedoch auch auf die Hilfe der Bahn zurückgreifen.  Die ganze Runde wurde zweimal absolviert.

Stage 1/3 bestand aus einem Trail der sich hauptsächlich im Bikepark befand und im oberen Teil über teils sehr nasse Wiesenstücke führte.

Die Stage 2/4 liess das Herz jeden Downhillers höher schlagen, diese bestand aus einem rasanten Stück entlang einer Skipiste, darauf folgend kam  man auf ein Stück mit einigen Sprüngen. Weiter ging es sehr technisch mit viel losem Waldboden, welcher tief schlammig wurde und die vielen grossen Steine ziemlich rutschig machte. Bremse möglichst offen lassen und schön locker bleiben…

Im Rennen konnte ich mich optimal Konzentrieren und brachte vier saubere Läufe runter. Am Ende konnte ich so alle vier Stages gewinnen und konnte mir so den Tagessieg mit über 1.5 min Vorsprung sichern. Auch Balz konnte das Rennen erfolgreich beenden und sicherte sich Rang 15.

Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Super Enduro Rennen, diese Rennserie  verspricht immer eine tolle Zeit, gute Leute und noch bessere Trails. Happy Riding halt! 😉

 

Nicht einmal 24h zu Hause ging es bereits weiter nach Alpe d’Huez an mein erstes Megavalanche. Begleitet werde ich von meiner Schwester Caro und Giovanni meinem Mitbewohner, zusammen bilden sie das SUVA Reha Team, beide sind verletzt und können im Moment nur Rennrad fahren. Caro wird euch täglich mit News vom Schweizer Team am Megavalanche versorgen!

Superenduro Pogno // ITA

07.- 10.06.2012

Nach dem IXS Cup in Morgins fuhr Anita direkt nach Val di Sole um mit der Specialized Crew und ein paar Reportern das neue Carbon Demo zu testen. Caro war ja wegen des Worldcups bereits schon da. Am Montagabend führte unsere Reise weiter in das kleine italienische Dorf Pogno im Piemont, wo am Wochenende auch das Superenduro Race stattfinden sollte. Einen Tag später fuhren wir erstmals zu einem nahegelegenen Bikepark nach Scopello, welcher einzig und allein für uns sechs Nasen den Lift in Betrieb nahm! 😉 Die Italiener hatten uns definitiv nicht zu viel versprochen, die Trails da waren einfach der Wahnsinn! Nachdem wir den ganzen Tag nicht genug vom fahren kriegen konnten, mussten am Abend doch noch ein paar Fotos gemacht werden. Das Motto von unserem Fotografen Matt Wragg war wie immer; „Perfekt, aber bitte noch einmal…“ Durchaus anstrengend, aber was dabei entstanden ist, kann sich auch durchaus sehen lassen!

Am Mittwoch konnten wir erstmals auf die Trails, die während dem Race gefahren werden sollten, da waren sie alle noch staubtrocken… Die Vorfreude auf das Race wuchs bei jedem Run, alle Strecken waren total flowig und schnell. Die Wettervoraussage verhiess jedoch nichts gutes für das Wochenende, es war so ziemlich Dauerregen angesagt. Für den Donnerstag hatte wir uns zur Abwechslung mal gar nichts vorgenommen, Ruhetag! Dies wurde uns dann allerdings doch zu langweilig und wir shuttelten unsere Freunde vom Drift Racing Team den ganzen Nachmittag zu den Trails.

Freitags waren dann immer mehr Fahrer anzutreffen die auf den Strecken trainieren wollten. Am Abend davor hatten wir uns dafür extra einen Shuttle Fahrer organisiert der uns den ganzen Morgen shutteln sollte. Daraus wurde dann leider doch nichts, da sich der kleine Mafioso kurzerhand für eine andere Gruppe entschieden hatte, die ihm wohl mehr bezahlt hatte. Umdisponieren war somit angesagt, kurzerhand mal unseren schwarzen Van ausgeräumt und in ein Bike-Shuttle umfunktioniert. Dem netten Pierro, (der wie auch schon die ganzen Tage davor untätig vor einer Bar sass und Kaffe trank) die Autoschlüssel in die Hand gedrückt und los gings. Der Typ war ein echter Glücksgriff und wir hatten einen riesen Spass auf den mittlerweile ziemlich nassen aber „noch“ griffigen Strecken.

Am Samstag Abend wurde als Prolog zum ersten Stage gestartet, es Regnete aus Kübeln. Um zum Start des ersten Stages zu gelangen fuhr man zuerst ungefähr fünf Minuten auf einem anderen Stage. Obwohl es richtig geschüttet hatte und man schon nach wenigen Metern fahrt durchnässt war, war der Trail zum Start griffiger als im trockenen und einfach nur geil. Wir freuten uns auf den Start zu Stage eins. In italienischer Chaosmanier wurde im 15sek Intervall gestartet, einen kräftigen Klaps vom Starter hinten drauf und los! Kurz nach dem Start veränderten sich die Boden Verhältnisse schlagartig, der Trail war nur noch eine einzige Rutschpartie von oben bis unten. Einige der kleinen, steilen Uphills waren weder auf dem Bike noch zu Fuss kaum zu bewältigen. Leider war bei solchen Verhältnissen der Startintervall etwas zu knapp bemessen. Dies hiess unglücklicherweise das wir so ziemlich jede vor uns gestartete Frau überholen mussten um ins Ziel zu gelangen. Es war aber ein riesen Gaudi und mit den Plätzen 2 & 3 waren wir auch ziemlich zufrieden.

In der Nacht hielt der Dauerregen an und verwandelte sich auch noch in einen tobenden Sturm, der Regen der uns auf das Dach vom Bus prasselte, hielt uns zwischendurch immer wieder wach. Darum wurde am nächsten Tag auch ein Stage weggelassen. Dies hiess für den Sonntag nur noch zwei Stages und deren Transferetappen zu fahren. Zusammen mit der Cube Action Team Fahrerin Julia Hoffmann nahmen wir die Strecke in Angriff. Wir ergänzten uns perfekt und hatten einen coolen Tag zusammen. Da wir beide etwas gepatz haben und je noch einen Abgang zu verzeichnen hatten, reichte es Schlussendlich um wenige Sekunden nicht aufs Podium. Rang 4 für Anita und direkt dahinter auf Rang 5 Caro. 

Die Superenduro Serie hat uns total positiv überrascht, alles ist super organisiert und alle Leute die wir getroffen haben sehr herzlich und hilfsbereit. Wir werden auf jeden Fall wieder bei der Serie an den Start gehen! Danke an Specialized für den coolen Trip!!